Fitnesstraining im Wasser wird auch als Aqua-Fitness bezeichnet. Dabei wird Wassergymnastik zu Zwecken der Gesundheitstherapie und zum allgemeinen Training betrieben; die Wassertiefe ist unerheblich, ideal ist aber, wenn man ab dem Bauchnabel im Wasser steht. Es gibt ein großes Angebot an verschiedenen Kursen wie Aqua-Pilates, Aqua-Jogging und vieles mehr; mal mit, mal ohne ergänzende Fitnessgeräte.
Aqua-Fitness ist eine sehr beliebte Form und Weiterentwicklung der Wassergymnastik, die früher eher aus dem Reha- und Seniorensport bekannt war. Mittlerweile eignet sich Aqua-Fitness jedoch auch für Personen, die sich beim Sport richtig verausgaben möchten. Wichtig ist es jedoch, den geeigneten Kurs und den passenden Trainer für die eigenen Bedürfnisse gut auszuwählen.
Eine sanftere Form der Aqua-Fitness und Wassergymnastik wird meist kostenlos in Mineralbädern, Frei- und Hallenbädern angeboten. Häufig fungiert hier ein Schwimmmeister mit Zusatzausbildung als Übungsleiter. An diesen meist halbstündigen Kursen können auch Personen ohne Vorkenntnisse teilnehmen.
Hier geht es in erster Linie darum, den Kreislauf in Schwung zu bringen und einzelne Muskelgruppen sanft zu stärken. Diese Kurse können nach Lust und Laune besucht werden und erfordern keine Voranmeldung.
Regelmäßiger trainieren sollte jedoch, wer sich ernsthaft für Aqua-Fitness begeistert. Die meisten Kurse sind kostenpflichtig im Quartal- oder 10er-Pack buchbar und finden zu bestimmten Kurszeiten statt.
Aqua-Fitness wird meist zu Musik betrieben. Je nach Zusammensetzung der Teilnehmer und Vorlieben des Übungsleiter kann ein solcher Kurs sogar extrem anstrengend und nicht für Jedermann bis zum Ende durchhaltbar sein.
Im Unterschied zur Wassergymnastik findet Aqua-Fitness im tieferen Wasser statt, so dass die Teilnehmer sich durch eigene Bewegungen an der Wasseroberfläche halten müssen. Wer an einem Aqua-Fitness Kurs teilnimmt, sollte also nach Möglichkeit ein sicherer Schwimmer sein.
Unterstützt werden die Übungen der Aqua-Fitness mit modernen Übungsgeräten, deren Sinn und Zweck sich dem Betrachter häufig nicht auf den ersten Blick erschließt. Sehr beliebt sind dabei die Hüft- und Taillengürtel, die beim Wassertreten oder Aqua-Walking für Auftrieb sorgen.
Andere Geräte enthalten dagegen Gewichte und erschweren die Übungen, wie zum Beispiel runde Aqua-Hanteln mit Styropormantel.
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