Esskultur - Von unterschiedlichen Ernährungstypen bis hin zu typisch deutschen Speisen

Gedeckter Tisch mit grünen Tüchern und Dekoration, Gläser, weiße Teller

In den Bereich der Esskultur fallen u.a. regionale Spezialitäten, Tischsitten oder auch Tischdeko - wir geben einen Überblick und informieren über die typisch deutsche Esskultur

Essen ist Genuss und Kultur. Diese Faktoren unterscheiden sich von Land zu Land, von Region zu Region. Welche Bereiche mit der Esskultur abgedeckt werden, zeigen wir hier. Zudem geben wir einen Einblick in unterschiedliche Ernährungstypen und eine Übersicht über die Ernährungsweise der Deutschen.

Esskultur - eine Definition

Mit dem Begriff der Esskultur fasst man sämtliche kulturelle Bereiche der Ernährung zusammen. Hierzu zählen zum Beispiel

Schon in der Antike wurde Essen mit religiöser sowie politischer Macht und einem bestimmten sozialen Status in Verbindung gebracht. Heutzutage wird oft von einem Verlust der Esskultur gesprochen, da der Alltag häufig von Hektik bestimmt wird, sodass die bewusste Beschäftigung mit diesem Thema von Fast Food und kleinen Snacks zwischendurch abgelöst wird.

Esskultur als bewusste Beschäftigung mit dem Essen
Esskultur als bewusste Beschäftigung mit dem Essen

Deutsche Essenskultur im Wandel

Drei Generationen einer Familie sitzen gemeinsam am Tisch im Wintergarten und essen
Familie beim Mittagessen zu Hause im Sommer © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Die Hälfte aller deutschen Familien isst in einer Woche nur noch eine Mahlzeit gemeinsam. Täglich sitzen nur noch in jedem fünfzehnten Haushalt die Familienmitglieder beim Essen zusammen.

Die jahrtausendalte Bindefunktion der familiären Tischgemeinschaft scheint sich aufgelöst zu haben.

Obst und Gemüse, nein danke

Zwei Mädchen schauen einer Frau beim Gemüseschneiden zu
Mother preparing food with Daughters © AVAVA - www.fotolia.de

Ein Drittel aller Kinder will lieber Süßigkeiten.

Trotz aller Bemühungen von Eltern und Erziehern: Ein Drittel der Kinder zwischen 3 und 14 Jahren kann Obst und Gemüse nichts abgewinnen. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK).

Aus einer Umfrage bei 1.000 Eltern kam heraus, dass bei den Jüngsten zwischen drei und sechs sogar die Hälfte (51 Prozent) die gesunde Kost verweigert.

Besser als erwartet ist die Esskultur: 80 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal am Tag zusammen zu essen. Und nur zwei Prozent der Kinder gehen der Umfrage zufolge ohne Frühstück in den Kindergarten oder zur Schule.

Sozial Schwache profitieren besonders vom gemeinsamen Essen in der Schule

Gemeinsam in der Schule essen macht manche Kinder körperlich gesünder und geistig fitter, berichtet die Apotheken Umschau.

Vor allem Kinder aus sozial schwachem Umfeld, die oft ohne Frühstück zum Unterricht kommen, profitieren davon, wiesen Forscher der Cochrane Collaboration in England bei einer Auswertung von 18 Studien nach.

Essgewohnheiten der Deutschen haben sich in den letzten Jahren kaum verändert

Drei Hauptmahlzeiten am Tag müssen es sein. Auf eine warme Mittagsmahlzeit und Kaffee und Kuchen am Nachmittag will offenbar auch keiner verzichten. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind die Deutschen, was das Essen anbelangt, traditionsbewusst.

4500 Konsumenten im Alter von 16 bis 69 Jahren wurden über ihre Ernährungsgewohnheiten befragt. Die Studie zeigt, dass die deutschen Essgewohnheiten seit Jahrzehnten nahezu unverändert sind. Die einzige Veränderung bestehe darin, dass jüngere Leute immer häufiger unterwegs essen, als im trauten Heim.

Senioren essen gerne wie in Kindertagen

Junge Frau bringt alter im Rollstuhl sitzender Dame Tablett mit Essen
Meals on Wheels © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Wer sich um einen älteren Menschen kümmern muss, muss ihn selbstverständlich auch verköstigen. Um da den Geschmack zu treffen, ist es ratsam, auf Gerichte aus Kindertagen zurückzugreifen.

Für die derzeitge ältere Generation heißt das zum Beispiel ein traditioneller Sonntagsbraten, ein Eintopf oder eine süße Mehlspeise. Da frühe Ernährungsgewohnheiten unser komplettes Essverhalten bis ins hohe Alter prägen, wird durch das Kochen und Zubereiten kindheitstypischer Speisen immer der Geschmack getroffen. Auch wenn wir selbst wahrscheinlich lieber für Pizza, Döner und Co. stimmen würden, sollte das nach Angaben von Diätassistenten und Ernährungsberatern nicht auf die Teller der jetzigen Senioren gelangen. Es würde wahrscheinlich auf pure Ablehnung treffen.

