Bräunen - Trends, Möglichkeiten und Tipps für eine langanhaltende Bräune

Frau sitzt mit Sonnenschirm am Strand

Die Vor- und Nachteile verschiedener Bräunungsmethoden

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  • von Paradisi-Redaktion

Eine gebräunte Haut gilt in der modernen Zeit als Schönheitsideal und steht für Attraktivität und Fitness. Dank Solarium und Selbstbräunern müssen wir auch in der kalten Jahreszeit nicht auf einen gebräunten Teint verzichten. Bleibt nur noch die Frage: Welche Methode des Bräunens ist mir am liebsten? Die Kraft der Sonne ist für den Menschen lebensspendend und erzielt wichtige biologische Wirkungen. Doch wie mit allen Dingen ist es auch mit dem Sonnenbad – die Dosis macht's. Zuviel schadet. Lesen Sie, welche Möglichkeiten es gibt, um einen braunen Teint zu erhalten und was man beim Bräunen beachten sollte.

Blass oder braun?

Wer heutzutage schön sein will und zugleich gesund und vital wirken soll, muss nach dem gängigen Schönheitsideal eine gebräunte Haut vorweisen. Doch in früheren Zeiten war es genau andersherum.

So galt seit dem Mittelalter eine edle Blässe als Schönheitsideal. Zudem war eine blasse Haut auch ein Statussymbol, durch das sich die Adligen vom gemeinen, arbeitenden Volk abgrenzten.

Trends der Vergangenheit

In der vermeintlich guten alten Zeit musste sich die arbeitende Bevölkerung oftmals auf den Feldern oder bei anderen Betätigungen im Freien abschuften, wodurch es leicht zu einer gebräunten Haut kam. Der Adel hingegen befasste sich nicht so gerne mit körperlicher Arbeit und hatte dies zumeist auch nicht nötig.

So war also eine blasse Haut ein Anzeichen für Macht und Reichtum.

Daher blieben die Reichen und Adligen blass, während das gemeine Volk meist über eine gebräunte Haut verfügte. Im Gegensatz zu heute versuchte man sogar mit speziellen Mitteln möglichst blass zu bleiben.

Kommt der Trend der edlen Blässe zurück?
Kommt der Trend der edlen Blässe zurück?

Trendwechsel - blass wird durch braun ersetzt

Dies änderte sich erst im 20. Jahrhundert. Ein wahrer Boom zu gebräunter Haut setzte vor allem in den 60er Jahren ein, als auch die Reichen und Schönen das Mittelmeer für ihre Urlaubsreisen entdeckten. Seitdem gilt eine gebräunte Haut als attraktiv und so versucht man mit den unterschiedlichsten Mitteln, wie zum Beispiel einem Solarium mit künstlicher UV-Quelle oder Bräunungsbeschleunigern, möglichst rasch zu einer gebräunten Haut zu kommen, um attraktiv zu sein.

Doch dies hat auch seine Schattenseiten, was sich in zunehmenden Fällen von Hautkrebs oder Tanorexie (Bräunungssucht) zeigt. Zuviel Bräune ist also auch nicht gesund.

So kann eine vornehme Blässe durchaus ihre Vorteile haben, denn die Haut bleibt dadurch unbeeinträchtigt. Zudem altert sie langsamer, wodurch auch weniger Falten oder Altersflecken entstehen.

Neue krankhafte Sucht „Tanorexie“

Junge Frau im Bikini liegt auf Bauch auf Sonnenbank
Girl in solarium © Dreef - www.fotolia.de

Von der Bezeichnung der Magersucht ("Anorexia nervosa") hat man jetzt eine neue Sucht abgeleitet, die man "Tanorexie" nennt, bei der Menschen versuchen eine Hautbräune zu bekommen, die normale Nordeuropäer nicht erreichen.

Hierbei versuchen die Betroffenen mit allen möglichen Mitteln, wie tägliche Besuche auf der Sonnenbank oder im Freien sich zu bräunen. Dabei nehmen sie in Kauf ihre Haut auch dauerhaft zu schädigen. Als Schäden treten dabei eine beschleunigte Hautalterung und krankhafte Hautveränderungen, wie beispielsweise Hautkrebs, auf. Bei den Betroffenen stoßen alle Aufklärungen über die Gefahren auf taube Ohren und sie geben ihr Leben für die begehrte Hautfarbe.

Blässe - bald wieder en vogue?

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es sogar durchaus möglich, dass es erneut zu einem anderen Schönheitsideal kommt und eines Tages wieder ein Trend zur mittelalterlichen edlen Blässe einsetzt, wofür es bereits einige Anzeichen gibt.

Denn seit einigen Jahren ist die Nachfrage zu Sonnenstudios eher rückläufig, was auf ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein zurückgeführt wird. Dabei gilt zunehmend das Motto: Lieber blass und gesund als gebräunt und krank. Ganz auf die Sonne sollte man aber trotz allem nicht verzichten. Wie so oft im Leben ist das richtige Maß entscheidend.

Braune Haut ist für die meisten Teenager trotz Sonnenstrahlen-Gefahr immer noch ein Schönheitsideal

Gesicht einer jungen, braunhaarigen Frau in Bikini am Strand mit Sonnenbrille und offenem Mund
Beauty Relaxing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Trotz aller Warnungen vor den gefährlichen UV-Strahlen: Deutschlands Teenager stehen auf knackige Bräune. Für zwei Drittel von ihnen (65,4 %) bedeutet gebräunte Haut noch immer ein Zeichen von Schönheit und Fitness. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2010 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ergeben.

Entsprechend sagen auch fast sechs von zehn (57,9 %) der 14- bis 19-Jährigen, sie wollten „unbedingt braun gebrannt sein“, wenn sie aus dem Sommerurlaub zurückkehren. Über ein Drittel (34,6 %) gaben zudem an, sie lägen „so lange und so oft wie möglich in der Sonne“. Drei von zehn der befragten Jugendlichen (31,8 %) nehmen sogar einen Sonnenbrand in Kauf, um richtig braun zu werden. Doch auch bei vielen Erwachsenen ist gebräunte Haut noch immer Trend. Insgesamt hält fast die Hälfte (43,5 %) der Deutschen einen bronzenen Teint für ein Schönheitsideal.

