Weihnachten - Bedeutung, Weihnachtsbräuche und Tipps für ein friedliches Fest der Liebe

Leutende Laterne im Schnee, daneben roter Stern

Für viele Menschen bedeutet Weihnachten Stress pur; Singles wiederum fürchten die Einsamkeit - wir geben Tipps für ein gelungenes Fest und informieren über typische Bräuche

Weihnachten bzw. Heilig Abend ist in vielen Ländern dieser Erde ein gesetzlich geschützter Feiertag und markiert zudem ein religiöses Fest, welches als das bedeutendste in vielen Religionen gilt. Weihnachten ist dabei vor allem eine Zeit der Besinnung, in welcher Gott gedankt und über das eigene Leben nachgedacht werden kann. Viele Bräuche werden mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Doch warum ist Weihnachten ebenso ein Fest der Familie und Liebe? Und wie kann man typischem Weihnachtsstress oder als Single der drohenden Einsamkeit entfliehen?

Das Fest der Familie und Liebe: Bedeutung des Weihnachtsfestes

Zunächst einmal hat es auch rein praktische Gründe, dass Weihnachten als ein Fest der Familie angesehen wird. So haben zu diesem Zeitpunkt zumeist alle Familienmitglieder frei und somit auch Zeit, gemeinsam Zeit zu verbringen. Es gibt allerdings noch weitaus mehr als nur diesen pragmatischen Grund, warum Weihnachten als das Fest der Familie angesehen wird.

Ein alter Brauch

Daneben entstammt diese Bezeichnung auch einer historischen Entwicklung, welche sich vor circa 200 Jahren vollzog. Während dieser Zeit kam es gerade zum Aufstieg des Bürgertums und dem Aufkommen zahlreicher weiterer Traditionen.

Dabei etablierte sich allmählich auch ein gemeinsames Feiern von Weihnachten. Dieser Brauch festigte sich bis heute immer weiter und ist auch der Grund, warum dieses Ereignis als Fest der Familie bekannt ist.

Der Kernpunkt der wichtigen Dinge im Leben

Weihnachten ist darüber hinaus der ideale Zeitpunkt, sich wieder auf jene Dinge zu besinnen, welche im Leben wirklich eine Rolle spielen. Während des Lebens verlieren viele Menschen diese Werte aus den Augen, weshalb beispielsweise alles nur auf die nächste Beförderung ausgerichtet wird. Zur Weihnachtszeit ist endlich der Zeitpunkt da, wo man sich einem Kernpunkt der wichtigen Dinge im Leben widmen kann: der Familie.

Die religiöse Bedeutung schwindet

Allerdings gibt es ebenso eigentlich negative Entwicklungen, welche den Status von Weihnachten als Fest der Familie jedoch eher noch stärken. So spielt der religiöse Aspekt für viele Menschen eine immer unwichtigere Rolle.

Was bleibt, ist ein geselliges Beisammensein im Kreis der Familie, was zwar ebenso erholsam und positiv wirkt, aus religiöser Sicht aber eher kritisch zu sehen ist. Insgesamt ist Weihnachten zu Recht ebenso ein Fest der Familie.

So kann sich im Kreise seiner Liebsten erholt und ausgetauscht werden. Allerdings sollte man als Christ auch nicht den eigentlichen Grund von Weihnachten vergessen und ebenso die Geburt Jesu gebührend feiern.

Dabei ist das Feiern des Weihnachtsfestes mit einigen Bräuchen verbunden...

Bräuche in der Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist ebenso eine Zeit des Ausnahmezustands. So haben fast alle Arbeitnehmer frei und gehen zudem allerlei ungewöhnlichen Beschäftigungen nach. Doch was sind eigentlich die wichtigsten Bräuche der Weihnachtszeit, welche dieses Ereignis im Winter erst zu dem Erlebnis machen, was es für uns ist?

Der Weihnachtsbaum

Ein zentraler Brauch ist zunächst einmal das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes. Diese Tradition gibt es nun schon seit fast 500 Jahren.

Allerdings handelte es sich bei der aufgestellten Pflanze nicht immer um einen Nadelbaum. Stattdessen wurde noch vor 300 Jahren eine so genannte Sommerlaube aufgestellt, welche über Laubblätter verfügte.

Neben der Baumart unterlag ebenso der Baumschmuck im Laufe der Jahrhunderte einem Wandel. Früher wurden nur einzelne Dekorationselemente aufgehängt, welche in direktem Zusammenhang mit dem Glauben standen.

