Stromschlag - Ursachen, Symptome, Behandlung und Schutzmaßnahmen

Die Entstehung eines Stromschlags und wie man ihn erkennen, behandeln und vermeiden kann

Als Stromschlag, Elektrischer Schlag oder Elektrounfall bezeichnet man eine Verletzung, die durch Einwirkung von elektrischem Strom entsteht. Diese wird meist durch falschen Umgang mit Elektrogeräten verursacht.

Zwei Hände verbinden einen weißen Stromstecker mit einem Verlängerungskabel

Definition

Wenn es zu Stromschlägen, die man auch als elektrische Schläge, Stromunfälle oder Elektrounfälle bezeichnet, kommt, gelangt elektrischer Strom in den menschlichen Körper. Dabei gerät der Mensch in einen Stromkreis zwischen der Erde und einem Metallgegenstand, was unter Umständen zu schweren Verletzungen führen kann.

Jeder Umgang mit Strom ist eine heikle bis hin zu gefährliche Angelegenheit. Der Stromschlag hat die typischen Merkmale eines Unfalles. Er ist

  • plötzlich
  • unerwartet
  • unvorhergesehen
  • unfreiwillig und
  • fügt dem Betroffenen einen körperlichen sowie gesundheitlichen Schaden zu.

Jeder Stromschlag schmerzt.

Wie stark Verletzungen und Beeinträchtigungen durch einen erlittenen Stromschlag ausfallen, hängt von unterschiedlichen Kriterin ab:

  • der Stärke des Stroms
  • der Dauer des Schlages
  • dem Weg, der dabei durch den Körper genommen wird

Auch, ob es sich dabei um Gleichstrom oder Wechselstrom handelt, spielt eine Rolle. Ebenso kann die Hautbeschaffenheit an der Kontaktstelle von Bedeutung sein, da trockene, schwielige Haut dem Stromfluss mehr Widerstand bietet als feuchte, dünne Haut. Besonders in Mitleidenschaft gezogen werden bei einem Stromunfall das Herz und das Gehirn, da diese Organe im Stromfluss liegen.

Statistik

Jährlich sterben in der Bundesrepublik Deutschland ca. 200 Menschen durch die Folgen eines elektrischen Schlages. 80 Prozent dieser Todesfälle werden durch Niederspannung verursacht. Die restlichen 20 Prozent entstehen durch die Einwirkung von Hochspannung.

Die größte Anzahl an Stromunfällen geschieht dabei durch Haushaltstrom mit 220 V und Wechselstrom von 50 bis 60 Hz. Am häufigsten passieren Stromschläge bei Reparaturversuchen von Elektrogeräten wie zum Beispiel Fernsehern, Wasserkochern, Kaffeemaschinen oder Toastern.

Viele Menschen überleben einen Blitzschlag - Spätfolgen sind meistens garantiert

Während vor einem halben Jahrhundert noch bis zu 100 Menschen in Deutschland von einem Blitzschlag getötet wurden, sterben mittlerweile nur noch bis zu zehn Menschen aufgrund von Blitzen. Neben Campern oder Bootsfahrern sind auch Fischer sowie Golfer bei starken Gewittern besonders gefährdet.

In den meisten Fällen werden die Menschen jedoch nicht direkt vom Blitz getroffen, sondern erleiden die Verletzungen über den Kontakt mit dem Gegenstand, den der Blitz getroffen hat. Dabei entstehen je nach Blitz enorme Stromstärken von rund 20.000 Ampere und Spannungen von zig Millionen Volt, deren Hauptentladung innerhalb von 30 Mikrosekunden stattfindet.

Sobald es am Himmel richtig ernst wird und man sich im Freien befindet, sollte man auf jeden Fall in die Hocke gehen und die Füße zusammenstellen. Laut einer aktuellen Studie überleben sogar 70 Prozent der Opfer den Blitzschlag, von denen die meisten Menschen im Anschluss jedoch mit Spätfolgen zu kämpfen haben.

Beeinträchtigungen der Herzfunktion

Ein elektrischer Schlag kann für den menschlichen Organismus schwerwiegende Folgen haben, denn wenn der Strom durch das Herz fließt, besteht die Gefahr, dass Störungen des Reizleitungssystems auftreten. Die Pumparbeit des Herzens wird durch elektrische Reize koordiniert, die es selbst erzeugt. Gerät das Herz in den Stromfluss, was der Fall sein kann, wenn der Strom über eine Hand zu einem Fuß führt, kommt es zu Herz-Rhythmusstörungen.