Braune Haut in der Schweiz nicht mehr up-to-date

Aktuelle Umfragen stellten heraus, dass in der Schweiz stundenlanges Sonnenbaden nicht mehr im Trend liegt. Nur 30% der Befragten gaben an, dass sie es für wichtig halten, braun zu sein. Knapp 50% hingegen machen sich nichts aus gebräunter Haut.

Für die Krebsliga ist dieser Trend sehr angenehm; durch das vermeiden von Sonnenbränden, Solarien und zu viel Sonne wird das Hautkrebsrisiko um ein vielfaches gesenkt. Als Ursache für den abnehmenden Bräune-Trend werden die hellhäutigen Models vermutet.

Evolution - Wieso unsere Haut die Fähigkeit hat, braun zu werden

Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

Zu viel Sonne lässt die Haut altern. Dennoch gilt ein leicht gebräunter Teint als etwas sehr Erstrebenswertes. Für unsere Vorfahren hatte die Fähigkeit der Haut, Sonnenbräune zu entwickeln, aber mehr praktische als ästhetische Gründe.

"Die Unterschiede in der Strahlungsmenge sind sehr groß, vor allem auf den mittleren und höheren Breitengraden", so die Wissenschaftlerin Nina Jablonski. Sie und ihr Team von der Penn State University (USA) haben genau verzeichnet, wo auf der Erde wie viel Sonne scheint und wie stark die UV-Belastung ist. "Die Fähigkeit, braun zu werden, hat sich wahrscheinlich an verschiedenen Orten unabhängig voneinander entwickelt, um die Menschen vor der Strahlung zu schützen", erklärt Jablonski. Die Bewohner haben sich über längere Zeit hinweg daran angepasst, dass es solche Unterschiede gibt.

Infrarot-A-Strahlung: Schädlich für die Haut

Wichtige Infos über die verschiedenen Strahlenarten und wie man sich gegen sie schützen kann

Gelber Himmel mit strahlendem Sonnenschein
sunbeam © Julydfg - www.fotolia.de

Nicht nur UV-Strahlen, sondern auch Infrarot-A-Strahlen können zu Haut- und Zellschäden sowie vorzeitiger Hautalterung führen. Wurde Infrarotlicht bisher zur Therapie bei Entzündungen in Form von Wärmelampen eingesetzt, so ist nun ein Teil dieser Strahlung, das kurzwellige, nahe Infrarotlicht (so genannten IR-A-Strahlen) in Verruf geraten, da es ebenfalls Hautalterung begünstigen und ev. sogar krebsfördernd sein soll.

UV-B- und UV-A-Strahlung

Bekanntermaßen dringen UV-B-Strahlen bis zur Basalzellenschicht in der Epidermis vor. Dort lösen stimulieren sie die Melaninproduktion, lösen Sonnenbrand aus und können die Erbsubstanz der Zellen schädigen. Sie schwächen die Abwehr der Haut und können somit Hautkrebs begünstigen.

UVA-Strahlen dringen noch tiefer ein - bis in die Dermis. Dort schädigen sie die elastischen Fasern und bedingen Hautalterungsprozesse. Auch diese Strahlen erhöhen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

IR-A-Strahlung

IR-A-Strahlen sind erst vor Kurzem in den Blickpunkt geraten: Sie reichen bis in die Dermis, können jedoch sogar bis zur Unterhaut (Subcutis) vordringen und dort die Mitochondrien, die sogenannten "Kraftwerke der Zellen", beeinflussen.

Aufgabe der Mitochondrien ist es, die für alle Vorgänge im Körper notwendige Stoffwechselenergie zu produzieren. Als Abfallprodukt entstehen dabei reaktive freie Radikale (reactive oxygen species, Abkürzung ROS). Unter IR-A-Strahlung bilden sich vermehrt diese reaktiven freien Radikale, die die Kollagen abbauen und die Synthese verhindern.

Wie kann man sich gegen die Strahlung schützen?

Im Gegensatz zur UV-Strahlung gibt es bisher keine Filter gegen IR-A-Strahlung, die in Sonnenschutzmitteln eingesetzt werden können. Doch man kann gegen die Freien Radikale vorgehen, die durch IR-A-Strahlung vermehrt gebildet werden: In vielen Sonnenschutzprodukten werden Antioxidantien wie Vitamin E, Flavonoide, Karotinoide, oder Vitamin C eingesetzt. Diese können ebenfalls bis in die Mitochondrien eindringen, die Hautzellen vor den schädlichen Strahlen abschirmen und dort die Entstehung der ROS verhindern.

Auch DNA-reparierende Wirkstoff-Extrakte (z.B. aus Blaualgen) und pflegende, feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wie Glycerin oder Dexpanthenol werden vermehrt eingesetzt, um bereits geschädigte Zellen zu regenerieren.

Hautkrebsrisiko - Die Deutschen verzichten trotzdem nicht aufs Sonnenbad

Seitenansicht junge Frau trägt Sonnenbrille mit großen Gläsern und schaut nach oben
Close-up face of young woman wearing the big modern sunglasses. © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Es ist ja bekannt, dass das regelmäßige Bräunen, ob auf natürliche Weise durch die Sonne oder aber auf der Sonnenbank, die Hautalterung beschleunigt und auch das Risiko einer Hautkrebserkrankung erhöht, dennoch verzichtet der Großteil der Deutschen nicht auf das ausgiebige Sonnenbaden, darüber berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

1.982 Personen ab 14 Jahren wurden zum Thema Bräunen befragt. 49,6% gaben an, dass sie im Sommer unbedingt braun werden möchten und sich in die Sonne legen. 34,4% der Befragten setzen sich aus Angst vor Hautkrebs nicht unnötig der Sonne aus, aber 14,5% gehen vor den ersten Sonnenstrahlen sogar noch auf die Sonnenbank, um in der Badesaison nicht käseweiß dastehen zu müssen. Bei den älteren Personen (ab 50) ist die gebräunte Haut nicht mehr so wichtig, hier gaben ganze 62,5% an, dass es ihnen egal ist ob sie im Sommer braun werden. 49,3% versuchen wegen dem erhöhten Hautkrebsrisiko die Sonne komplett zu meiden.