Heute ist bei der Weihnachtsbaumdekoration dagegen fast alles denkbar, solange es optisch ansprechend wirkt und den Baum verschönert. Genauere Informationen und Ideen finden Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema.

Der Adventskranz

Ein weiterer wichtiger Brauch der Weihnachtszeit ist das Aufstellen und Anzünden eines Adventskranzes. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Brauch, den es erst seit knapp einem Jahrhundert gibt. So kam es zur ersten Aufstellung eines Adventskranzes in einer katholischen Kirche im Jahre 1925.

Danach sollte es noch weitere zehn Jahre dauern, bis dieser Brauch auch in die deutschen Haushalte Einzug hielt. Heute ist der Adventskranz ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit, welcher jeden Advent an das Näherrücken von Weihnachten erinnert.

Der Adventskalender

Eine ähnliche Funktion erfüllt ebenso der Adventskalender, ein weiterer wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Brauch. Über die ursprüngliche Form des Adventskalenders dürften sich die Kinder vor über 100 Jahren jedoch weniger gefreut haben. So handelte es sich hierbei lediglich um eine Strichliste, welche täglich angekreuzt wurde und die Zeit bis Weihnachten anzeigte.

Die heutige Form des Adventskalenders entwickelte sich hingegen erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, so dass sich Kinder heute jeden Dezembertag über Süßwaren oder kleine Spielsachen freuen können. Doch nicht nur die Kleinen werden beschenkt - auch der Brauch, seinem Partner bzw. seiner Partnerin einen Advenskalender zu besorgen oder selbst zu basteln, ist mittlerweile sehr verbreitet.

Weihnachtsgeschenke

Ein letzter wichtiger Brauch, welcher zwar fester Bestandteil des Weihnachtsfestes ist, jedoch wenig mit dem religiösen Ursprung gemein hat, sind die Geschenke. Diese werden zumeist verpackt und unter dem Weihnachtsbaum platziert.

Normalerweise gibt es die Bescherung dabei erst an Heiligabend. Nach klassischer Weihnachtstradition werden die Geschenke zudem durch das Christkind gebracht, weshalb zuvor ein Wunschzettel an dieses abgeschickt werden muss.

Weihnachtsessen

Zu einem festlichen Weihnachtsabend gehört auch ein üppiges Festmahl. Hier gibt es je nach Region Unterschiede; häufig handelt es sich jedoch um ein aufwändiges, mehrgängiges Essen. Typisch sind mitunter die Weihnachtsganz oder der Weihnachtskarpfen.

Doch auch ein einfacher Eintopf oder Kartoffelsalat mit Würstchen findet man hierzulande häufig vor. Für die süßen Weihnachtsmomente wird für ausreichend Weihnachtsgebäck gesorgt. Detailliertere Informationen zu traditionellen Weihnachtsgerichten finden Sie hier, während wir die typischen Gebäckstücke hier vorstellen.

Der Kirchgang

Ebenfalls zu den typischen Bräuchen zählt der Gang zum Weihnachtsgottesdienst, auch Christmette genannt. Diese Messen ziehen in der Regel sehr viele Besucher an. Hier finden Lesungen der Weihnachtsgeschichte statt und auch das Singen von Weihnachtsliedern ist üblich; häufig werden auch speziell Chöre und Musiker engagiert.

Weihnachtssingen

Apropos Singen - auch zuhause wird zu Weihnachten in vielen Familien gesungen. Am Heiligabend sowie am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag findet man zusammen und musiziert gemeinsam. So werden beispielsweise Lieder aus entsprechenden Liedbüchern ausgewählt; auch das Musizieren auf diversen Instrumenten ist üblich.

Weihnachtskrippe

In vielen Haushalten findet man unter dem Weihnachtsbaum eine Krippe stehen, häufig aus natürlichen Materialien wie Holz oder Stroh; aber auch moderne und besonders bunte - oder auch sehr minimalistische - Varianten sind üblich, je nach Geschmack und Einrichtungsstil. Die Krippe dient der Darstellung der Geburt Christi; es gibt kleine Figuren, die eine bestimmte Szene zeigen.

Abgesehen davon wird die Geschichte auch in vielen unterschiedlichen Formen aufgeführt. In diesem Fall spricht man von einem Krippenspiel.