Ein Einblick in die Geschichte

Zur Esskultur zählen wie erwähnt auch die unterschiedlichen Länderküchen. Bis zum heutigen Tag werden sie von unterschiedlichen Entwicklungen beeinflusst. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diente die Küche eines Landes zur Identitätsstiftung und Abgrenzung.

Die Regionalküche sollte einen bestimmten Charakter erhalten. Streitigkeiten zwischen Deutschland und Frankreich führten u.a. dazu, dass sich die deutsche Nationalküche in eine bestimmte Richtung entwickelte - die französische Esskultur war den Deutschen stets zu dekadent und gekünstelt; man akzeptierte sie nicht und versuchte, mit einer bodenständigen, natürlichen Küche gegen zu steuern, heute auch noch als "gutbürgerliche Küche" bekannt.

Der Nährwert der Länderküche spielte vorerst keine Rolle. Erst im späten 19. Jahrhundert, als sich die moderne Ernährungswissenschaft etablieren konnte, entwickelte sich auch ein Gesundheitsbewusstsein - hierulande erst in den 60er Jahren.

In den 50er Jahren war es in, sich phasenweise für die Küche anderer Länder zu interessieren. So war beispielsweise die italienische Küche mit Pasta und Pizza Ernährungshighlight; später folgten typisch asiatische Speisen. Neben der ständig andauernden Fastfood-Liebe geht der Trend in Deutschland aber gleichzeitig auch in Richtung regionale Küche und Nachhaltigkeit.

Fremde Gerichte als Highlight
Fremde Gerichte als Highlight

Generell lässt sich sagen, dass sich Esskulturen zwar verändern und von anderen Küchen beeinflusst werden; die Veränderungen erfolgen aber in der Regel langsam, sodass man nicht davon ausgeht, dass eine Nationalküche irgendwann verdrängt werden könnte. Ebenso wenig wahrscheinlich ist es, dass sich die unterschiedlichen Landesküchen zu einer großen Esskultur vermischen werden.

Was es aber wohl in jedem Land gibt, sind unterschiedliche Ernährungstypen...

Unterschiedliche Ernährungstypen - vom Biofanatiker bis zum Fastfood-Liebhaber

Die einen achten mehr auf ihre Ernährung, die anderen weniger. Für die einen ist Biokost wichtig, die anderen lieben das schnelle und unkomplizierte Essen aus dem Fast-Food-Restaurant.

Fastfood-Liebhaber

Heutzutage gibt es sehr viele Fastfood-Liebhaber
Heutzutage gibt es sehr viele Fastfood-Liebhaber

Viele sind es, kaum einer will es zugeben: der Fastfood-Liebhaber. In der heutigen Zeit, in der alles auf gesundheitsbewusstes Leben ausgerichtet ist, traut sich kaum einer mehr zuzugeben, dass er sich gerne von Tiefkühlpizza, Nudeln aus der Dose oder dem schnellen Essen aus den diversen Selbstbedienungsrestaurants ernährt.

Die Fastfood-Liebhaber sind bequeme Menschen, die nicht viel Zeit ins Essenkochen investieren wollen. Quantität ist ihnen wichtiger als Qualität. Die meist jüngeren Fastfood-Liebhaber neigen oft zu Übergewicht und sind auch keine Sportskanonen.

Hektiker

Häufig ist ein Fastfood-Liebhaber gleichzeitig auch ein "Hektiker", so kann ein weiterer Ernährungstyp bezeichnet werden. Diese Menschen hetzen von einem Termin zum anderen, haben morgens kaum Zeit zum Frühstücken und tagsüber weder Zeit noch Lust zum Kochen.

Deshalb wird das Frühstück in der Bäckerei gekauft, das Mittagessen am Kiosk, und das Abendessen kommt aus der Dose. Der Hektiker hasst Sport genauso wie der Fastfood-Liebhaber.

Knapp jeder fünfte Deutsche speist meist unter Zeitdruck

Kleine Schale mit Salat auf Schreibtisch vor Notebook
Office Snack © Carmen Steiner - www.fotolia.de

Was kann man sich Schöneres vorstellen als ein gemütliches Dreigängemenü, dazu einen guten Wein und anschließend noch einen Espresso.

Doch vielen Deutschen fehlt die Ruhe für solchen Genuss: Knapp jeder Fünfte (18,4 %) gibt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" an, meist unter Zeitdruck zu essen. Betroffen sind vor allem die Berufstätigen und Auszubildenden, 27 Prozent von ihnen haben zu wenig Zeit fürs Essen.

Die Ruhe weg beim Essen haben dagegen Deutschlands Senioren: Mehr als acht von zehn der ab 60-Jährigen (83,1 %) sagen, sie nähmen sich bei den Mahlzeiten richtig viel Zeit. Nur 3,9 Prozent der ab 60-Jährigen gaben an, meist unter Zeitdruck zu speisen.