Gleichmäßige Körperbräune ist laut Forschern nicht möglich

Wie jedes Jahr im Sommer zieht es die Menschen in die Sonne, um ihrem Körper eine schöne Bräune zu verleihen. Doch dass dies zumindest nicht gleichmäßig und nahtlos möglich ist, haben jetzt Forscher aufgedeckt. Der Grund dafür ist der Fakt, dass der menschliche Körper nicht überall gleich auf UV-Strahlung reagiert.

So braucht die Haut in der Rückenregion einen ganz anderen eigenen UV-Schutz als beispielsweise auf dem Po, um sich vor Hautkrebs schützen zu können. Zudem wurde in der Studie aufgeklärt, dass die Intensität der Bräune auch davon abhängig ist, ob die Haut an einer Stelle zuvor an Sonnenbrand gelitten hat.

Für die meisten Jugendlichen ist sonnengebräunte Haut wichtiger als die eigene Gesundheit

Eine schöne Bräune scheint nach dem Urlaub ein Muss, doch für Attraktivität büßt die Gesundheit

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Für die heutige Generation von Jugendlichen spielt das gute Aussehen eine enorm große Rolle. Dazu zählt auch eine gleichmäßig gebräunte Haut im Sommer. Wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 146 Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren zeigt, ist den Meisten die Sommerbräune sogar wichtiger als die eigene Gesundheit.

Sonnencreme - Nein, danke!

70,7% der Befragten gaben an, dass gebräunte Haut im Sommer für sie der Inbegriff eines schönen und fitten Körpers ist. 54,8% gehen sogar so weit zu sagen, dass Menschen mit blasser Haut im Sommer wesentlich unattraktiver wirken als gebräunte Menschen. Kein Wunder, dass die meisten Jugendlichen daher auch alles versuchen, um im Sommer braun zu werden.

68,7% verrieten, dass sie nach dem Urlaub um jeden Preis braungebrannt nach Hause zurückkehren möchten. 70,6% benutzen Sonnencreme daher auch nur im Extremfall, etwa wenn sie einen ganzen Tag am Strand in der prallen Sonne verbringen.

58,4% der Umfragenteilnehmer haben sich bislang noch überhaupt keine Sorgen um gesundheitliche Schäden durch zu starke UV-Strahlung gemacht.

Die Deutschen setzen mehr auf natürliche Bräune

Blonde Frau mit weißem Strohhut lächelt, hält Sonnenblumen in Hand
Sunflower and Smiles © Darren Baker - www.fotolia.de

Gerade jetzt im Sommer ist für viele Deutsche eine gebräunte Haut ein Muss. Allerdings greifen nur die Wenigsten dafür zu Hilfsmitteln wie Solarium oder Selbstbräuner, wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 2.002 Personen zeigt.

Insgesamt 46,7% der Befragten setzen Bräune mit Fitness und Schönheit gleich. Bei den Befragten zwischen 14 und 19 Jahren sagten dies sogar 54,8%. Allerdings setzen nur 11% auf künstliche Bräune aus dem Sonnenstudio und gerade einmal 5,2% nutzen Selbstbräuner, um ihrer Haut eine intensive Bräune zu verleihen.

Bei den jüngeren Generationen jedoch scheinen solche Hilfsmittel mehr Anklang zu finden, wie die Umfrage zeigt. 10,1% der Befragten im Alter von 14 bis 19 Jahren beispielsweise greifen regelmäßig zu Selbstbräunern und 21,3% der 20- bis 29-Jährigen lassen sich im Solarium von künstlicher Sonne bestrahlen.

Es gibt keine "gesunde Bräune"

Frau im Bikini liegt am Strand, hält Sonnencreme fest, im Hintergrund Meer
suntan lotion woman © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Schon seit Jahrzehnten gilt hierzulande das Schönheitsideal einer gebräunten Haut, doch gesund ist die für den Körper keineswegs. Dass sich die Haut bräunt ist immer eine Abwehrreaktion des Körpers auf zu intensive UV-Strahlung, weiß Prof. Christian Sander von der Hamburger Hautklinik Asklepios. Dass es eine "gesunde Bräune" gibt, sei daher ein weitverbreiteter Irrtum.

Jedes Jahr kommen rund 220.000 neue Fälle von Hautkrebs in Deutschland dazu, die auf übermäßige Sonnenbäder zurückzuführen sind. Dennoch brauche der Mensch die Sonne auch, um das für den Knochenbau und für den Stoffwechsel essentielle Vitamin D zu bilden, so der Experte. Es komme beim Sonnen daher immer auf das richtige Maß an: generell sollte man sich nur mit schützender Kleidung und gut eingecremt in die pralle Sonne wagen.

Die Mittagssonne sollte wenn möglich ganz gemieden werden.

Verschiedene Bräunungsmethoden und ihre Vor- und Nachteile

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bräunungsmethoden und -geräte.

Die Sonnenbank

Sonnenbänke gibt es mittlerweile in jeder deutschen Stadt wie Eisdielen in Italien. Die meisten sind mittlerweile mit modernen Röhren ausgestattet und sorgen dafür, dass die gefährlichen UVB-Strahlen abgefangen werden und die Gefahr eines Sonnenbrandes und des gefährlichen Hautkrebs minimiert wird.

In guten Sonnenstudios sollte immer eine professionelle Hautberatung am Beginn stattfinden, damit Sie wissen, wie lange Sie sonnen können, ohne Ihrer Haut zu sehr zu schaden. Oftmals werden verschiedene Cremes und Lotions zum Verkauf angeboten, die die Haut schützen und eine intensive Bräune ermöglichen. Lesen Sie hier, was ein gutes Sonnenstudio sonst noch ausmacht.

Eine Hautberatung ist vor dem Gang ins Sonnenstudio wichtig
Eine Hautberatung ist vor dem Gang ins Sonnenstudio wichtig
Solariumverbot für Minderjährige

Seit 2009 gibt es für unter 18-Jährige das Verbot der Solariumsnutzung - und das aus gutem Grund. Die Haut eines Erwachsenen hat nur einen sehr geringen Selbstschutz gegen schädliches UV-Licht; junge Menschen sind noch weniger bis gar nicht geschützt. Leider denken die meisten von ihnen nicht wirklich über die schädlichen Auswirkungen nach und so bleibt der Trend des Sonnenstudios.

