29. November 2006
Kinder mit Legasthenie können beim Lesenlernen unterstützt werden, indem sie Hunden etwas vorlesen. Dieses Ergebnis lieferte ein Projekt an mehreren Schulen in Amerika.
In den USA gibt es eine Organisation, die den Namen "Reading Education Assitance Dogs" trägt. Hier bieten Hundebesitzer ihre Tiere als Unterstützung für Kinder mit Leseschwäche an. Dass dies funktioniert, wurde zuvor in einem Projekt an vielen amerikanischen Schulen deutlich.
Hunde freuen sich über Zuwendung, das ist ein alter Hut. Dass sie gleichzeitig Schülern mit Legasthenie helfen können, war bis vor kurzem noch ein neuer Aspekt. Doch im Prinzip lässt sich dieser ganz einfach erläutern. Wenn betroffene Kinder etwas vorlesen müssen, wird dies häufig von einer gewissen Scham begleitet. Sie haben Angst, zu viele Fehler zu machen, Angst vor einer Kritik von Mitschüler oder Lehrer.
Lesen sie aber einem Hund vor, so kann der Vierbeiner die Schüler nicht bewerten. Er hört ihnen geduldig zu und genießt ihre Anwesenheit. Vor allem schüchterne Kinder vertrauen dadurch stärker sich selbst und werden selbstbewusster. Mittlerweile ist das Erfolgsprojekt aus den USA auch nach Deutschland gekommen und wird als unterstützende Maßnahme der Leseförderung eingesetzt.
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