25. September 2009
Feng Shui ist eine alt überlieferte chinesische Philosophie, die verschiedenste Lebensformen und Epochen auf unterschiedlichste Weise beeinflusst hat. Um Feng Shui richtig zu verstehen, sollte man sich über einen längeren Zeitraum intensiv damit befassen. Einige Grundlagen der Philosophie sind jedoch einfach verständlich und auch für den Laien im täglichen Leben anwendbar. Besonders in der Innenarchitektur und bei der Einrichtung ist Feng Shui in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend geworden, der sich bis in moderne Möbelhäuser fortsetzt. Viele Konsumenten verwechseln jedoch eine Einrichtung mit asiatischen Elementen irrtümlicherweise mit Feng Shui oder setzen dies gleich. Worauf Sie als Einsteiger achten müssen, wenn Sie Ihre Wohnung nach Feng Shui Richtlinien gestalten möchten, das verraten wir Ihnen hier.
Einer der grundlegenden Ansprüche des Feng Shui ist es, verschiedene Stimmungen und Energien zueinander in eine ausgewogene Balance zu bringen. Sicher kennen Sie das asiatische Zeichen von Yin und Yang, die ineinander verschungenen Fische in einem perfekten Kreis. Sie demonstrieren das Zusammenspiel und die Abhängigkeit von Gegensätzen untereinander. Diesen Grundgedanken finden wir auch bei der Einrichtung nach Feng Shui wieder.
Oberstes Ziel der Einrichtung ist es, die natürlichen Energieflüsse eines Raumes aufzunehmen, zu begünstigen und gegebenenfalls umzuleiten. Dabei soll der Fluss der positiven Chi Energien gefördert und verstärkt werden, während den negativen Energien im wahrsten Sinne die Türen geöffnet werden. Häufig werden diese auch nach unten abgeleitet. Dabei spielt die Lage des jeweiligen Raumes im Inneren eines Gebäudes eine wesentliche Rolle. Sie wird an den Himmelsrichtungen gemessen. Wenn Sie also eine Wohnung neu einrichten oder einen Hausbau planen dürfen, dann sollten Sie bei der Zimmereinteilung auf jeden Fall die Lage nach Himmelsrichtungen berücksichtigen.
Möchten Sie dagegen nur einen einzelnen Raum nach Feng Shui gestalten, so genügt es in keinem Fall, diesen mit ein paar asiatischen Accessoires zu füllen. Sehr wichtig sind die Auswahl und die Anordnung der Möbel und der Sitzgelegenheiten. Beispielsweise sollte immer der Blick zur Tür zeigen, niemals sollte mit dem Rücken oder seitlich zur Tür gesessen werden. Zwar stehen klare Linien bei der Einrichtung deutlich im Vordergrund, scharfe Kanten jedoch sind auf jeden Fall zu vermeiden. Sie werden mit Tüchern und Pflanzen abgemildert. Gleichzeitig ist jedoch auf eine allzu üppige Dekoration zu verzichten und eine strikte Ordnung einzuhalten. Auch das Zusammenspiel von Farben spielt eine wesentliche Rolle.
Bevor Sie sich also nach Feng Shui einrichten, sollten Sie sich etwas näher mit dieser Philosophie befassen, damit Sie sie auch richtig verstehen und mit ihrem Wissen die positiven Energieflüsse erwirken können.
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