Negative Aspekte des UV-Lichts für die Haut

Wird die Haut schon in jungen Jahren schutzlos immer wieder der Sonne ausgesetzt, kommt es früher oder später zur

Im schlimmsten Fall endet das intensive Bräunen mit Hautkrebs.

Schonendere Alternativen

Wer auch im Herbst und Winter nicht auf einen braunen Teint verzichten möchte, hat andere Möglichkeiten, als das nächste Sonnenstudio aufzusuchen, Alternativen, die weitaus schonender für Haut und Gesundheit sind. So gibt es mittlerweile ein großes Angebot an Feuchtigkeitscremes, welche die Substanz DHA (Dihydroaceton) enthalten.

Dabei handelt es sich um einen Zucker, der ohnehin schon in unserem Körper vorkommt und somit nicht schädlich ist. Das DHA dringt im Gegensatz zu den UV-Strahlen nur in die oberste Hautschicht ein, um diese zu färben.

Diese Färbung hält ein paar Tage an und kann dann nach Belieben wieder intensiviert werden, denn wird die Creme jeden Tag angewendet, baut sich nach und nach eine gleichmäßige, natürlich aussehende Bräune auf, ohne der Haut zu schaden.

Cremes für einen sommerlichen Teint
Cremes für einen sommerlichen Teint

Selbstbräuner

Wenn Ihnen der Gang zum öffentlichen Solarium unangenehm oder zu mühsam ist und Sie sich den möglichen Hautschäden nicht aussetzen wollen, sollten Sie es einmal mit der Bräune aus der Tube versuchen. Drogeriemärkte bieten von Selbstbräunungscremes, Sprühdosen bis hin zu Bräunungstüchern fast alles an. Die Preise variieren von ein paar Euros bis hin zu sündhaft teuren Luxusprodukten in den Kosmetikinstituten und Nobelparfümerien.

Cremes und Lotions

Eine Creme kann vorteilhaft sein, sofern diese meistens noch eine zusätzliche Feuchtigkeitslotion enthalten und Sie somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Viele Cremes enthalten ebenso straffende Wirkstoffe, die Cellulite mindernd wirken und bei häufiger Anwendung das Erscheinungsbild der Haut verbessern.

Der Nachteil von selbstbräunenden Lotions ist allerdings die Gefahr der Streifenbildung an Beinen oder Armen. Daher bieten sich bereits getönte Cremes an, die schon während des Auftragens einen leicht braunen Schimmer zeigen. So wird es leichter zu erkennen, welche Stellen zu viel bzw. zu wenig abbekommen haben.

Sprühdosen

Für Selbstbräuner-Anfänger eigen sich am besten Sprühdosen. Bei einer Entfernung von etwa zehn Zentimetern verteilen sich die Partikel sehr gleichmäßig auf dem Körper und ein Verreiben ist unnötig. Außerdem ist es damit kein Problem mehr, an Stellen wie Rücken und Nacken zu kommen, die durchs Cremen schwer zu erreichen sind.

Der Nachteil von Selbstbräunern ist allerdings, dass das Ergebnis meist erst am nächsten Tag zu sehen ist und auch nur drei bis vier Tage anhält. Wer viel Sport macht und schwitzt, sollte sich eher für das Solarium entscheiden, denn durch das vermehrte Schwitzen löst sich die oberste Hautschicht schneller ab und der Selbstbräuner wird fleckig.

Und falls die Sonne dann doch mal durch die graue Wolkendecke schauen sollte, dann nehmen Sie sich doch einfach die halbe Stunde Zeit und recken Ihr Gesicht ins Licht. Denn trotz der fortschrittlichen Kunstsonne und den vorbildlichen Kosmetika – die Sonne auf der Haut zu spüren macht glücklich. Und bekanntermaßen ist ein glücklicher Mensch am schönsten.

Knackig braun - aber richtig!

Nahaufnahme Sonnenbrille auf Glastisch, darin spiegelt sich Frau im Bikini
sunglasses © V. Yakobchuk - www.fotolia.de

Trends kommen und gehen, doch ein knackig brauner Teint gilt vielen immer noch als ultimatives Lieblingsmitbringsel aus dem Urlaub. Mitunter ist die Bräune so beliebt, dass sogar nachgeholfen wird - denn schließlich bräunt nicht jeder gleichermaßen schnell, zudem scheint die Sonne selbst im schönsten Urlaub nicht immer wie gewünscht jeden Tag. Selbstbräuner, Bronzing Puder, aber auch Solarium und spezielle Nahrungsergänzungsmittel sollen die Bräune "vom Himmel" unterstützen.

Gegen all das ist auch nichts einzuwenden - doch egal, ob klassisches Sonnenbad oder Solarium, es gibt einige Punkte, die man beachten sollte. Dass übermäßige UV-Strahlung schädlich ist für die Haut, weiß inzwischen jedes Kind. Trotzdem hat die Sonne auch ihr Gutes: Ihre Strahlen tragen zur Bildung lebenswichtiger Vitamine bei, außerdem kann eine tägliche Portion Sonne die Laune ankurbeln.

Langsames Gewöhnen an die Sonnenstrahlen

Vollkommen gemieden werden sollte sie deshalb nur von Vampiren! Aber: Gerade zu Beginn des Sommerurlaubs ist es wichtig, sich langsam an die Strahlen zu gewöhnen und nicht sofort mehrere Stunden in der Sonne zu brutzeln. Das kann neben akutem Sonnenbrand und -Stich nämlich auch langfristige Folgen mit sich bringen.

Entscheidend ist hier der individuelle Hautton und auch - Typ. Je sensibler, desto vorsichtiger sollte das Sonnenbaden begonnen werden. Spezielle Produkte ohne Zusätze verhindern, dass lästige Pickelchen ("Mallorca-Akne", eine Sonnenallergie) auftreten.

Selbstbräuner und Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keinen Sonnenschutz!

Wichtig: Selbstbräuner und Bronzing-Produkte intensivieren vorhandene Bräune und verleihen blasser Haut einen schönen Glow. Sie schützen aber nicht vor Sonnenbrand! Entscheidend ist daher, wie der natürliche Hautton zu dieser Zeit aussehen würde - nicht der künstliche gebräunte Teint. Ähnliches gilt für Nahrungsergänzungsmittel, die oft als "Sonnenschutz von innen" propagiert werden. Sie können eine Unterstüzung zur Intensivierung der Bräune bieten, ersetzen aber keine Sonnencreme.