Biofanatiker

Schon fast das Gegenteil des Fastfood-Liebhabers ist der Biofanatiker. Diese Menschen versuchen sich weitestgehend von biologisch angebauten Lebensmitteln zu ernähren. Diese müssen natürlich nicht zwangsläufig gesund sein. Auch von Bio-Schokolade wird man dick, wenn man sie übermäßig verzehrt.

Trotzdem achten die Bioliebhaber in der Regel sehr auf die Qualität ihres Essens und verbringen auch viel Zeit damit, ihr Essen zuzubereiten. Zudem ist dieser Ernährungstyp meist recht sportlich.

Biofanatiker verbringen sehr viel Zeit mit der Essenszubereitung
Biofanatiker verbringen sehr viel Zeit mit der Essenszubereitung

Ernährungsbewusste

Nicht jeder Biofanatiker ist auch gleichzeitig der Gruppe "Ernährungsbewusste" zuzuordnen, aber doch die meisten. Diese Menschen achten darauf,

  • was und wie viel sie essen
  • wo die Produkte herkommen und
  • wie man sie am schonendsten und kalorienärmsten zubereitet.

Ernährungsbewusste Menschen treiben regelmäßig Sport und leiden nur selten unter Übergewicht. Viele Ernährungsbewusste sind aber auch manchmal der Typ "Genießer" und gehen gerne gut essen. Natürlich wird auch dabei darauf geachtet, dass hochwertige Produkte verzehrt werden.

Ernährungsbewusste Menschen treiben auch viel Sport
Ernährungsbewusste Menschen treiben auch viel Sport

Hausfrauenkost-Liebhaber

Schließlich sollte man auch den Typ "Hausfrauenkost" nicht vergessen. Ein großes Stück Fleisch darf hier bei keiner guten Mahlzeit fehlen, und natürlich werden sämtliche Gerichte komplett selbst zubereitet. Fertigkost kommt hier nicht auf den Tisch.

Beim Hausfrauenkost-Liebhaber kommt keine Fertigkost auf den Tisch
Beim Hausfrauenkost-Liebhaber kommt keine Fertigkost auf den Tisch

Steak oder Salatteller: Ernährung ist eine Frage der Erziehung

Kleines Mädchen sitzt am Tisch und beisst in Karotte
Familienfrühstück - knackiges Gemüse © Kzenon - www.fotolia.de

Typisches Restaurant-Szenario: Sie bestellt einen kleinen, gemischten Salat, er ein fettes Schnitzel. Frauen essen deutlich häufiger Obst und Gemüse als Männer, doch wurde ihnen dieses Ernährungverhalten keinesfalls mit in die Wiege gelegt. Es ist alles eine Frage von Erziehung, Konditionierung und erlernter Verhaltensmuster im Sozialisationsprozess. Das gesellschaftliche Umfeld prägt also ebenso das Essverhalten von Kindern, wie die finanzielle Lage der Eltern.

Fleisch wird immernoch mit Kraft und Stärke assoziiert, weshalb Männer den Verzehr von Fleisch einem Obstteller häufig vorziehen. Das vermeintlich "schwache" Frauengeschlecht ernährt sich lieber leicht und weniger belastend und stellt sich daher freiwillig der Herausforderung, riesige Salatblätter komprimiert auf einer Gabel unterzubringen. Früher galt Fleisch als besonderes und teures Nahrungsmittel. Frauen überließen ihren arbeitenden Männern daher oft ihre Ration, ein Rollenverhalten, was sich bewährte und das Ernährungsverhalten formte.

In Ruhe und langsam essen ist einfach gesünder

Zu schnelles essen kann zu Beschwerden führen, langsames essen hält auch noch schlank

Schwangere Frau mit kleiner Tochter beim Essen
Pregnant mother in kitchen eating chicken and vegetables helping © Monkey Business - www.fotolia.de

Natürlich erinnern wir uns alle an die guten Ratschläge unserer Kindheit: "Bleib sitzen beim Essen", "Kau in Ruhe". Aber mal Hand aufs Herz: wer von uns gönnt sich heute noch den Luxus des bewussten und langsamen Genießens? Kaum jemand. Die Zeiten sind hektisch, im Büro zwischen Tür und Angel wird das Brötchen gegessen und der Coffee to Go bringt den Koffeinschub während man auf dem Bus wartet. Gesund ist das nicht und häufig meldet sich der Körper auch mit vehementen Protesten.

Langsames Essen macht schlank!

Das schnelle Essen unter Stress führt bei vielen Menschen verstärkt zu Leiden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Diese Darmbeschwerden entstehen unter anderem, wenn wir zu viel Luft beim Essen und Trinken schlucken.