In der Folge verkrampft sich die Muskulatur, wodurch es zu einem Festhalten an der Stromquelle oder zu mechanischen Verletzungen kommen kann. Mitunter kann es sogar zu Kammerflimmern und einem tödlichen Herz-Kreislaufstillstand kommen.

Ob ein Stromschlag wirklich Lebensgefahr bedeutet, ist davon abhängig, welchen Weg der Strom durch den Körper nimmt. Aber auch die Stromstärke, die Spannung sowie die Art des Stroms spielen eine entscheidende Rolle.

Handelt es sich um Niederspannung wie bei Haushaltsstrom, wird vor allem das Herz in Mitleidenschaft gezogen. Dagegen kommt es bei Hochspannung zu inneren und äußeren Verbrennungen. Je länger die Einwirkung des Stroms anhält, desto gravierender sind die Folgen für die Gesundheit.

Ursachen

Ein Stromschlag kann viele Ursachen haben, da es viele mögliche Gefahrenquellen gibt. Besonders häufig geschehen Elektro-Unfälle durch defekte Elektrogeräte oder Leitungen. Aber auch Leichtsinn und Unachtsamkeit können zu einem Stromschlag führen.

Besonders gefährlich ist es, wenn beim Baden in der Badewanne durch Unachtsamkeit ein elektrisches Gerät, wie zum Beispiel ein Föhn, in die Wanne fällt. Ebenso zählen Brände in Hochspannungsanlagen sowie Kontakte mit Elektroschockpistolen zu den möglichen Ursachen.

Aber auch im Freien können Stromschläge durch plötzliche Blitzeinschläge bei Gewittern oder durch Überland- und Freileitungen, die bei einem Sturm beschädigt wurden, passieren. Kleinere Kinder sind besonders durch nicht kindersichere Steckdosen gefährdet.

Verlauf

Der Verlauf nach einem Stromschlag hängt von dem Ausmaß des erlittenen Schadens ab. Während leichtere Stromschläge meist einen positiven Verlauf nehmen, können schwerere Stromschläge schlimme Schäden hinterlassen und im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen.

Bei schweren Verbrennungen kann es zu einer Nekrose des Gewebes kommen. Durch eine bakterielle Infektion besteht zudem die Gefahr einer Blutvergiftung.

Die Gefahr von Herzrhythmusstörungen ist bei Blitzschlag in den ersten 24 Stunden hoch

Klinikaufenthalt nach Blitzschlag trotz Wohlbefinden notwendig

Eisenbahnschienen bei Nacht, Blitze am dunklen Himmel
Eisenbahnschienen © Claudia Perez Leal - www.fotolia.de

Wenn der Blitz einschlägt und einen Menschen trifft, ist schnelles Handeln lebensrettend. Auch Laienhelfer sollen nicht zögern, Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Blitzopfer haben nämlich gute Chancen, das dramatische Geschehen zu überleben.

Gefahr von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen nach Blitzschlag

Aber: „Jeder Mensch, den ein Blitz auch nur streift, muss in die Klinik und 24 Stunden überwacht werden“, mahnt Dr. Andreas Koeppel, hausärztlicher Internist und in der Bergwachtbereitschaft München aktiv, im „HausArzt-PatientenMagazin“. So lange bestehe die Gefahr lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen, selbst wenn sich der Betroffene zunächst wohlfühle.

Wer draußen von einem Gewitter überrascht wird, sollte rasch einen Ort finden, an dem er nicht den höchsten Punkt bildet. Das bedeutet: im Gebirge bis unter die Baumgrenze absteigen und im Flachland am besten zwischen Bäumen oder Gebäuden Zuflucht suchen. Wichtig ist, zu Baumstämmen, Felsen oder Hauswänden drei bis fünf Meter Abstand zu halten und niemals flach auf den Boden legen, denn selbst das Erdreich leitet Strom. „Am sichersten ist es, sich in die Hocke zu kauern, die Knie zu umfassen und die Füße möglichst eng zusammenzustellen“, empfiehlt der Experte.

Auch kleine Stromschläge können lebensgefährliche Folgen haben

Die meisten Menschen denken bei kleineren Stromschlägen im Haushalt an nichts Schlimmes, was ein fataler Fehler sein kann. Selbst Stunden später können nämlich noch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auftreten, weshalb man nach jedem Stromschlag sofort einen Notarzt rufen sollte.

Dieser kann mit Hilfe des so genannten Elektrokardiogramm sicher feststellen, ob beim Betroffenen Herzrhythmusstörungen vorliegen. Außerdem empfehlen Kardiologen eine Anamnese mit der Untersuchung des Körpers, da es bei Stromschlägen auch zu anderen Verletzungen wie beispielsweise Verbrennungen kommen kann. Dies hängt natürlich von verschiedenen Faktoren wie der Hautdicke, dem Stromweg sowie der Stromart und Stromstärke ab.