Zu guter Letzt ist das Thema "Solarium" sehr umstritten. Viele Experten raten grundsätzlich ab, andere raten zu maßvollem Bräunen aus der Röhre. In jedem Fall gilt auch hier: Die künstliche Bräune ersetzt keinen Sonnenschutz!

Länger braun nach dem Urlaub

Junge Frau mit nacktem Oberkörper in der Sonne, Sonne aus Sonnencreme auf Rücken
sunny girl © Dash - www.fotolia.de

Für eine längere anhaltende Urlaubsbräune gibt es einige Verhaltensregeln, so sollte man sich nicht gleich am ersten Tag in die pralle Sonne legen und auf den ausreichenden Lichtschutzfaktor achten, nach dem Motto langsam aber länger braun bleiben.

Nach dem Sonnenbad helfen die Après-Sun-Produkte die Bräune langer zu erhalten, sie kühlen die Haut und halten sie durch die Feuchtigkeit elastischer. Aber vorsichtig sollte man nach dem Schwimmen im Pool oder im Meer sein, denn das Chlorwasser im Pool oder auch das salzige Meerwasser greifen die Haut und somit auch die Bräune an, deshalb nach dem Schwimmen kurz unter die Dusche. Aber auch alkoholhaltiges Gesichtswasser, Deodorant und Parfüm sind nur sparsam zu benutzen.

Besser sind Hautpflegemittel, die die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit versorgen, so dass sie zart und geschmeidig bleibt und die Bräune bleibt länger erhalten.

Gut gelaunt dank guter Bräune

Die positiven Aspekte des Solariumbesuchs - auf diese Dinge sollte man dabei achten

Junge Frau liegt lächelnd auf dem Bauch im Solarium
entspannen im Solarium © Spofi - www.fotolia.de

Eine leichte Bräune, besonders auch im Gesicht, lässt einen zumeist weitaus frischer und vitaler aussehen. Gute Laune kommt dann fast schon automatisch, wenn man in den Spiegel sieht. Angesichts des Sonnenmangels im Herbst und Winter bietet sich hier ein regelmäßiger Besuch im Solarium an.

Wie das Solarium der Gesundheit und dem Befinden guttun kann

Viele Risiken werden mit der Sonne aus der Steckdose in Verbindung gebracht, allerdings treten die zumeist nur dann auf, wenn man es mit dem Solarium übertreibt und auch keine eingehende Beratung erhalten hat.

Diese ist gerade im Bezug auf den Hauttyp ein unerlässlicher Faktor, um auch mit der Hilfe eines Solariums gesunde Bräune zu tanken. Dass diese durchaus gegeben ist, zeigt sich immer wieder in unterschiedlichen Studien. So kann man bei verschiedenen Hauterkrankungen eine Linderung erfahren oder auch die körpereigenen Abwehrmechanismen stärken.

Experten empfehlen einen Solariumbesuch alle 14 Tage wahrzunehmen und das maximal 20 Mal im Jahr. Je nach Hauttyp sollte die Besonnung nicht mehr als bis zu 20 Minuten betragen. Ebenso wichtig ist es auch nach dem Bräunen für eine gute Pflege der Haut zu sorgen.

Wenn man die Wahl zwischen einem SB-Sonnenstudio oder einem Studio mit Betreuung hat, sollte man sich am besten für letzteres entscheiden, da es dort neben hohen hygienischen Standards vor allem kompetentes Personal gibt, dass einem sowohl bei der Bestimmung des eigenen Hauttyps behilflich als auch bei der Auswahl des entsprechenden Solariumgerätes sein kann.

Bräunungscreme für eine vitale Sommerhaut

Bräunungscreme um die Haut nicht durch UV-Strahlen zu schädigen und dennoch frisch auszusehen

Frau am Strand cremt sich ihr Bein mit Sonnencreme ein
Frau cremt sich mit Sonnenschutzcreme am Strand ein © Marina Bartel - www.fotolia.de

Einen braunen Teint möchten heutzutage Männer und Frauen. Es strahlt einfach eine gewisse Lebenseinstellung aus: gesund, vital, lebensfroh. Doch woher holt man sich die Portion Bräune für die Haut?

Übermäßige Sonnenbäder bringen ein erhöhtes Hautkrebsrisiko mit sich und auch der Gang zum Sonnenstudio ist längst nicht für jeden etwas. Für viele bleibt der Griff zur Bräunungscreme, doch wie funktioniert das eigentlich?

Wer Bräunungscremes nutzt, meidet die UV-Strahlen, stattdessen trägt er Dihydroxyaceton auf die Haut auf. Dihydroxyaceton ist ein Zuckermolekül, das mit unseren Zellen reagiert. Es entstehen Melanoide, die als Farbstoffe dann die obere Hautschicht bräunlich färben.

Die richtige Anwendung von Bräunungscremes

Nachteil der Methode: Wer sich aus der Tube bräunt, kann bei nicht sauberer Anwendung störende Farbflecken bekommen. Damit das nicht passiert, muss die Haut richtig vorgepflegt sein. Am Besten ist ein Hautpeeling, das tote Hautschuppen entfernt. So vermeiden Sie, dass einige Stellen dunkler werden, als andere.

Wichtig: Bräununggscremes sind keine Sonnencremes! Wenn Sie nach dem Auftragen eines Selbstbräuners in die Sonne gehen, können die UV-Strahlen die Haut noch immer schädigen. Vergessen Sie daher nicht, sich zusätzlich mit Sonnenmilch einzucremen.

Wer die Bräune in den Herbst retten will, muss im Sommer Vorsorge treffen

Schonend gebräunte Haut bleibt länger braun als verbrannte Haut

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Noch wollen wir an das Ende des Sommers nicht denken, doch wer seine Bräune auch noch in den Herbst retten will, der sollte rechtzeitig damit anfangen, sie zu bewahren.

Schonend bräunen - nicht verbrennen

Damit die Bräune wirklich nachhaltig ist, sollte man beispielsweise von vornherein darauf achten, dass man sich auch tatsächlich bräunt, und nicht etwa nur verbrennt. Es ist ein Irrtum zu denken, Sonnenbrand werde automatisch zu brauner Haut.