Gesünder ist es, die Nahrung in Ruhe zu zerkauen und genießen. Positiver Nebeneffekt: wer langsam ist, bleibt schlank! Denn durch das ruhige Essen stellt sich im Körper schneller ein Sättigungsgefühl ein und man nimmt weniger Kalorien pro Mahlzeit zu sich. Wer dagegen schnell isst, überrennt den Körper einfach, der die Sättigungssignale dann nicht schnell genug senden kann.

Diese Erkenntnisse wurden von der University of Rhode Island in Kingston jetzt in einer Studie belegt. Langsam essen ist also gesund und hält die schlanke Linie.

Passend zum Thema

    Zu wenig Bewegung und zu viel Essen in nur vier Wochen erhöhen nachhaltig Körpergewicht

    Kleine "Fehltritte" in der Diät können sich auch noch zwei Jahre später aufs Gewicht ausüwirken

    Frau steht auf Waage und hält Kopf in Händen
    Top view of a female holding head and checking out weight © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Wer sein Wunschgewicht langfristig halten will, darf sich auch kleine Sünden nicht erlauben. Schon ein Zeitraum von vier Wochen, in dem man mehr isst als sonst oder sich weniger bewegt, reicht aus, um das Gewicht auch zwei Jahre später noch zu erhöhen.

    Ärzte raten deshalb dazu, sich stets gesund zu ernähren und auf ausreichend sportliche Betätigung zu achten, denn nur so können mögliche Folgen wie Übergewicht vermieden werden.

    Kleine Sünden werden nicht verziehen - ein Mehr an Gewicht bleibt

    Unser Körper ist leider nicht in der Lage, uns kleine "Fehltritte" zu verzeihen und die gestörte Balance von mehr Nahrung und weniger Sport wieder auszugleichen.

    In einer Studie der Universität Linköping in Schweden wurden 18 Probanden vier Wochen lang beobachtet. Sie sollten ihrem Körper in dieser Zeit 70 Prozent mehr Energie zuführen als bisher, zudem sollten sportliche Tätigkeiten vernachlässigt werden. Im Vergleich zu der Kontrollgruppe fiel auf, dass die Probanden im Durchschnitt 6,4 Kilogramm zunahmen.

    Auch wenn das Zuviel an Gewicht nach sechs Monaten wieder verschwunden war, so zeigte sich, dass die Studienteilnehmer ein Jahr nach der Untersuchung deutlich mehr wogen als die Kontrollgruppe; zwei Jahre später war dieser Unterschied noch größer.

    Familie und Beruf - Die Kochkompetenz der Frauen leidet darunter

    Dunkelhaarige Frau in türkisfarbener Bluse hebt den Deckel und wirft einen Blick in den Kochtopf
    Frau schaut in den Kochtopf © damato - www.fotolia.de

    Während Frauen früher noch ausschließlich für die Familie und den Haushalt da waren und das Zubereiten der Mahlzeiten einen Großteil ihres Arbeitsalltags ausmachte, gehen die meisten Frauen heutzutage neben dem Familienleben noch einem Beruf nach.

    Die Kochkompetenz der modernen Frau leide darunter, erklärt Dr. Gesa Schönherr von der Dr. Rainer Wild-Stiftung für gesunde Ernährung. Sie sieht in der mangelnden Kochkompetenz auch einen der Gründe für ungesunde Ernährung und Übergewicht und empfiehlt daher das Wissen über gesunde Ernährung häufiger anzuwenden, regelmäßig selbst zu kochen und die Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie einzunehmen.

    Mit diesen Getränke- und Nahrungsmittel-Kombinationen zur gesünderen Ernährung

    Tablett-PC mit Ernährungs-App auf einem Tisch mit einer bunten Mischung an gesunden Obst- und Gemüsesorten
    Ernährungsberatung im Internet © Spectral-Design - www.fotolia.de

    Es gibt Dinge, die passen perfekt zusammen und manchmal sind diese Kombinationen auch noch richtig gesund. Eine gute Kombination stellen Steak und Pfeffer dar. Dass sie gut schmeckt ist die eine Sache. Weiterhin tun wir damit unserer Gesundheit etwas Gutes, denn im schwarzen Pfeffer ist Piperin enthalten, welches die Fettzellenproduktion hemmt. Weiterhin fördert es die Verdauung. Entscheidet man sich zudem noch für etwas Senf – je schärfer, desto besser! – kann man dem Krebs vorbeugen.

    Als Getränk zum Steak empfiehlt sich ein Glas Orangensaft. Das darin enthaltene Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen, welches im Fleisch enthalten ist, besser verwertet werden kann. Als Alternative kann man einen Spritzer Zitronensaft auf das Steak träufeln.

    Eine weitere empfehlenswerte Kombination ist die von Bier und gesalzenem Rettich. Wer sich bei einem feuchtfröhlichen Abend, an dem viel Bier getrunken wird, immer wieder an dem Gemüse bedient, wird am nächsten Morgen nicht mit schlimmen Kopfschmerzen aufwachen, denn durch den Rettich und das Salz kann einem Mineralstoffmangel vorgebeugt werden.