Was die Krippenform angeht, so beschränken sich die meisten Menschen auf eine kleine Szene, typischerweise im Stall Bethlehems. Andere wiederum stellen ganze Weihnachtsdörfer auf und stellen hiermit eine weihnachtliche oder winterliche Szene zur Schau.

In der Weihnachtszeit liegt eine sehr festliche Stimmung in der Luft - da sollte auch das Styling entsprechend passen...

Festliche Stylingtipps für die Weihnachtszeit

Wenn die Weihnachtszeit näherrückt, hat Mensch in unseren Breiten zumeist lange Wochen, wenn nicht gar Monate eines ungemütlichen Herbstes hinter sich - mit entsprechender Kleidung, bei der Graubraun-Töne und Gummistiefel dominieren. Weihnachten ist dann die Gelegenheit, das Grau-in-Grau endlich hinter sich zu lassen und endlich wieder in den opulenten Farbtopf zu greifen.

Es darf auch ruhig glitzern, denn ein Weihnachtsoutfit ist nun einmal inspiriert von barocken Kirchen, üppig geschmückten Christbäumen und schleifenverzierten Geschenken. Goldapplikationen haben zu Weihnachten Hochkonjunktur, ob auf der Grußkarte oder dem Outfit.

Tipps für Damen

Wer nicht gleich mit dem Tannenbaum konkurrieren will, kann sich für ein dezentes, golddurchwirktes Gewebe - wie beispielsweise Lurex - entscheiden. Zu solch einem Top dann eine simple schwarze Stoffhose und Feinstrickcardigan kombinieren, schon wird es dezent, edel und festlich.

Es ist auch möglich, lediglich mit dem Schmuck besonders feierliche Akzente zu setzen und sich mit der übrigen Kleidung ansonsten am gehobenen Freizeit-Look zu orientieren. Doch insbesondere Frauen geben sich mit dieser Variante nur selten zufrieden, haben sie doch Weihnachten eine der wenigen Gelegenheiten, ihre Festtagskleider aus dem Schrank zu holen und ihre weibliche Seite zu zeigen.

Im Winter lässt sich darüber hinaus herrlich mit Stilbrüchen arbeiten: Zum zarten Kleidchen kann hier die grobe Strickjacke gestylt werden. Auch robuste Bikerboots machen sich je nach Stil zu einem Kleid aus feinem Stoff sehr gut.

Tipps für Herren

In Haushalten, in denen für Herren zu Weihnachten kein Zwang zum Anzug herrscht, sind Männer mit einer Ton-in-Ton-Kombi gut beraten. Edel und dennoch lässig ist es, einen puristischen Rollkragenpullover zur Stoffhose, wenn nötig, auch zur dunklen Jeans, zu kombinieren.

Eine andere Möglichkeit bietet die Kombination schwarzes Oberhemd und schwarze Hose, mit der man(n) immer gut und passend angezogen ist. Wer ein schwarzes T-Shirt darunter trägt, kann den Hemdkragen auch lässig aufgeknöpft lassen. Krawatten mit Weihnachtsmuster hingegen sind eher als Gag gedacht und beweisen nicht unbedingt gutes Stilgefühl.

Tipps für Kinder

Niedlich für Kinder, insbesondere für kleine Mädchen, ist zu Weihnachten der Engels-Look. Hierzu werden die Haare des Kindes am Vorabend feucht zu zwei Zöpfen geflochten, das ergibt am nächsten Tag tolles Engelshaar.

Dazu kombiniert wird ein Paar Flügel zum Binden. Diese kann man auch selbst anfertigen.

Kleine Jungs müssen heutzutage zu Weihnachten schon lange nicht mehr im Matrosen-Look oder im Samtanzug der Verwandtschaft präsentiert werden, allerdings sollte auch ihr Outfit die Festlichkeit des Moments spiegeln. Im Gespräch mit seinen Kindern kann man herausfinden, was diese gerne tragen und worin sie sich wohlfühlen würden – dann findet sich bestimmt schnell ein kindgerechter Kompromiss, der auch die Erwachsenen froh stimmt.

Doch Engelsflügel oder Anzüge für die Kleinen sollten keinesfalls die Standardkleidung für den Nachwuchs sein, wenn überhaupt. Lange Familientage und -abende können anstrengend werden, da sollten die Eltern zumindest darauf achten, dass ihre Kinder sich möglichst wohlfühlen - und dies geht in bequemer, kindgerechter Kleidung allemal besser als in aufwendig bestickten Kleidchen und zwickenden Krawatten.