Aftersun-Lotion benutzen

Lieber weniger, dafür öfter in die Sonne gehen und immer gut eincremen. Dann gilt auch: Nur gepflegte Haut bleibt braun. Nach jedem Sonnenbad sollte man deswegen eine Aftersun Lotion auftragen und natürlich auch nach jedem Duschbad eine Feuchtigkeitspflege.

Peeling und Selbstbräuner

Ab und zu ein Peeling lässt die Haut atmen, und trägt die Bräune übrigens nicht ab, sondern unterstützt im Gegenteil die Haut. Wer zusätzlich eine leicht bräunende Creme benutzt, fährt damit deutlich unauffälliger, wenn er die Sonnenbräune unterstützt, anstatt mit weißer Haut zu beginnen.

So schafft man einen unauffälligeren Übergang in die sonnenfreie Zeit.

So retten sie die Sommerbräune in den Herbst

Junge braunhaarige Frau in Sommerbekleidung mit weißem Sonnenhut, sieht nach oben, Sonnenbrille keck im Mund
summer girl in white cap © T.Tulic - www.fotolia.de

Zugegeben, es war in diesem Sommer nicht ganz leicht, sich eine schöne Bräune aufzubauen. Doch wer die Sonnentage geschickt genutzt hat, oder frisch aus dem Urlaub zurück ist, der will natürlich die braune Haut so lange es geht bewahren.

Bei der täglichen Körperpflege kann man dabei einige Tricks beachten. Die Haut braucht jetzt viel Feuchtigkeit, wenn sie die Bräune festhalten will. Ein leichtes (!) Peeling entfernt Hautschuppen, die die Haut vom Atmen abhält und verhindern, dass Feuchtigkeit gespeichert werden kann.

Danach sollte man eine reiche Creme auftragen, die die Feuchtigkeitsdepots auffüllt. Vollbäder sollte man aber vermeiden. Auch unter der Dusche kann man sich ein wenig beeilen, damit die Haut nicht austrocknet, und die Bräune schnell wieder futsch ist.

Schön gebräunt durch die warme Jahreszeit - Produkte & Anwendungen im Überblick

Junge Frau im Bikini liegt auf Bauch auf Sonnenbank
Girl in solarium © Dreef - www.fotolia.de

Träumen Sie auch von einer knackig braun getönten Haut? Ein bisschen Vorbereitung kann nicht schaden, damit der sommerliche Teint besonders gut zur Geltung kommt. Wichtig für eine optimale Bräune, die wie von der Sonne geküsst wirkt, ist eine gute Grundlage. Rubbeln Sie alte Hautzellen einfach ab und erhöhen Sie somit die Chance auf langanhaltend schön gepflegte Sommerbräune. Ein kräftiges Peeling (im Gesicht selbstverständlich mit Spezialprodukten) entfernt überflüssige Hautschüppchen und bereitet somit perfekt vor.

Danach kann das fröhliche Sonnenbaden beginnen - selbstverständlich nur mit passendem Sonnenschutz, versteht sich. Unbegrenztes Sonnenvergnügen bieten aber auch diese Produkte nicht: Sie verlängern lediglich den natürlichen Hautschutz um den unter "LSF" angegebenen Lichtschutzfaktor. Spätestens nach Ablauf dieser Zeit heißt es deshalb: Raus aus der Sonne!

Weil Sonnenbaden allein also nicht immer unbedingt gesund ist und zudem bei hellerem Teint nicht gleich den gewünschten Erfolg bringt, greifen viele Menschen auf praktische Helfer zurück. Selbstbräuner beispielsweise sind heute in allen nur erdenklichen Variationen erhältlich. Sie versprechen knackige Bräune aus der Tube - als Gel oder Spray, als Creme oder Lotion. Wichtig: Für ein natürliches Ergebnis bitte vorsichtig auftragen und alle Körperpartien mit einbeziehen! Danach sollte man sich gründlich die Hände waschen; Selbstbräuner bleibt hier nämlich besonders gut haften und sorgt dann für einen unschönen Gelbstich.

Um sich einen erholten Look wie frisch aus dem Sommerurlaub zu verpassen, greifen viele auch auf die künstliche Sonne aus der Röhre zurück. Dabei sollte man jedoch nicht übertreiben - zu viel Solarium kann die Haut schädigen. Übrigens: Trotz Selbstbräuner und Solarium muss Sonnenschutz immer sein!

Gleichmäßige Bräune ist schwer zu bekommen - der Hintern braucht länger als der Rücken

Junge blonde Frau liegt auf dem Bauch auf der Sonnenbank
solarium © Dragan Trifunovic - www.fotolia.de

Die Sommersonne lädt nicht nur zum Baden und Eisessen ein, sondern ist für viele auch für die schöne Bräune wichtig. Dabei kommt es den meisten darauf an, möglichst gleichmäßig braun zu werden. Doch nicht nur Bikini und Badehose machen das schwierig, sondern auch die Haut selbst macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Dies konnte nun eine Studie belegen. Die Hautschicht am Rücken wird schneller dunkel als die Haut am Hintern. Daher kann man sich auch nackt in die Sonne legen und wird dennoch eine blassere Bräune am Po haben. In der Studie meldete sich ein Professor aus Edingburgh freiwillig und ließ sich in sechs einzelnen Sitzungen am Rücken und am Hintern mit UVB-Licht bestrahlen.

Ohne Kleidung und bei gleicher Strahlungsstärke hätten beide Körperpartien gleich schnell braun werden sollen. Dem war jedoch nicht so, da die Haut am Hintern dicker ist und daher länger benötigt, um auf das Licht zu reagieren. Deshalb wird auch unabhängig vom Hauttyp der Po einfach langsamer bräunen.

Wer dennoch viel Wert auf gleichmäßige Bräune legt, kann entweder den Hintern länger der Sonne aussetzen, oder mit verschieden starker Sonnenschutzprodukten arbeiten. Wer sich diese Mühe nicht machen möchte, der braucht sich zumindest nicht nackt oder im String auf die Liege am Strand oder im Bad zu legen. Das Höschen bleibt einfach direkt an und das Ergebnis gleich.

