21. Dezember 2009
Als Whirlpools oder Sprudelbäder bezeichnet man spezielle Unterwassermassagebäder. Dabei werden durch Druckluft Luftblasen oder Wasserstrahlen erzeugt.
Zweck eines Whirlpools, den man auch Hottub, Jacuzzi, Spa oder Sprudelbad nennt, ist die Entspannung der Muskulatur mit Hilfe einer Unterwassermassage. Der Whirlpool ist ein spezielles Wasserbecken, in den man mit verschiedenen Düsen Druckluft einbläst. Dadurch entstehen entweder sanfte Luftblasen oder kräftige Wasserstrahlen, die eine punktuelle Massage an verschiedenen Stellen des Körpers vornehmen. Die Form eines Whirlpools kann recht unterschiedlich sein. So findet man runde, rechteckige oder quadratische Sprudelbäder. Darüber hinaus gibt es auch die so genannte Whirlwanne, die eine kleinere Version des Whirlpools ist. Die Whirlwanne bietet Platz für ein bis zwei Personen, während in einen Whirlpool bis zu acht Personen passen können.
Ausgestattet ist ein Whirlpool in der Regel mit verschiedenen so genannten Jets (Düsen) sowie mehreren Ports (Ausgängen). Durch das Einblasen von Luft in den Pool wird ein gewisser Auftrieb für den Körper des Badenden erzeugt, der sich sehr entspannend auswirkt. Dabei kann der Auftrieb mehr oder weniger stark sein, was sich einstellen lässt. Ein weiterer angenehmer Effekt der Wasserstrahldüsen ist die Unterwassermassage von unterschiedlichen Körperteilen wie z.B. Rücken, Füßen oder Schenkeln.
Entwickelt wurde der Whirlpool in den Vereinigten Staaten von Amerika von den italienischen Brüdern Jacuzzi, die in die USA eingewandert waren. In den 50er Jahren konstruierten sie eine transportable Pumpe für Hydrotherapien. In den 60er Jahren folgte die Entwicklung des Whirlpools, der mit Düsen und einer integrierten Pumpe ausgestattet wurde. In den USA bezeichnet man den Whirlpool wegen seiner Erfinder oftmals auch als Jacuzzi. Im Laufe der Jahre wurden die Whirlpools weiterentwickelt und immer besser ausgestattet.
Whirlpools kommen in erster Linie im privaten Bereich oder im Wellnesssektor zum Einsatz, wo sie vor allem Erholungszwecken dienen. Sie finden aber auch in der Medizin ihre Verwendung. So benutzen Kurkliniken oder Krankenhäuser Whirlpools, um damit verschiedene Krankheiten und Beschwerden wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Rheuma, Knochenschwund (Osteoporose), Diabetes mellitus, Asthma, Herz-Kreislaufbeschwerden oder Schlafprobleme zu lindern. Oftmals wird ein Bad im Whirlpool auch mit anderen Behandlungen wie beispielsweise einer Klangtherapie, einer Farbtherapie oder einer Aromatherapie kombiniert. Die Unterwassermassage des Whirlpools wirkt sich zudem positiv auf den Blutkreislauf und anregend auf den Stoffwechsel aus. Aus diesem Grund empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge die Anwendung von Whirlpools als geeignete Maßnahme für die Gesundheitsvorsorge.
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