30. August 2008
Von K. Schumann
Viele Menschen haben mit unreiner Haut, trockener Haut oder anderen Hautproblemen zu kämpfen. Häufig wird eine Creme nach der anderen ausprobiert, was das Hautbild oft noch verschlimmert.

Unsere Haut ist mit etwa 2qm das größte Organ unseres Körpers. Sie stellt gleichzeitig die Abgrenzung und die Verbindung vom Inneren zur Außenwelt dar. Sie ist ein Kontakt- bzw. Sinnesorgan: durch sie werden Schmerzen, Zärtlichkeit, Wärme und Kälte empfunden. Gleichzeitig ist sie auch ein Abgrenzungsorgan und schützt uns vor schädlichen Umwelteinflüssen. Tagtäglich ist sie vielen Belastungen ausgesetzt. Die Rolle der Haut als Ausscheidungs- und Entgiftungsorgan wird häufig unterschätzt. Hautprobleme sind daher aus naturheilkundlicher Sicht nicht nur eine lokale Erscheinung, sondern Ausdruck einer Störung des gesamten Organismus.
Bei Hautproblemen sollte daher immer der gesamte Körper beachtet werden. So können beispielsweise auch Hormonstörungen für die unreine Haut verantwortlich sein. Häufig verursachen auch Störungen des Magen-Darm-Trakts Hautunreinheiten. Vor allem eine Überbesiedlung des Darms mit Pilzen (meistens Candida albicans) führt zu Hautproblemen, die sich allein mit einer Creme nicht lösen lassen. Bei chronischen Hautproblemen sollte deshalb immer ein Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht werden, der falls nötig, Magen- und Darm-Trakt sowie das Lymphsystem oder gegebenenfalls das Hormonsystem mitbehandeln kann.
Doch natürlich gibt es auch Möglichkeiten seiner Haut zuhause zur Unterstützung etwas Gutes zu tun, um das Hautbild zu verbessern. Dazu zählt unter anderem eine Vollwerternährung mit wenig Weißmehl- und Zuckerprodukten. Auch sehr fetthaltige Produkte, insbesondere mit gesättigten Fettsäuren, sollten gemieden werden. Bei der Pflege von strapazierter Haut ist ein zuviel an Pflege eher kontraproduktiv. Geeignet sind hautpflegende Öle wie Jojoba- oder Pfirsichkernöl. Ätherische Öle wie Jasmin, Rose oder YlangYlang können den hautpflegenden Effekt noch verstärken. Auf parfümierte Cremes und Lotionen sollte verzichtet werden.
Zur Unterstützung der Haut eignen sich regelmäßige äußere Anwendungen mit hautpflegenden Pflanzen, wie zum Beispiel dem Stiefmütterchen. Beispielweise kann mit Stiefmütterchentee und Heilerde eine Maske zusammengerührt werden, die eine Wohltat für strapazierte und unreine Haut darstellt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
11.02.12 | |
![]() | HAUTPROBLEME |
09.02.12 | |
![]() | HAUTPROBLEME |
06.02.12 | |
![]() | HAUTPROBLEME |
![]() | HAUTPROBLEME |
03.02.12 | |
![]() | HAUTPROBLEME |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Hautprobleme Forum

