28. Oktober 2009
Verbrennungen entstehen durch starke Hitzeeinwirkung. Ursachen können Sonneneinstrahlung aber auch Feuer sein.
Ein Großteil der Verbrennungen wird durch Flammen verursacht. Diese machen etwa 55 Prozent aller Verbrennungsursachen aus. Weitere 40 Prozent aller Brandverletzungen entstehen durch Verbrühungen, weitere 5 Prozent durch chemische oder elektrische Brände. Im Sommer sind vor allem Verbrennungen durch Grillunfälle ein Grund. Jedes Jahr müssen in Deutschland bis zu 4000 Menschen deswegen medizinisch behandelt werden. Hauptursache sind unvorsichtiges Verhalten oder nicht fachgerecht angewendete Brandbeschleuniger. Weitere Brandursachen durch Feuer sind umfallende Kerzen oder Kleiderbrände. Auch durch heiße Metalle, wie zum Beispiel durch ein Bügeleisen kann es zu Verbrennungen kommen. Weitere Gründe sind Verbrühungen durch heißes Wasser oder heiße Flüssigkeiten, Explosionen oder elektrischer Strom. Ebenso kann ein zu langer Aufenthalt in der Sonne zu Hautverbrennungen führen, was man als Sonnenbrand bezeichnet.
Der Verlauf einer Brandverletzung hängt vom erlittenen Ausmaß der Verbrennung ab. Bei geringen Brandverletzungen ist die Prognose meist gut. Sind jedoch mehr als zehn Prozent der Hautoberfläche geschädigt, ist dies eine schwere Belastung für den Organismus. Eine Rolle für die Genesung spielen auch das Alter des Verletzten und mögliche Vorerkrankungen, die den Heilungsprozess erschweren können. Bei schweren Verbrennungen kann der Heilungsverlauf mehrere Wochen oder Monate dauern.
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