1. März 2010
Interessieren Sie sich für die Skigymnastik? Möchten Sie etwas mehr darüber wissen, bevor Sie sich einer Gruppe anschließen? Möchten Sie erfahren, was eigentlich das Besondere an der Skigymnastik ist und warum sie so beliebt ist? Dann helfen wir Ihnen gerne mit einigen Informationen weiter.
Die Skigymnastik unterscheidet sich von der herkömmlichen Gymnastik dadurch, dass sie sich ganz besonders den Anforderungen widmet, die das Skifahren an den menschlichen Körper stellt. Das heißt, die Skigymnastik hat auf der einen Seite die Aufgabe, die Kondition, Koordinationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Körpers zu verbessern. Wer regelmäßig Skigymnastik betreibt, wird körperlich leistungsfähiger und erarbeitet sich eine gute Kondition. Dadurch kann sich mehr Freude am Skifahren einstellen, und die Ermüdung tritt erst später ein.
Spezielle Muskelgruppen werden bevorzugt trainiert, die beim Skifahren verstärkt zum Einsatz kommen. Dazu zählen die Waden, die Oberschenkel, sowie die Muskulatur des Rückens und der Arme. Gleichzeitig mit den speziellen Übungen für die Beine werden aber auch die Sehnen im Knöchelbereich und in den Knien gestärkt, die beim Skifahren einer großen Belastung ausgesetzt sind.
Die Übungen der Skigymnastik sind allesamt so aufgebaut, dass mit ihnen eine Situation nach empfunden und simuliert wird, wie sie beim Skifahren immer wieder auftreten kann. So werden die Muskeln zum Beispiel ganz unterschiedlich beansprucht, wenn man einerseits eine Schussfahrt zu bewältigen hat, oder andererseits eine anspruchsvolle Buckelpiste durchfährt.
Die Schussfahrt findet aussschließlich in der Hocke statt. Sie ist eine der beliebtesten Übungen der Skigymnastik und wird meist zu flotter Musik geübt. Alle Teilnehmer begeben sich in die typische Abfahrtshocke und wippen dort leicht auf und nieder. Was anfangs sehr einfach aussieht, stellt sich schon nach wenigen Sekunden zu einer regelrechten Herausforderung für die Oberschenkelmuskulatur dar.
Ebenso wird die Hoch-Tief-Bewegung beim Slalom oder in der Buckelpiste durch simulierte Bewegungsabläufe geübt. Die Arme werden durch Übungen gekräftigt, die den Stockeinsatz nachempfinden. In vielen Kursen für Skigymnastik werden dazu spezielle Stöcke verwendet, mit denen der Stockeinsatz simuliert und eingeübt wird.
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