21. Juni 2010
Die Zehen können durch verschiedene Schädigungen oder Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu gehören Hühneraugen, Hammerzehen und eingewachsene Zehennägel.
Ein weit verbreitetes Leiden der Zehen ist das so genannte Hühnerauge, das man auch als Klavus oder Krähenauge bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Verdickung der Hornschicht mit einem Hornzapfen, die durch ständigen Druck auf die Haut der Zehe entsteht. Drückt der Hornzapfen auf die Knochenhaut, kann es dadurch zu unangenehmen Schmerzen kommen. Verursacht werden Hühneraugen zumeist durch zu enges Schuhwerk. Zur Behandlung können spezielle Pflaster oder salicylhaltige Lösungen verwendet werden.
Eine häufige Deformierung der Fußzehen ist der so genannte Hammerzeh (Digitus malleus), bei dem es zu einer krallenartigen Beugung des Zehs kommt. Dabei wird zwischen einem fixierten und einem flexiblen Hammerzeh unterschieden. Er entsteht zumeist durch neuromuskuläre Krankheiten, rheumatische Erkrankungen, Hohlfüße, Spreizfüße oder durch das Tragen von unpassenden Schuhen. Neben ästhetischen Problemen kommt es auch zu Schmerzen. Die Behandlung kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen.
Eine andere Fehlstellung der Zehen ist der Krallenzeh. Dabei können die Zehenkuppen oftmals den Boden nicht erreichen. Außerdem kommt es vielfach zu einer Ausrenkung des Zehengrundgelenks.
Zu den unangenehmsten Beeinträchtigungen der Zehen gehört der eingewachsene Zehennagel, bei dem sich der Rand des Nagels in die Nagelfalz bohrt, wodurch es zu schmerzhaften Beschwerden, Entzündungen und Bildung von wildem Fleisch kommt. Vor allem der große Zeh ist häufig davon betroffen. Verursacht wird ein eingewachsener Zehennagel in der Regel durch falsches Nägelschneiden oder durch das Tragen von zu engen Schuhen.
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