12. August 2010
Von Andreas Hadel
Yoga erfährt seit mehr als zwanzig Jahren weltweit einen regen Zulauf und einer stetig wachsenden Popularität. Genauso lange halten sich auch hartnäckig Vorurteile, die Yoga in die Nähe einer laschen Stretching-Gymnastik stellen, die für zarte Gemüter gedacht ist, deren es um eine schweißfreie Form des Pseudo-Trainings geht. Tatsächlich gehört Yoga zu den effizientesten Sportarten der Welt, die über den besonderen Bonus der mentalen Schulung verfügt.
Wenn Sie Zweifel haben, ob Yoga wirklich so gut ist, wie oftmals behauptet wird, helfen Ihnen die folgenden Zeilen vielleicht bei der endgültigen Entscheidungsfindung.
Wirklichkeit: Beweglichkeit ist keine grundsätzliche Voraussetzung für eine effektive Yoga-Einheit. Selbst wenn Sie nicht ihre Zehen berühren können, werden Sie trotzdem in vielerlei Hinsicht durch regelmäßiges Yoga Fortschritte machen können. Es geht bei Yoga nicht nur um die Dehnbarkeit ihrer Beinmuskulatur. Sie werden schnell feststellen, dass Yoga Ihre körperliche Gesamtkraft, als auch Ihre Psyche stärken wird. Und im Laufe der Zeit werden Sie auch eine deutliche Verbesserung Ihrer Beweglichkeit beobachten können.
Wirklichkeit: Es wurde mehrfach wissenschaftlich bewiesen, dass Yoga zu einer Senkung des Blutdrucks führen, Rückenschmerzen reduzieren, Gelenke stärken und die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhöhen kann. Dazu wurde festgestellt, dass Yoga offenbar auch die Funktion der inneren Organe optimiert sowie beim Stressabbau helfen und Symptome von Depression reduzieren kann. Und fast jeden Monat kommen neue wissenschaftliche Beweise hinzu, die Yoga alle positiven Eigenschaften einer "richtigen" Sportart bescheinigen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, die regelmäßig Yoga betreiben, weniger dazu neigen, im Alter an Körpergewicht zuzunehmen, weil Sie gelernt haben, sich gesundheitsbewusst zu ernähren und im Einklang mit ihren Bedürfnissen leben. Ferner kommt hinzu, dass bestimmte Yoga-Richtungen alles andere als meditative Gymnastik ist. Stilrichtungen wie Ashtanga, Vinyasa oder Power Yoga können pro Trainingseinheit mehrere hundert Kalorien verbrennen.
Wirklichkeit: Mittlerweile gibt es auch jenseits des asiatischen Raumes viele hunderttausend Männer, die regelmäßig eine Yoga-Klasse besuchen. Darunter auch erfolgreiche Athleten anderer Sportarten, die bemerkt haben, dass Yoga ihre Leistungsfähigkeit in ihrer angestammten Disziplin deutlich verbessern kann. Selbst das US-Militär unterrichtet Yoga. Es gibt also keinen Grund Yoga als Damensport zu verzärtlichen.
Wirklichkeit: Yoga kann durchaus als Werkzeug für spirituelle Erleuchtung betrachtet werden. Dabei geht es jedoch keineswegs um Götterverehrung. Es ist vielmehr ein Weg zu Selbsterkenntnis und Selbstbefähigung. Die innere Ausgeglichenheit, die durch Yoga erlernt werden kann, ist alles andere als religiös-fanatischer Natur.
Diese Beweise konnte ich nirgends lesen. In keiner Langzeitstudie. Bitte einen Link zu den wissenschaftlichen Beweisen.
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