Für die Konzentration: Das richtige Essen am Arbeitsplatz

3D Grafik weiblicher Schädel mit Gehirn

Die Leistungsanforderungen am Arbeitsplatz werden immer größer. Dafür ist eine gute Konzentrationsfähigkeit unerlässlich. Die richtige Ernährung spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Nahrungsmittel liefern wichtige Nährstoffe und damit Energie für physische und geistige Aktivitäten. Deshalb ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung so wichtig. Denaturierte Lebensmittel und eine einseitige Ernährung können sich ungünstig auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

Ideal sind Lebensmittel, die leicht verdaulich und reich an wichtigen Mineralien und Vitaminen sind. Außerdem sollen sie Energie liefern, die länger anhält.

Darauf sollte verzichtet werden

Raffinierten Zucker und Produkte die ihn enthalten, sollten eher gemieden werden. Der Zucker setzt zwar sehr schnell Energiespitzen frei, lässt den Blutzuckerspiegel dann aber auch rasch wieder absinken. Das Resultat ist Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Nahrung, die schnell verbrannt wird, kann nicht für einen ausgeglichenen Energiepegel sorgen.

Weiterhin sollte man auch auf Lebensmittel mit Farbstoffen, Konservierungsstoffen und anderen chemischen Zusätzen verzichten, auch Geschmacksverstärker wirken sich ungünstig aus.

Bei schwer verdaulichen Speisen konzentriert sich der Körper nach dem Essen vor allen Dingen auf die Verdauung und andere körperliche Prozesse und Abläufe fahren herunter. Dann ist nicht mehr die volle Kapazität für die Konzentrationsfähigkeit vorhanden. Nicht umsonst kennt man die Binsenwahrheit "ein voller Bauch studiert nicht gern".

Natürlich kann man am Arbeitsplatz eine warme Mahlzeit zu sich nehmen, aber sie sollte ernährungsphysiologisch wertvoll sein. Immer mehr Kantinen bieten auch leichte und nährstoffreiche Kost an.

Das ist zu empfehlen

Viel frisches Obst, Gemüse und vollwertige Beilagen sowie wenig mageres Fleisch, Fisch oder Tofuprodukte ergeben eine gehaltvolle Mahlzeit. Sojaprodukte enthalten unter anderem viel Lecithin und verhindern damit eine Kalkablagerung an den Gefäßen des Gehirns.

Als Zwischenmahlzeit eignen sich Früchte und Nüsse. Nüsse sind reich an Vitaminen, Omega-Fettsäuren sowie Antioxidantien. Damit wirken sie sich günstig auf die Gehirnleistung aus. Nicht umsonst sind sie Bestandteil des so genannten Studentenfutters.

Auch Milchprodukte sind ideal für zwischendurch, sie sind sehr kalziumreich und verbessern damit die Funktion der Nerven. Gerade Joghurt enthält Stoffe die sich günstig auf die Biochemie des Gehirns auswirken und die Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit steigern.

Für eine optimale Gehirnleistung ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr notwendig. Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollten schon getrunken werden. Kaffee und schwarzen Tee sollte man nur in geringen Mengen genießen. Sie haben zwar eine anregende Wirkung, in großen Mengen machen sie aber nervös und wirken sich ungünstig auf die Konzentration aus.

Grundinformationen und Hinweise zum Arbeitsplatz

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: weblicher schädel mit gehirn © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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