Kommen wir nun zu den negativ behafteten Seiten des bevorstehenden Weihnachtsfestes, denn auch diese gibt es tatsächlich; nicht immer herrschen Harmonie und Besinnlichkeit...

Weihnachtsstress vermeiden

Harmonie und trautes Glück im Kreise der Familie - so soll Weihnachten sein. Doch fast jeder kennt auch die andere Seite.

  • Frauen sind im Kochstress,
  • Männer suchen frustriert nach dem passenden Präsent und
  • Oma reist schon einen Tag früher an, als geplant.

Doch mit der richtigen Strategie lassen sich Konflikte und Enttäuschungen beim Fest der Liebe vermeiden.

Freuen auf Knopfdruck

Weihnachten heißt für viele, sich auf Knopfdruck freuen zu müssen. Doch gerade diese Anforderungen sind manchmal schwer erfüllbar und bergen reichlich Zündstoff für Streitereien.

Die Vorstellungen, dass Weihnachten unbedingt harmonisch und besinnlich sein soll, lassen sich nicht ohne Weiteres umsetzen - schneller als gedacht ist der Familien-Clan vollkommen zerstritten.

schon allein die Vorbereitungen zum großen Fest sind in vielen Familien so umfangreich, dass Heiligabend die Nerven komplett blank liegen. Zahlreiche Menschen sehen dem Weihnachtsfest deshalb mit Bangen entgegen, denn die Erinnerung an vergangene Feste ist oft nicht gerade ermutigend.

Trotz aller Mühen wird Oma wieder am Weihnachtsessen herumnörgeln, der Sohn hat keine Lust auf Spießigkeit und verschwindet Richtung Disco, der Ehemann trinkt einen über den Durst und bleibt der Christmesse fern. Alles Gründe, um sich schon vorher Gedanken zu machen, wie sich Druck und Stress vermeiden lassen.

Keine Grundsatzdiskussionen unter dem Tannenbaum

Der Vorweihnachtsstress macht viele Menschen besonders anfällig für Kritik. Schon die leiseste Andeutung kann dann in einen handfesten Krach ausarten. Probleme in der Kindererziehung oder in der Partnerschaft, die schon längere Zeit schwelen, lassen sich auch nicht lösen, nur weil bunte Lichter glitzern und die Weihnachtsmusik dudelt.

Grundsatzdiskussionen unter'm Tannenbaum sollten deshalb immer vermieden werden. Wer sich mit seinem Schwager streitet, weil er raucht, obwohl anders vereinbart oder dem Ehemann vorwirft, dass er nie den Müll raus bringt, wird auch an den Festtagen keine Lösung finden. Für Krisengespräche ist das ganze Jahr über Zeit genug.

Richtig planen und Aufgaben verteilen

Weihnachten soll besinnlich sein. Schwierig, wenn die gesamte Organisation der Festtage an einer Person hängen bleibt. Wer richtig plant und Aufgaben verteilt, verhindert Stress. Geschenklisten helfen bei der Auswahl der passenden Präsente, Menüvorschläge aller Familienmitglieder verhindern an den Festtagen mürrische Gesichter.

Küchenplanung

Ebenso sollte die Küchenplanung stehen. Warum muss einer alleine das Weihnachtsmenü kreieren? Wenn alle gemeinsam am Herd stehen, ist keiner überfordert oder gelangweilt.

Während sich einer um das Dessert kümmert, bereitet der andere die Vorspeise zu, besorgt noch Getränke oder schmückt den Weihnachtsbaum. Bei einer klaren Aufgabenverteilung mit Kompromissen lassen sich spätere Auseinandersetzungen aus dem Weg räumen.

Hausputz

Auch den Hausputz muss die Frau nicht alleine bewältigen. Gerade kleine Kinder freuen sich, wenn sie in die Hausarbeit einbezogen werden und Verantwortung übernehmen können, größere Kids sind in der Lage, ihr Zimmer selbst auf Vordermann zu bringen. Wenn Putzaktionen schon in der Adventszeit starten, bleibt später mehr Zeit für Bastelspaß und Weihnachtsshopping.

Auch mal mit Traditionen brechen

Hat keiner in der Familie Lust, bei den Vorbereitungen zu helfen, kann es sinnvoll sein, auch mal mit alten Traditionen zu brechen. Statt der obligatorischen Weihnachtsgans gibt es ein kaltes Buffet, zu dem alle Gäste etwas beisteuern.

