18. März 2010
Ein passionierter Läufer braucht eigentlich nicht viel mehr als ein Paar gute Schuhe, um seinen Sport ausüben zu können. Auch andere Sportarten wie zum Beispiel Leichtathletik oder Fußball sind nicht besonders materialintensiv. Ganz anders sieht es da beim Klettern aus. Je nach dem, wie man klettert, benötigt man einiges an Ausrüstung.
Bevor man sich in steile Felswände begibt, sollte man erst ein paar Mal in der Halle üben, um die Bewegungsabläufe kennenzulernen. Draußen im Gelände hat man nämlich meist mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, so dass man nicht viel Zeit hat, um sich auf die Technik zu konzentrieren. Erst wenn die Griffe in Fleisch und Blut übergegangen sind, sollte man sich auch nach draußen wagen.
Für die ersten Versuche in der Halle benötigt man zumindest ein paar spezielle Kletterschuhe. Normale Sportschuhe sind zu groß und zu hart, um Halt auf den Vorsprüngen zu finden.
Zusätzlich sind ein Gurt sowie ein Karabinerhaken von Nöten.
Wer sich nicht sicher ist, ob er auch in Zukunft beim Klettersport bleiben möchte, der kann in der Halle nachfragen, ob es dort Ausrüstung zum Leihen gibt. Viele Sportzentren bieten Schnupperstunden für Anfänger an, bei denen auch das Material gestellt wird. So kann man austesten, ob einem das Klettern überhaupt Spaß macht, bevor man Unmengen von Geld für Ausrüstung ausgibt.
Hat man vor, tatsächlich beim Klettern zu bleiben, so kann man sich auch schon ein Seil zulegen. Kletterseile sind ziemlich teuer, man sollte jedoch keinesfalls bei der Qualität sparen. Schließlich hängt später das eigene Leben an diesem Seil und das sollte einem schon ein paar Euro mehr wert sein.
Mit der Zeit bekommt man immer mehr Übung und kann sich auch einmal raus ins Gelände wagen. Allerdings benötigt man dazu immer einen erfahrenen Kletterpartner, der den Vorstieg übernimmt.
Solche "alten Hasen" verfügen meist über alle nötigen Materialien, nach und nach kann man dann beginnen, auf Empfehlung des Kletterpartners eine eigene Sammlung anzulegen.
Beim Klettern im Gelände muss immer auch ein Erste-Hilfe-Set im Rucksack Platz finden. Hierbei darf man sich nicht einfach auf den Kletterpartner verlassen. Auch ausreichend Proviant sollte Teil des Gepäcks sein, denn wer keine ausreichende Energie zum Klettern hat, bringt sich und andere in große Gefahr.
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