20. November 2008
Von Judith Heede
Lifting, Botox und Personaltrainer – in Hollywood hat kaum einer Hemmungen sich für jugendliches Aussehen unters Messer zu legen. Wer von chirurgischen Eingriffen und anderen Radikalmaßnahmen nichts hält, kann trotzdem etwas für ein straffes Gesicht tun, und das auf ganz natürliche Weise: Gesichtsmassagen fördern die Durchblutung der dünnen Haut und sind ein bewährtes Mittel gegen Falten.
Zur Einstimmung auf die Massage sollten zunächst alle Spannungen vom Körper abfallen. Daher ist es am sinnvollsten die Massage von jemand anderem ausführen zu lassen, zum Beispiel dem Partner. Um die Gesichtsmuskeln zu lockern, sollte zunächst mit den Fingerkuppen auf der Stirnmitte ein leichter und beständiger Druck ausgeübt werden. Nach etwas 1 Minute beginnt eine Massage zu den Schläfen hin und wieder zurück zur Stirnmitte.
Wem häufige Wutanfälle durch Schrägfalten auf der Stirn anzusehen sind, der sollte folgende Übung nicht missen: einen Mittelfinger auf die Haut an der Nasenwurzel legen und die Falten dann mit kräftigem Druck nach oben streichen.
Die Wirkung dieser Übung kann man verstärken, indem man mit beiden Zeigefingern dem Bogen der Augenbraue nachfährt und anschließend die Brauen in der Mitte fasst und nach unten drückt. Um die Muskeln unter der Haut zu stärken und somit das Gewebe gegen Falten zu stärken zieht man nun die Brauen und Stirn gleichzeitig gegen den Widerstand nach oben.
Die fröhlichen Gemüter, die sich mehr über die Lachfalten links und rechts der Mundwinkel ärgern, sollten - so komisch es klingt – gegen die Falten lachen. Allerdings konzentriert und mit gespannten Muskeln. Dafür zieht man die Mundwinkel gleichmäßig nach außen, wie bei einem übertriebenen Lächeln und schiebt sie wieder zusammen. Damit die zarte Haut der Lippen nicht einreißt, sollte bei dieser Übung besonders langsam gearbeitet werden und gegebenenfalls ein Öl auf die Lippen verwendet werden.
Um das gesamte Gesicht zu straffen wird, ähnlich wie bei einem chirurgischen Lifting Eingriff, die Haut mit Mittel- und Zeigefinger vom äußeren Augenbrauenrand mit Druck nach außen gezogen. Dann vermindert man die Spannung leicht, ohne jedoch die Haut loszulassen. Nach kurzer Lockerungsphase beginnt man erneut, mit wieder verstärktem Druck zu ziehen.
Und wer nach der Massage ein bisschen blass um die Nase ist, der lässt sich mit langsamen, kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen die gesamten Wangen- und Kinnpartie massieren, um wieder etwas Farbe in die Wangen zu kriegen.
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