Hat der Bruder keine Lust, Weihnachten mit der Familie zu verbringen, ist Zwang der falsche Ratgeber. Denn wer mit langem Gesicht unter dem Weihnachtsbaum sitzt, verdirbt allen anderen den Spaß. Auch Einladungen sollten mit Bedacht ausgesprochen werden. Sind sich einige Verwandte nicht grün, ist es empfehlenswert, sie nicht gemeinsam an einen Tisch zu setzen und zu unterschiedlichen Zeiten einzuladen.

Auch Aktivitäten lockern die Stimmung auf. Wenn alle nur tatenlos herumsitzen, macht sich schnell Frust und Langeweile breit - beste Voraussetzungen für Streitereien.

sorgen für Abwechslung und Spaß. Wer das Fest der Liebe richtig plant, keine überzogenen Erwartungen hat und entspannt bleibt, kann Weihnachten ohne Bangen entgegensehen und sich auf schöne Tage freuen.

Besonders viele Single stehen dem Weihnachtsfest kritisch gegenüber...

Keine Chance der Einsamkeit - Als Single die Festtage überstehen

Weihnachten gilt allgemein als das Fest der Liebe und der Familie. Doch nicht jedem Menschen ist ein solcher Segen tatsächlich gegeben. Gerade Singles leiden an der Einsamkeit während der Feiertage in besonderem Maße. Aber auch sie können sich eine angenehme Atmosphäre schaffen und den Heiligen Abend ganz nach eigenen Wünschen verbringen.

Mit lieben Menschen feiern

Dass jemand Single ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass er die Weihnachtstage alleine verbringen muss. Es lassen sich stets Gelegenheiten finden, um in geselliger Runde zu feiern, etwa bei den Eltern, guten Freunden oder den Geschwistern.

Viele Personen freuen sich über einen weiteren Gast. Es sollte daher insbesondere zum Fest der Liebe auch keine allzu hohe Hürde darstellen, nach einem freien Platz zu fragen.

Wer mitfeiert, kann die Tage in jedem Falle angenehmer verbringen, als wenn er schlecht gelaunt und im eigenen Selbstmitleid versinkend in der Wohnung sitzt. Nicht nur der Betroffene allein profitiert davon – er macht auch jene glücklich, die er mit seiner Anwesenheit beehrt.

Feiern bei der Familie oder Bekannten

Sicher fällt es schwer, wenn man die Schwester, den Bruder und andere Verwandte trifft und feststellen muss, dass diese glücklich liiert sind. Dafür hat man selbst alle Freiheiten und kann tun und lassen, was man möchte.

Man braucht also Weihnachten nicht gezwungenermaßen zu den Schwiegereltern (in spe) fahren, sondern kann die Tage mit der eigenen Familie verbringen. Und schon in der Weihnachtszeit hat ein Single mehr Zeit: Er muss keine Geschenke für den Freund bzw. die Freundin oder die Schwiegereltern besorgen.

Die Zeit kann der Single sinnvoller nutzen und sich auf einen Cocktail mit Bekannten treffen. Die Weihnachtszeit wird dadurch vielleicht sogar besinnlicher, als bei den vom Geschenkestress geplagten Pärchen.

Dem Trubel entfliehen

Jedoch ist nicht jeder Single in der Lage, sich für die Weihnachtstage zu begeistern. Ließe sich auch manche Einladung wahrnehmen, so bleibt man eben doch lieber für sich alleine.

Wer dabei aber nicht ständig an den festlichen Anlass erinnert werden möchte, kann über die Feiertage auch sehr gut verreisen. Tropische Gefilde, fremde Kontinente: In vielen Regionen weltweit ist das Christfest, wie wir es kennen, weitgehend unbekannt. Dort kann ein wenig die Entspannung genossen werden.

Das Wetter ist im Regelfall auch deutlich besser als hierzulande. Darüber hinaus lassen sich speziell zur Weihnachtszeit oftmals günstige Angebote in den Reisebüros finden. Frisch gestärkt und voller Tatendrang geht es sodann ins neue Jahr – auch ohne Festtagskummer.

Das Dasein als Single feiern

Zugegeben, die meisten Menschen betrübt es, das Weihnachtsfest alleine verbringen zu müssen. Und doch zeigen sich viele von ihnen hinterher deutlich erholter. Sie haben den Stress vermieden, sich und andere glücklich machen zu müssen.

Auch den Zwang, gute Geschenke zu finden, konnten sie umgehen. Selbst darin kann also ein Segen liegen, den man lediglich als Single auskosten darf.