    Zu den weiteren Traumpaaren gehören Kartoffeln und Quark, denn beide Lebensmittel enthalten Eiweiß – einmal pflanzliches und einmal tierisches. Die Kombination der beiden Eiweiße sorgt für eine optimale Aufnahme und Verwertung im Körper. Auch Kohl und Kümmel passen zusammen, denn die ätherischen Öle dieses Gewürzes regen die Verdauung an und verhindern Blähungen.

    Rituale erhöhen das Genusserleben für jedes Essen

    Vater mit zwei kleinen Kindern beim Frühstückstisch, im Hintergrund Mutter an Kühlschranktür
    Father With Children As They Eat Breakfast And Mother In The Bac © Monkey Business - www.fotolia.de

    Wissenschaftler der University of Minnesota untersuchten die Auswirkungen von Ritualen auf den Essensgenuss und stellten dabei fest, dass Essen im Rahmen eines Rituals den Beteiligten meist besser schmeckt.

    Bei der Durchführung des Versuchs wurde den Teilnehmern Schokolade angeboten. Die Hälfte davon sollte die Schokolade nach einer bestimmten Anleitung essen. Erst in der Verpackung zerbrechen, dann nur eine Hälfte essen, erst zum Schluss kam der Rest dran. Die zweite Hälfte bekamen die Schokolade ohne spezielle Anweisungen.

    Im Ergebnis verspürten die Menschen, die im Rahmen des Rituals die Schokolade gegessen hatten, einen spürbar höheren Genuss. Sie würden sogar mehr Geld für die Schokolade ausgeben, als die Vergleichsgruppe.

    Der Effekt konnte durch eine Pause zwischen Ritual und dem Verzehr sogar intensiviert werden. Das Ritual muss nicht zwangsläufig Süßigkeiten zugeordnet werden, sogar bei Möhren wird dadurch der Genuss erhöht. Allerdings muss man am Ritual selbst beteiligt sein. Als Zuschauer verliert sich die Wirkung. Offensichtlich löst die hohe Konzentration diesen Effekt aus.

    Ob Biofanatiker oder Hektiker - jedes Land hat seine eigenen, typischen Speisen - welche hierzulande beliebt sind, zeigen wir im Folgenden...

    Typisch deutsche Speisen

    Als Delikatessen werden kulinarische und gesellschaftliche Spezialitäten bezeichnet, die eine lange Tradition vorweisen oder aus erlesenen und besonderen Zutaten bestehen. Jedes Land hat seine eigenen Köstlichkeiten, für die es oft weltweit bekannt ist. Zu den typisch deutschen Delikatessen zählen u.a. die große Vielfalt an Gebäck, Wurstwaren und Fleischgerichte sowie alles, was mit Kartoffeln zu tun hat.

    Brot und Brötchen

    Während es in anderen Ländern nur eine sehr begrenzte Auswahl an Brot und Brötchen gibt, haben wir in Deutschland oft die Qual der Wahl. Neben dem weltweit verbreiteten Weizengebäck liegen in unseren Bäckereien auch zahlreiche andere Brotsorten aus. Von Roggen- über Vollkornbrot bis hin zu Dinkel-, Leinsamen oder Kartoffelbrot findet man hier alles.

    Die Brotauswahl in Deutschland ist ungewöhnlich groß
    Die Brotauswahl in Deutschland ist ungewöhnlich groß

    Kuchen und Gebäck

    Kuchen oder Gebäck zum Kaffee oder Tee ist in Deutschland unverzichtbar
    Kuchen oder Gebäck zum Kaffee oder Tee ist in Deutschland unverzichtbar

    Ebenso typisch für Deutschland ist der Kuchen in seinen verschiedensten Variationen und Zusammensetzungen. Allen voran sei hier die Schwarzwälder Kirschtorte genannt, die aus Sahne, einer Kirschfüllung, Schokolade und Biscuits besteht und auf der ganzen Welt bekannt ist.

    Eine lange Tradition weist auch der Christstollen auf, der in der Weihnachtszeit in fast jedem Laden zu finden ist. Je nach Zusammensetzung kann man die Stollen in verschiedenen Arten aufteilen, beliebt sind u.a. Mandelstollen, Dresdner Christstollen oder Marzipanstollen.

    Wurst

    Als typisch deutsche Delikatesse gilt auch die Wurst. Zahlreiche Wurstsorten stehen uns zur Auswahl, wenn wir unser Brot belegen.

    Aber auch die Vielfalt an Würstchen für den Grill oder den Kochtopf lässt sich sehen. So ist Bayern international für seine Weißwurst bekannt, in und über Frankfurt hinaus isst man gerne Frankfurter Würstchen und die Berliner Currywurst hat nicht nur in der Hauptstadt unzählige Freunde.

