19. August 2008
Von K. Schumann
Ein Bad in der sprudelnden Whirlwanne ist ein Genuss für Körper, Geist und Seele und eignet sich hervorragend, um nach einem anstrengenden Tag abzuschalten. Viele träumen deshalb von dem Luxus eine eigene Sprudelwanne zu besitzen. Doch worauf sollten Sie beim Kauf eines Whirlpools achten?

Relaxen im Whirlpool
Schon bei der Bezeichnung der Sprudelbäder kann man durcheinander kommen. Was ist der Unterschied zwischen einem Whirlpool, einer Whirlwanne und einem Jacuzzi? Als Whirlpool wird beinahe alles bezeichnet was Luft ins Wasser pustet. Somit tragen die Matten, die in die Badewanne gelegt werden und durch ein Gebläse Luftblasen erzeugen ebenso den Titel Whirlpool wie die große luxuriöse Sprudelwanne für vier Personen. Über den Titel Whirlpool bzw. Whirlwanne entscheidet allerdings die Größe. Wo die Grenze zwischen einem Pool und einer Wanne gezogen wird, ist jedoch von Händler zu Händler unterschiedlich. Ein Whirlpool sollte mindestens für zwei Personen Platz bieten. Jacuzzi ist eigentlich lediglich ein Firmenname eines bekannten amerikanischen Whirlpoolherstellers. Doch mittlerweile wird der Begriff Jacuzzi in den USA als Synonym für Whirlpool genutzt.
Beim Kauf eines Whirlpools sollte unbedingt auf einen bequemen Sitz und die richtige Größe geachtet werden. Der Pool sollte soviel Platz bieten, dass man ganz entspannt im Whirlpool sitzen und das warme, sprudelnde Wasser genießen kann. Es gibt auch Modelle, bei denen sich die Sitze an die Größe des jeweils Sitzenden anpassen. Das garantiert ein entspanntes Sitzen.
Vor dem Kauf eines Whirlpools sollte bedacht werden, dass Reinigung und Pflege einen gewissen Zeitaufwand darstellen. Zudem muss die Sauberkeit des Wassers gewährleistet sein, denn nach gewisser Zeit treten bakterielle Verunreinigungen in dem stehenden Wasser auf und eine tägliche Auswechslung des Wassers ist schon allein aus Kostengründen meist nicht möglich. Im Fachhandel sind für diese Zwecke spezielle Frischemittel erhältlich, die dem Wasser zugegeben werden. Auch ein so genannter Oszonator, der dem Wasser Aktivsauerstoff zufügt, kann für ein sauberes Badevergnügen eingesetzt werden.
Neben der recht teuren Anschaffung müssen auch die Folgekosten beachtet werden. Hier belasten vor allem Strom-, Wasser- und Wartungskosten das Portemonnaie. Je nach Verbrauch können Kosten von bis zu 600 EUR im Jahr die Haushaltskasse belasten. Deshalb sollte beim Kauf auf einen niedrigen Energieverbrauch und eine gute Isolierung des Whirlpools geachtet werden. Besonders die Pumpen sind häufig Stromfresser und können so immense Kosten verursachen.
Wer sich trotz der Kosten für einen eigenen Whirlpool entscheidet, wird sicherlich nicht enttäuscht. Denn was gibt es schöneres, als nach einem anstrengenden Tag sich im eigenen Whirlpool zurücklehnen zu können und die sanfte Massage der Düsen im warmen Wasser zu genießen. Das warme Wasser entspannt und kann so Verspannungen lösen. Durch den Massageeffekt der Luftblasen wird die Muskulatur zusätzlich gelockert. Bei vielen Whirlpools lassen sich die Düsen verstellen, so dass besonders stark verspannte Stellen vermehrt "besprudelt" werden können. Zudem werden durch das heiße Wasser und den Massageeffekt Durchblutung und Stoffwechsel angeregt. Die Haut wird straffer und das Bindegewebe wird gestärkt. Bei rheumatischen Erkrankungen kann der regelmäßige Whirlpoolgang schmerzlindernd wirken.
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