Sicherlich sollte das nicht in jedem Jahr der Fall sein, aber ein Fest für sich alleine dürfte einen sehr entspannenden Effekt besitzen und vielleicht den Blick für das wirklich Wichtige am Heiligen Abend schärfen: Dass ein jeder Mensch so feiert, wie er das gerade möchte – und damit glücklich wird.

Eigene Beschäftigung planen

Hört man sich im Freundes- und Bekanntenkreis einmal um, so wächst die Zahl jener, die eben gerade nicht im großen Kreise der Familie feiern, sondern sich bewusst gegen diese Tradition entschieden haben. Nicht selten sind diese Personen aber zu anderweitigen Planungen bereit.

  • Ein gemeinsamer Abend im Kino
  • das üppige Mahl im Restaurant oder vielleicht
  • ein feucht-fröhlicher Besuch der Bar

können eine gute Alternative zu Christbaum und Gänsebraten darstellen. Erlaubt ist, was gefällt.

Viele Dienstleister und Lokalitäten haben auch an den Feiertagen geöffnet. Und wer selbst das nicht möchte, verbringt eben einen ruhigen Abend alleine mit guten Filmen oder der eigenen Musiksammlung und einem Glas Wein.

Gutes tun

Möchten Sie auch anderen Menschen eine vorhandene Einsamkeit etwas leichter machen, dann sollten Sie sich nicht scheuen und aktiv werden. Ob es

  • eine Einladung an die nette ältere Dame in der Nachbarschaft
  • der Besuch im Altersheim oder in einer Klinik oder
  • ein ehrenamtliches Helfen in der Kirchengemeinde bei der Versorgung von Obdachlosen

ist - die Möglichkeiten sind gerade in der Weihnachtszeit schier unbegrenzt. Die Dankbarkeit der Menschen, denen Sie so gerade unter emotionalen Aspekten in der Zeit der Liebe Unterstützung bieten, wird Ihnen selbst nicht nur ein gutes Gefühl vermitteln, sondern auch ein Stück weit genau das beinhalten, was Weihnachten eigentlich bedeutet: Zeit, Liebe und Nähe geben, die man selbst mit Millionen von Euro nirgends kaufen kann.

Die Chancen nutzen

Einmal davon ausgehend, dass Sie keinerlei Verwandte haben, mit denen Sie die Feiertage einträchtig und stimmungsvoll verbringen können oder wollen, bieten sich hier gleich mehrere Alternativen an. So besteht die Möglichkeit, nach dem Weihnachtsgottesdienst in zahlreichen Kirchengemeinden anschließend an einem gemütlichen Beisammensein teilzunehmen.

Auch viele Wohlfahrtsverbände, wie etwa die Caritas oder das Deutsche Kreuz, veranstalten weihnachtliche Events für junge und alte Menschen. Am besten findet man die einzelnen Termine und Veranstaltungen über die Tageszeitung, das Internet oder auch durch einen direkten Anruf bei der jeweiligen Organisation heraus.

Gerade die Festtage bieten somit stets genügend Möglichkeiten, um nette Menschen kennenzulernen und somit den Heiligen Abend vielleicht doch nicht alleine verbringen zu müssen. So finden im Betrieb, an vielen Universitäten und öffentlichen Einrichtungen oder auch im Verein regelmäßig im Dezember die großen Weihnachtsfeiern statt.

Singlepartys

Für Singles gibt es je nach Stadt ebenfalls unterschiedliche Weihnachts-Events, so etwa in Form von X-Mas-Partys in Diskotheken, Tanzlokalen oder auch in normalen Gaststätten. Der Besuch eines weihnachtlichen Theaterstückes kann ebenfalls für eine unterhaltsame und gar nicht einsame Weihnachtszeit sorgen.

Nicht nur, dass solche Veranstaltungen einen netten Zeitvertreib in geselliger Runde bieten: Einige der Gäste sind in diesem Fall ebenfalls Single. Schnell kann sich hier ein Kontakt zu fremden Personen aufbauen.

Erster Eindruck inklusive, denn wo lernt man einen Menschen schon besser kennen als in ausgelassener Festtagsstimmung? Es lohnt sich daher, auch solche Gelegenheiten wahrzunehmen und damit vielleicht das ganz persönliche Weihnachtsgeschenk zu finden: die traute Zweisamkeit unter dem Christbaum.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Laterne im Schnee © Stefan Körber - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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