5. Juni 2009
Eine neue Studie im Auftrag eines Coaching-Unternehmens hat ergeben, dass 19,7 Prozent der Deutschen - das entspricht jedem Fünften - eine Technik aus dem Bereich Yoga und Meditation praktiziert. Neu ist, dass auch unter Chefs und Managern diese Entspannungstechniken an Beliebtheit gewinnen.
Etwa jede sechste Führungskraft in Deutschland betreibt aktiv Yoga oder meditiert. Für die Experten ist dies eine freudige Botschaft, da die positiven Auswirkungen von Entspannungstechniken bei erfolgsorientierten Menschen bekannt sind. Nicht nur sie selber profitieren davon und lernen, mit Stress und Verantwortung besser umzugehen, sondern auch die Angestellten in ihrem Zuständigkeitsbereich. Daher gibt es inzwischen viele professionelle Coachings zum Stressmanagement, die mit Methoden des positiven Denkens und auch mit Yoga arbeiten.
Für Frauen spielen Yoga und Meditation allgemein eine größere Rolle als für Männer. Während sich 26,1 Prozent der Frauen in Entspannungstechniken üben, sind es bei den Männern lediglich 12,8 Prozent. Auch scheint das Interesse an Erholung und Ausgleich mit dem Alter zuzunehmen - die meisten Praktizierenden sind in der Gruppe der der Befragten ab 50.
Die Motive der Studienteilnehmer sind keine große Überraschung: Für vier von zehn ist vor allem der Stressabbau ausschlaggebend; eine ebenso wichtige Rolle spielen die positiven Auswirkungen auf die Psyche und die körperliche Gesundheit.
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