    Die Wurstauswahl in Deutschland ist sehr groß
    Die Wurstauswahl in Deutschland ist sehr groß

    Andere Fleischgerichte

    Auch andere Fleischgerichte sind typisch deutsch: Auf den Speiseplänen vieler Restaurants findet man Jägerschnitzel oder Schweinshaxen. In Rheinland-Pfalz wird zudem traditionell Saumagen gegessen. Fleischgerichte werden in Deutschland meist mit Gemüse und Kartoffelbeilagen verspeist.

    Kartoffelgerichte

    Kartoffelgerichte in Deutschland sind sehr variationsreich
    Kartoffelgerichte in Deutschland sind sehr variationsreich

    Ohne Kartoffeln wäre die deutsche Küche nicht das, was sie ist. Ob Beilage oder Hauptzutat - wer in Deutschland zu Gast ist, hat eine große Auswahl an Kartoffelgerichten. Als Beilagen werden nicht nur Salzkartoffeln, sondern auch

    • Brat- und Pellkartoffeln
    • Püree
    • Knödel sowie
    • Kartoffelsalat

    serviert. Beliebte Hauptgerichte sind

    Nicht nur Curry – Die südindische Küche nutzt viele Gewürze

    Die Vielfalt der südindischen Küche

    Mehrere Glasschalen mit verschiedenen Indischen Gewürzpulvern
    Indian spices © quayside - www.fotolia.de

    Die indische Küche steht für exotische Gewürze. Da ist zum einen der typische Curry. Man kennt ihn auch in Mitteleuropa. Unverkennbar ist er jedoch für die südindische Küche. Dort gibt es Speisen, die bei uns völlig unbekannt sind. Indische Restaurants kochen hier vor allem Rezepte aus dem Norden des Subkontinents. Dies liegt daran, dass die meisten indischen Einwanderer aus Nordindien stammen und von dort ihre Speisekultur mitbringen.

    Die Küche Südindiens

    Im Gegensatz zum Norden bevorzugt man im Süden stark gewürztes Essen. Für europäische Zungen ist dies oftmals sehr gewöhnungsbedürftig. So wird vorzugsweise mit Chilipulver, Kurkuma und Kreuzkümmel gearbeitet. Dazu wird häufig Idlis gereicht. Das ist ein Reisfladen, der zu jeder Tageszeit auf dem Speiseplan steht. Reispfannkuchen, eine weitere typische Mahlzeit Südindiens, wird je nach Geschmack mit Fisch, Fleisch oder Gemüse gefüllt. Gegart wird in der Regel mit Kokosöl, das in Südindien reichlich vorhanden ist. Das verfeinert noch einmal das Aroma des Essens auf charakteristische Weise.

    Übrigens isst man im Süden in der Regel mit den Fingerspitzen. Allerdings darf man nur die rechte Hand benutzen. Die linke gilt als unfein.

    Doch welche dieser typisch deutschen Speisen werden hierzulande am liebsten gegessen?

    Umfrage: die kulinarischen Vorlieben der Deutschen

    Gesunde Ernährung gehört zu den ständigen Topthemen in Deutschland. Wie die Bundesbürger sich tatsächlich ernähren, zeigt eine Umfrage.

    Wie die Umfrage einer deutschen Krankenkasse gezeigt hat, haben die Deutschen in Sachen gesunde Ernährung stets einiges nachzuholen. Auch wenn dieses Thema stets in vielen Krankenversicherungen diskutiert wird - was der erste Schritt in die richtige Richtung ist - so ist diese Esskultur bei vielen noch nicht angekommen.

    So haben 43 Prozent der Befragten ausgesagt, gerne deftige Speisen wie

    • Würstchen
    • Braten oder
    • Eintopf

    zu essen. Dass diese bei übermäßigem Verzehr zu gesundheitlichen Risiken führen können, scheint dabei wohl nebensächlich zu sein.

    Wie eine gesunde Ernährung aussieht, wissen der Umfrage zufolge etwa 90 Prozent. Doch die Ausführung liegt bei nur knapp 70 Prozent. Besonders männliche und jüngere Befragte gaben an, dass ihnen der Geschmack wichtiger sei als der gesundheitliche Aspekt.

    Würstchen als Leibgericht der Deutschen
    Würstchen als Leibgericht der Deutschen
    Gesundes Essen muss nicht teuer sein

    Weiterhin kam heraus, dass leckeres Essen für die deutschen Bundesbürger sehr wichtig ist, und zwar in allen Bevölkerungsgruppen. So würden viele eher auf eine Reise oder ein teures Auto verzichten, als auf eine gute Mahlzeit.

    Sich gesund zu ernähren, ist nicht schwer und - wovon ein Großteil nicht ausgeht - muss nicht teuer sein. Deutschland liegt was die Lebensmittelpreise in Europa angeht, deutlich auf den hinteren Rängen, auch wenn die Beträge steigen. Zudem ist es günstiger, wenn man sich von saisonalen Nahrungsmitteln ernährt, statt zu teuren und vor allem ungesunden Fertigprodukten zu greifen.

