17. Dezember 2009
Jede Frau liebt Schuhe - dies ist ein gängiges Klischee, welches in den meisten Fällen zutrifft. Egal, ob Pumps oder High Heels, Schuhe müssen sexy sein. Da bleibt die Gesundheit oft auf der Strecke. Wir fragen uns: Was ist eigentlich gesünder - Pumps oder High Heels?
Grundsätzliches zu beiden Schuhtypen
Pumps sind geschlossene Halbschuhe ohne Verschluss. Es wird also bewusst auf Riemchen, Schnallen oder Ähnliches verzichtet, was das Anziehen des Schuhes vereinfacht. Pumps haben prinzipiell eine flache Sohle und einen Absatz bis maximal 9,5 cm Höhe. Alles, was höher ist, wird als High Heel bezeichnet.
High Heels haben einen Absatz ab etwa 10 cm Höhe. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, das heißt mit Schnallen, Riemen und Verzierungen. Natürlich gibt es auch vorne offene High Heels, diese gelten als besonders sexy.
Gesundheitliche Gefahren
Pumps sind im Allgemeinen eher ungefährlich für die Gesundheit, da die Absatzhöhe nicht so extrem ist wie bei High Heels. Man kann also noch angenehm damit gehen. Geübte Pumps-Trägerinnen laufen auch nicht Gefahr, einfach umzuknicken. Man sollte allerdings auf eine gesunde Haltung achten, denn bereits ab wenigen Zentimetern Absatzhöhe verändert sich die eigene Körperhaltung und wird in gewissem Maße unnatürlich.
Bei High Heels ist die Gefahr, auf Dauer gesundheitliche Schäden davonzutragen, durch die extremen Absätze, höher. Auch hier wird die Körperhaltung massiv beeinträchtigt und verändert. Dies geschieht durch eine Erhöhung der Sprunggelenke, sowie durch eine veränderte Gewichtsverteilung. Dadurch werden Brust und Po stärker betont, außerdem verändert sich das Gangbild mit High Heels. Die Hüften kreisen beim Gehen automatisch.
Hinzu kommt die erhöhte Gefahr des Umknöchelns, hervorgerufen durch die hohen Absätze und die meist geringe Auftrittsfäche. Wer es nicht gewohnt ist, mit High Heels zu gehen, wirkt auf Außenstehende häufig eher unsicher, anstatt sexy. Man muss sich bewusst sein, dass durch langes Tragen von High Heels weitreichende gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden. Diese betreffen vor allem die Fußknochen und -muskeln. Es kommt häufig zu Überlastungen und Verkürzungen verschiedener Muskelgruppen. Außerdem treten chronische Verspannungen und Muskelschmerzen auf. Durch das Tragen von High Heels kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.
Deshalb sollte man immer darauf achten, die Schuhe nicht zu lange zu tragen und den Füßen zwischendurch Entspannung gönnen. Auch leichte Muskelübungen und bewusste Kontrolle der eigenen Haltung helfen solchen Schäden vorzubeugen. Es ist wichtig, die Füße immer in Bewegung zu halten, so beugt man Durchblutungsstörungen vor und tut etwas für seine Venengesundheit.
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