17. Februar 2010
Es ist eine alt bekannte Weisheit: Vor dem Sport ist es gesund und sinnvoll, sich langsam aufzuwärmen. Damit ist nicht die Erwärmung des Körpers durch große Anstrengungen gemeint, sondern das langsame Aktivieren und Aufwärmen der Muskulatur, und die schonende Aktivierung des Kreislaufs. Wer sich vor dem Sport gut aufwärmt, der kann einigen bösen Sportverletzungen wie Zerrungen und Muskelfaserrissen vorbeugen. Diese Chance sollten Sie auch beim Skifahren nutzen.
Denn gerade beim Skifahren werden Muskelgruppen, Sehnen und Bänder intensiv genutzt, die in den alltäglichen Bewegungsabläufen eher vernachlässigt werden. Die ideale Methode, um sich vor dem Skifahren aufzuwärmen, ist die Skigymnastik. Wählen Sie ein leichtes Aufwärmprogramm, das 10-15 Minuten dauert. Achten Sie dabei darauf, dass Sie nicht ins Schwitzen kommen und auch den aeroben Bereich der Atmung nicht verlassen. Mit der Skigymnastik sollen Sie sich nur auf den Sport vorbereiten, sich jedoch nicht bereits zu Anfang überanstrengen.
Auch in der Vorbereitung auf den Skiurlaub selbst spielt die Skigymnastik eine wichtige Rolle. Bei ihr werden typischerweise Muskeln trainiert und gestärkt, die Sie zum Skifahren benötigen. Viele Übungen dienen auch dazu, die Kondition und Ausdauer zu trainieren. So machen Sie beim Skifahren, auch bei größerer Anstrengung, nicht mehr so schnell schlapp.
Wenn Sie sich unmittelbar vor dem Skifahren mit Skigymnastik aufwärmen möchten, dann gibt es dafür einige sehr effektive und sinnvolle Übungen. In der Gruppe macht die Skigymnastik meist auch mehr Spaß als alleine. Hüpfen Sie vorsichtig mit den Skistiefeln auf der Stelle. Dazu sollten Sie sich allerdings einen schneeigen Untergrund suchen, um die Gelenke nicht unnötig zu belasten. Ziehen Sie nun abwechselnd die Knie bis ganz hoch vor den Körper. Durch das Gewicht der Skistiefel ist diese Übung sehr effektiv. Übertreiben Sie es aber nicht, damit Sie nicht gleich ins Schwitzen geraten und sich erkälten.
Wärmen Sie jedoch nicht nur die Beinmuskulatur auf, sondern auch die Muskulatur an Rumpf, Oberkörper und Armen. Sehr effektiv ist hier auch das einarmige, zweiarmige, parallele und gegenläufige Armkreisen. Durch die Kreisbewegung fließt viel Blut nach vorne in die Fingerspitzen. Auf diese Weise gut durchblutete Finger werden insgesamt deutlich weniger kalt und auch nicht unangenehm taub.
Gehen Sie zum Abschluss noch einmal tief in die Hocke und belasten Sie Ihre Oberschenkel, so dass auch diese gut aufgewärmt und durchblutet werden. Nun kann es auf die Piste gehen!
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