    Der Trend zum gesünderen Essen

    Doch auch wenn Fast Food generell wohl immer irgendwo ein Trend bleiben wird, zeigt sich auch, dass gerade die jüngere Bevölkerung hierzlande immer mehr auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achtet. Besonders die Beeinflussung durch die Nachbarstaaten ist erkennbar.

    Was in Sachen Trinkkultur auffällt ist, dass die Getränkevielfalt groß ist und auch bleibt. Besonders die Bierkultur spielt eine große Rolle. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Trinkkultur.

    Gutes Essen ist den Deutschen wichtig - oft fehlt aber die Zeit und immer weniger Menschen kochen

    Trotz Bewusstsein für gesunde Ernährung wird selten selbst gekocht oder auf Bioprodukte gesetzt

    Topf mit Gemüsesuppe auf Gasherd
    the chef zone 12 © imagestalk - www.fotolia.de

    Das Bewusstsein für gesunde Ernährung ist da, aber den Deutschen fehlt die Zeit zum Kochen. So in etwa könnte man die Ergebnisse der Ernährungsstudie des Lebensmittelkonzerns Nestlé zusammenfassen.

    Hierzu waren vor dem Dioxin-Skandal mehr als 4.000 Menschen nach Ess- und Einkaufsgewohnheiten befragt worden. Angereichert wurden die Aussagen mit weiteren Umfragen, so dass die Studie insgesamt auf den Angaben von etwa 10.000 Menschen basiert.

    Demnach sagen zwar 69 Prozent aller Deutschen, dass ihnen gute Ernährung wichtig ist, fast die Hälfte der Befragten schafft dies jedoch aus Zeitmangel nicht, immerhin 28 Prozent zumindest am Wochenende. Und speziell einem Großteil der 14- bis 29-Jährigen ist bewusst, dass sie zu viel Süßes und Fast Food zu sich nehmen.

    Zeitmangel - geringe Bereitschaft, etwas daran zu ändern

    Scheinbar gering ausgeprägt ist jedoch auch die Bereitschaft, das zu ändern. So wünschen sich nur 35 Prozent der Befragten mehr Zeit zum Kochen und etwa genausoviele Menschen sind bereit mehr zu bezahlen für Bioprodukte oder solche aus Fairem Handel. Das bildet auch die Studie ab.

    Demnach sank die Zahl der bewussten Biokäufer im Vergleich zu ersten Untersuchung 2009 um drei auf 16 Prozent. Immerhin 37 Prozent der Befragten wollen jedoch bei Waren aus der Region "regelmäßig" und 44 Prozent "gelegentlich zugreifen.

    Laut Nestlé-Chef Gerhard Berssenbrügge müssen sich die Verbraucher in diesem Jahr so oder so auf steigende Lebensmittelpreise einstellen. Diese könnten sogar über der Gesamtinflationsrate liegen, Deutschland habe aber immer noch die niedrigsten Lebensmittelpreise in ganz Europa.

    Die Deutschen legen viel Wert auf geregelte Essenszeiten mit der Familie

    Ansicht von oben: kleines Mädchen mit Familie am Tisch beim Frühstück
    Familie beim Frühstück, Tochter im Fokus © Kzenon - www.fotolia.de

    Die meisten Deutschen beginnen ihren Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im Kreise der Familie und legen auch viel Wert darauf beim Abendessen zusammen mit dem Partner und den Kindern am Tisch zu sitzen, wie eine Umfrage der Apothekenumschau unter 1.998 Deutschen zeigt, von denen 1.353 in einer Partnerschaft leben und/oder Kinder im Haushalt haben.

    72,6 Prozent gaben an, vor dem Verlassen des Hauses ordentlich zu frühstücken. 71,2 Prozent von ihnen versuchen dabei möglichst die gesamte Familie am Tisch zu versammeln. Noch mehr Wert scheinen die Deutschen aber auf ein gemeinsames Abendessen zu legen. Insgesamt 88,2 Prozent der Befragten mit Partner und/oder Kindern versuchen die Familie jeden Abend an einen Tisch zu kriegen. 55,4 Prozent der Umfragenteilnehmer haben generell lieber geregelte Essenszeiten und planen die Mahlzeiten fest in ihren Tagesablauf ein.

    Am meisten lieben die Deutschen die traditionelle Küche ihrer Heimat

    Wie eine Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" unter 1.881 Personen, die eine bestimmte Gegend in Deutschland ihre Heimat nennen, zeigt, lieben 83,4% der Befragten vor allem die kulinarischen Besonderheiten ihrer Region. Gerade die Bayern zeigen mit 94,6% eine große Verbundenheit zu ihrer traditionellen Küche. Aber auch in Baden-Württemberg hängt man sehr an seinen regionalen Spezialitäten (90,3%).

    Neben der heimischen Küche schätzen 79,4% der Umfragenteilnehmer aber auch den besonderen Dialekt ihrer Heimat und für 73% sind es eher die Kultur und die regionalen Bräuche, die heimatliche Gefühle wecken.