Wie man die Sommerbräune möglichst lang erhalten kann

Junge Frau mit Sonnenhut am Strand, Sonnencreme auf Nase
sunscreen girl © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Jetzt, wo der Sommer endlich so richtig loslegt, steht der Herbst schon fast vor der Tür. Damit die, von den wenigen Sonnenstrahlen, gebräunte Haut auch noch weit in den Herbst hineinstrahlt, gibt es einige Tipps, wie man die Sommerbräune möglichst lange erhalten kann.

Wichtig ist, die Haut schon vor dem ausgiebigen Sonnenbad auf die Sonne vorzubereiten. Regelmäßige, sanfte Peelings, etwa dreimal pro Woche, können helfen, denn ebenmäßige Haut bräunt nicht nur schneller, sie behält ihre Bräune auch länger. Vor, während und nach dem Sonnenbad Sonnecremes unerlässlich sind, darf es nach dem Bräunen gerne etwas Reichhaltigeres sein. Pflegecremes mit Aloe Vera oder Glycerin sind optimal, um die gebräunte Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Wird die Haut trocken, schuppt sie nämlich und dann geht auch die Bräune schnell verloren.

Ein sicherer Helfer, der die Bräune auf jeden Fall lange bewahrt, ist Selbstbräuner. Beim Auftragen ist jedoch Vorsicht geboten, damit keine unschönen Flecken entstehen. Vor dem Auftragen sollte die Haut gepeelt werden, um Hautschüppchen und Unebenmäßigkeiten zu entfernen und zu glätten. Nach dem Auftragen unbedingt Hände waschen oder direkt Handschuhe tragen. Wer nicht schummeln will, kann stattdessen bräunungsintensivierende Pflegelotions verwenden, die die gebräunte Haut optimal versorgen und ihr Strahlen länger erhalten.

Alles, was die Haut austrocknet, sollte gemieden werden. Dazu gehört neben alkoholhaltigen Pflegeprodukten auch das Chlorwasser im Pool oder Schwimmbad. Die hautfreundlichere Alternative ist der See. Ebenso sollten längere Bäder oder Duschen vermieden werden.

Auch die richtige Ernährung ist wichtig, um die Sommerbräune nicht zu gefährden. Alkohol und Zigaretten sind tabu. Salate, Gemüse, Ananas und Zitrusfrüchte liefern der Haut wichtige Vitamine. Spinat, Brokkoli, Tomaten, Karotten, Mangos und Marillen enthalten viel Karotin, was die natürliche Bräunung der Haut unterstützt und die Bräune lange erhält, ebenso wie Kupfer, welches vor allem in Nüssen, Fisch und Kakao enthalten ist.

Sonnenbräune kann mit einigen Tricks deutlich länger auf der Haut halten

Junge Frau mit großer Sonnenbrille und Strohhut
woman with hat and sunglasses in summer time © Aleksandar Todorovic - www.fotolia.de

Natürlich gebräunte Haut ist zwar mal mehr, mal weniger angesagt, insgesamt gilt sie aber als Schönheitsideal. Man sieht einfach frischer aus, zeigt, dass man draußen und somit aktiv ist und wirkt wie von der Sonne geküsst. Dabei sollte man es natürlich nicht übertreiben, aber wenn der Teint leicht gebräunt ist, gibt es durchaus Maßnahmen, diesen Effekt zu verlängern.

Das regelmäßige Auftragen von Feuchtigkeitscremes verhindert das Austrocknen der Haut und verhindert, dass die Haut sich pellt oder abschuppt. Beim Duschen sollte man zu sanften Waschgels greifen und sich nur mit sanften Tupfbewegungen abtrocknen. Ein leichter Selbstbräuner kann auf die eigene Bräune aufbauen und somit den Effekt verstärken.

Feuchtigkeit kann der Körper und die Haut auch von innen gut gebrauchen. Wer in den Sommermonaten extra viel trinkt, sorgt für ein Plus in der Flüssigkeitsbilanz und tut auch der äußeren Strahlkraft etwas Gutes.

Mit gebräunten Beinen in die sonnige Jahreszeit starten

Frau mit Sonnenhut und weißem Bikini cremt sich mit Sonnencreme ein
woman applying sunblock © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Sehr attraktiv wirken braune Beine besonders zu der kurzen Mode während der warmen Sommerzeit. Leider wird die Bräune in vielen Fällen nicht ohne nachzuhelfen erreicht. Doch dies ist kein Problem dank der vielen kosmetischen Möglichkeiten in der heutigen Zeit. Warum nicht für ein wenig Beschleunigung sorgen?

Bräunungsprodukte im Überblick

Der Gebrauch von selbstbräunenden Produkten hat natürlich auch seine kleinen Fallen, wie viele Frauen schon am eigenen Körper erfahren mussten.

  • Das Spray ermöglicht eine tagelange Bräune auf den Beinen, muss jedoch aufgefrischt werden, da sich gerne die einst gleichmäßige Bräune mit Flecken zeigt.

  • Sollen Adern oder sonstige Schattierungen vertuscht werden, sind Bräunungscremes für die Beine ideal. Attraktiv macht die Beine auch der porenverfeinernde Effekt.

  • Interessant ist ebenfalls das Bronze-Puder, welches speziell für schöne Beine entwickelt wurde. Für die gleichmäßige Bräune, muss der große Pinsel das Produkt von den oberen Stellen hinab auftragen.

Unbeschadet Sonne tanken - Tipps zum Bräunen

Beim Bräunen sollte man einige Tipps beachten, um das Sonnenbad unbeschadet zu überstehen. Außerdem gibt es einige Ratschläge, die man befolgen sollte, um eine langanhaltende Bräune zu erzielen.

Die wohltuende Wirkung der Sonne

Die Sonne - in gesundem Masse konsumiert - hat viele positive Effekte
Die Sonne - in gesundem Masse konsumiert - hat viele positive Effekte

Vor allem zur Bildung des Vitamins D braucht der Mensch die Sonne, die aber auch andere positive Wirkungen zeigt, wie Stimulierung

  • der Durchblutung
  • des Stoffwechsels
  • der Drüsentätigkeit oder
  • der Abwehrkräfte.

Wenn die Sonne lacht, steigt die Laune durch Ausschüttung von Hormonen.

Negative Auswirkungen

Tanken Sie zuviel von der Kraft der Sonne, so straft sie das prompt mit

auf der Haut. Der Sonnenbrand meldet sich. Oder das Gehirn wird überhitzt. Der Sonnenanbeter leidet dann an einem Sonnenstich. Überschwänglicher Sonnengenuss kann aber noch andere bekannte Folgen haben - wie vorzeitige Alterung der Haut oder

  • Hautkrebs.

    Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Wirkung des Sonnenlichts auf den Körper.

    Der richtige Sonnenschutz

    Wer sich in die Sonne begibt, sollte zum Schutz stets spezielle Sonnencremes mit Sonnenschutzfaktor auf die Haut auftragen. Die Höhe des Faktors richtet sich grundsätzlich nach

    Der richtige Sonnenschutz ist sehr wichtig
    Der richtige Sonnenschutz ist sehr wichtig
    • der Empfindlichkeit der Haut
    • der Stärke der Sonnenbestrahlung und
    • der Länge des Sonnenbades.

    Was die Empfindlichkeit der Sonne angeht, sollte man seinen Hauttyp kennen. Um diesen bestimmen zu können, muss man verschiedene Faktoren mit einbeziehen - hier erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

    Wichtig ist, dass die Cremes fetthaltig sind und so in die Haut einziehen können. Eincremen im Schatten, etwa 20 Minuten einwirken lassen und dann ins Sonnenbad. Sonnengewöhnte Körperpartien wie Gesicht oder Unterarme sind weniger empfindlich.

    Grundsätzlich wird eher zu wenig statt zu viel Sonnencreme verwendet. Man sollte wissen, dass eine Flasche mit 200 ml Sonnenmilch eigentlich dazu gedacht ist, höchstens für sechs Tage auszureichen - je nach Körperumfang sollte man 30 bis 40 ml einkalkulieren, um sich von Kopf bis Fuß einzucremen.

    Die richtige Tageszeit

    Eine weitere Schutzmaßnahme ist die Auswahl der Tageszeit für das Aalen in der Hitze. Zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr heizt der gelbe Stern am intensivsten ein. In dieser Zeit sollte also nur ein kurzes Sonnenbad genommen werden.

    Wer meint, dass er im Wasser keinen Sonnenbrand bekommt, irrt auf schmerzliche Weise. Meist vermittelt die kühlende Wirkung des Wassers diese Illusion.

    In normaler Schwimmtiefe wirken immerhin noch 60 Prozent der Strahlkraft. Auch Schatten schützt nicht komplett vor direkter Sonneneinstrahlung, die bis zu 85 Prozent vom Sand, Boden oder von Gebäuden als indirekte Einstrahlung dorthin reflektiert wird.

    Vorbereitung und anschließende Pflege danach

    Zur Vorbereitung auf das Bräunen zählt nicht allein der richtige Sonnenschutz. Die Haut sollte sich erst einmal an die Sonne gewöhnen, Stichwort Vorbräunen. Wer sich richtig bräunen möchte, sollte mit kurzen Aufenthalten in der Sonne anfangen - das Vorbräunen im Solarium ist nicht zu empfehlen, da es sich bei dessen Strahlen hauptsächlich um UVA-Strahlen handelt, welche jedoch nicht den notwendigen Schutz bieten.

    Zur richtigen Vorbereitung zählt auch ein sanftes Peeling, um die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen zu berfreien. Wenige Tage vor dem Bräunen angewandt, kann somit eine gleichmäßige Bräune erzielt werden.

    Und nicht zuletzt ist nach dem Bräunen Pflege angesagt, am besten mit Lotionen, die Vitamin E für den Zellschutz enthalten. Auf diese Weise kann die Bräune auch länger erhalten bleiben.

    Dem Sonnenbrand vorbeugen - so geht es richtig

    Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
    Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

    Jeder hat es im Urlaub schon einmal beobachtet, Menschen die käseweiß ankommen und abends rosarot ins Hotel zurückkehren. Um einem Sonnenbrand vorzubeugen, kann man schon zuhause einiges tun. Haut und Haare müssen gut auf einen Urlaub in der Sonne vorbereitet werden.

    Das Solarium ist zu diesem Zweck nicht zu empfehlen, weil die UV-A Strahlung sehr schädlich ist. Am besten gewöhnt man die Haut nach und nach an die Sonne, indem man sich einfach im Freien aufhält und ein paar Sonnenstrahlen tankt. Abends muss die Haut dann natürlich mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden.

    Der Sonnenschutz ist ebenso wichtig. Ein Produkt mit hohem Lichtschutzfaktor ist für Haut und Haare wichtig. In der Sonne sollte man ausreichend trinken und am Abend ein gutes After-Sun-Produkt benutzen, weil dies die Haut mit allem versorgt, was wichtig ist. So wird nicht nur Hautkrebs vorgebeugt, sondern auch der schnelleren Hautalterung durch die Sonne entgegengewirkt.

    Für die Haare gibt es spezielle Pflegeprodukte mit hohem UV-Schutz. Haarpflege mit Öl ist sehr wirksam. Wer sich richtig schützen möchte, sollte einen Sonnenhut tragen. Auf diese Weise kann die Nützlichkeit mit einem modischen Kick verbunden werden.

    Tipps für eine schnellere und langanhaltende Bräune

    Manchen Sonnenanbetern kann es in Sachen Bräunen nicht schnell genug gehen. Für diese gibt es einige Tipps, um schneller zu einer braunen Haut zu gelangen.

    Es gibt beispielsweise spezielle Sonnenöle, die eine schnellere Bräune versprechen. In diesem Zusammenhang hilft auch das Auftragen von Olivenöl. Doch auch viele weitere natürliche Mittel können zu einem schnelleren Ergebnis führen - lesen Sie hier darüber.

    Für eine langanhaltende Bräune kann man neben der Verwendung eines feuchtigkeitsspendenden Aftersun-Produkt noch einiges mehr tun. So sollte man vor allen Dingen das Angreifen der oberen Hautschicht vermeiden, und damit Deos, Parfüms sowie alkoholhaltiges Gesichtswasser.

    Beim Duschen sollten nachfettende Duschöle verwendet werden. Und was die Dusche ansich geht, gilt es, langes und heißes Duschen zu vermeiden.

  • Grundinformationen und Hinweise zum Bräunen

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: UV Schutz © soschoenbistdu - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: young pretty woman over lilac background © fotum - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Girl in solarium © Dreef - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: applying face-cream © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: dieu du ciel © free_photo - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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