    Welche Tiere darf man in Deutschland essen? Tabu ist wenig

    Der Mensch ist ein Omnivore, was nichts anderes als „Allesfresser“ heißt. Diese Kategorie beschreibt, dass man weder alleinig auf Pflanzen, noch auf Fleisch ausgelegt ist. In modernen Gesellschaften bedeutet das aber nicht, dass man alles essen darf, worauf man Lust hat. Es gibt auch in Deutschland feste Regeln, welche Tiere für den Konsum geschlachtet werden dürfen und welche nicht.

    Die japanische Delikatesse „Hund“ ist hierzulande zum Beispiel tabu. Es steht unter Strafe, einen Hund zu töten und als Fleischgericht zuzubereiten. Auch das andere liebste Haustier der Deutschen - die Katze - ist als Nahrungsmittel verboten. Diese Regeln gelten für alle Rassen und auch für „hundeähnliche“ und „katzenähnliche“ Tiere. Das heißt, dass auch nahe Verwandte dieser Spezies unter das Verbot fallen. Das schließt Füchse (als Hunde) und Luchse (als Katzen) ein.

    Ansonsten ist in Deutschland nur noch eines verboten: Affenfleisch. Auch diese Tiere dürfen nicht gegessen werden, sonst drohen rechtliche Konsequenzen. Das Verbot bezieht sich nicht nur auf das Zubereiten und verzehren, sondern auch auf den Import. Selbst wenn in anderen Ländern keine Verbote bestehen, darf man das Fleisch der Tiere nicht zur Verwendung nach Deutschland holen. All dies steht in der Tierlebensmittel-Verordnung, im Paragraph 22.

    Für alle anderen Tiere gibt es rechtlich keine Grenzen. Allerdings sind die Regeln streng, wenn es um die Art des Tötens gibt. So dürfen Nutztiere nur durch „Blutentzug“ getötet werden; sprich durch einen professionellen Schlachter. Arten, die zum „Wild“ zählen, müssen von Jägern erlegt werden. Stirbt ein Tier anders, ist es nicht für den Handel freigegeben.

    Der kleine Unterschied: Was Männer und Frauen am liebsten essen

    Edel gedeckter Tisch im Restaurant
    wineglass and napkin in restaurant © Dmitry Goygel-Sokol - www.fotolia.de

    Der 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zeigt einen deutlichen Unterschied in den Ernährungsgewohnheiten von Männern und Frauen. Dabei wurde der Nahrungsmittelkonsum von rund 14.000 Befragten ausgewertet.

    Der Fleisch-Konsum

    Auffällig: Männer verzehren deutlich mehr Fleisch und Wurstwaren als Frauen - und zwar bis zu doppelt so viel, wie von der DGE empfohlen.

    Rund ein Kilo Fleisch und - Erzeugnisse landen bei Männern pro Woche und Durchschnitt auf dem Teller. Bei Frauen sind es im Schnitt auch immerhin 600 Gramm, was aber noch im Grenzbereich der Verzehrsempfehlung liegt.

    Männer beim Essen von Süßigkeiten entgegen aller Erwartung vorn

    Ebenfalls aufschlussreich: Die Mär von der snackenden Frau stimmt nicht. Selbst in puncto Süßwarenkonsum haben junge Männer bis zu 25 Jahren eindeutig die Nase vorn.

    Neben Kuchen, Torten, Schokolade und Co. essen sie außerdem deutlich mehr Brot, Cerealien und Knabbersachen wie Chips. Bei älteren Männern über 65 Jahren nimmt der Konsum an Süßigkeiten und einfachen Kohlenhydraten wieder deutlich ab.

    Zu viel Alkohol, zu wenig Gemüse

    Besorgniserregend klingt die Tatsache, dass gerade junge Männer sehr viel Bier und Spirituosen konsumieren - bis zu sechs Mal so viel wie ältere Geschlechtsgenossen oder Frauen.

    Einiges haben Frauen und Männer dann aber doch gemeinsam: Beide verzehren zu wenig Obst und Gemüse, wobei Frauen hier ein wenig vorn liegen. In puncto Flüssigkeitsaufnahme erreichen beide Geschlechter die empfohlene Tagesmenge, wobei Männer hier wiederum deutlich häufiger auf zuckerhaltige Limonaden, Fruchtnektar und Co. zurückgreifen.

    Grundinformationen und Hinweise zur Esskultur

    War der Artikel hilfreich?

    Fehler im Text gefunden?

    Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

    Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Gedeckter Tisch © Linda Henn - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gemeinsam Kochen © Kzenon - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Chili & toppings © Wendyday - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: hungry girl © Ana Blazic - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Fruits and vegetables - Bio © Pixelot - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Kaninchenbraten © HLPhoto - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Varied bread display © Patrick Hermans - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Apfelkuchen, Kaffeetasse und Teller, Äpfel auf Holz © tunedin - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Collage Wurst © Barbara Pheby - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: frische bratkartoffeln © s.dorn - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Wiener Würstchen © yamix - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

    Weitere Artikel zum Thema