Unterschiedliche Folgeschäden durch Blitzeinschlag

Die bekanntesten Beeinträchtigungen durch einen Blitzschlag beim Menschen sind vormals akuter Natur: Atem-, Herzstillstand und Verbrennungen, manchmal mit Todesfolge. In der "New Scientist" wurde auf weitere Folgen hingewiesen. Es sind umfangreiche Möglichkeiten, wie innere Verbrennungen, Probleme mit dem Gedächtnis, chronische Schmerzen, Beeinträchtigung der Sinnesorgane, zum Beispiel Tastsinn oder Riechen, und sogar Persönlichkeitsveränderungen.

Die Diagnose dieser Spätfolgen ist für die Mediziner oft ein Problem, da Menschen selten vom Blitz getroffen werden. Durch Blitzschlag treten jährlich in Deutschland über 100 Verletzungen auf, wobei zwei bis sieben Fälle tödlich sind.

Ein Stromunfall bringt das Herz in Gefahr

Bei Unfällen mit elektrischem Strom können Ersthelfer mit guten Kenntnissen in der Herz-Lungen-Wiederbelebung lebensrettend sein, heißt es in der Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre.

Das Herz koordiniert seine Pumptätigkeit mit Hilfe elektrischer Reize. Ein Stromstoß kann die Reizleitung derart stören, dass das Herz aufhört zu pumpen. Die Folge ist ein Herz-Kreislauf-Stillstand. Wenn in diesen Fällen die Ersthelfer nach den Regeln der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung mit Herzmassage reagieren, haben sie besonders gute Chancen auf Erfolg.

Die Brandwunden, egal wie schlimm sie aussehen mögen, sind zweitrangig. Sie gefährden das Leben des Verunglückten weniger als ein Versagen innerer Organe. Stromunfälle sind insgesamt selten geworden, betreffen aber meistens Kinder. Besonders Eltern dürfen in diesen Fällen nicht den Kopf verlieren. Immer zuerst den Stromkreis unterbrechen: Stecker ziehen, oder die Hauptsicherung ausschalten.

Symptome

Zu den möglichen Schäden bei Stromschlägen gehören:

  1. thermische Schäden wie Verbrennungen, Nervenschädigungen, chemische Veränderungen
  2. Folgeschäden wie Knochenfrakturen

Da elektrischer Strom den Weg des geringsten Widerstandes geht, ist vor allem das Nervengewebe für Verletzungen gefährdet, da es den geringsten Widerstand aufweist. Ebenfalls gefährdet sind:

Zu den Symptomen bei einem schweren Stromschlag gehören:

  • Brandverletzungen, die an der Ein- und Austrittsstelle des Stromes entstehen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Lähmungen von Arm-, Bein- und Herzmuskulatur
  • Gasbildung im Blut, die durch Elektrolyse des Blutes verursacht wird

Außerdem kann es durch das schlagartige Verkrampfen der Muskeln oder durch Folgeunfälle zu Knochenbrüchen kommen.

Herzrhytmusstörungen als mögliche Folge
Herzrhytmusstörungen als mögliche Folge

Diagnose

Eine Diagnose kann beim einem Stromschlag rasch durch die Symptome und die Schilderung des Unfallhergangs gestellt werden.

Behandlung

Auf die eigene Sicherheit achten

Wenn ein Elektro-Unfall passiert, muss vor der Einleitung von Erste Hilfe-Maßnahmen auch die eigene Sicherheit bedacht werden, damit es nicht zu einem weiteren Stromschlag kommt.

Die von einem Stromschlag betroffene Person ist daher nicht zu berühren und muss mit einem nicht leitenden Gegenstand, wie einem Besen aus Holz, einem Handtuch, einem Kleidungsstück oder einer Decke, vorsichtig zur Seite geschoben werden. Die Stromversorgung wird dann bei elektrischen Geräten oder Anlagen durch Ausschalten der Sicherung beendet. Danach sind sofort Rettungskräfte zu verständigen und gegebenenfalls lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.

Bei Hochspannungsunfällen (>1000 Volt, z.B. durch Freileitungen bei der Bahn, Hochspannungsleitungen) steht der Selbstschutz im Vordergrund. Die Bergung des Verletzten sollte nur von Fachkräften durchgeführt werden. Es muss zwingend ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Der Ersthelfer sollte lediglich Fachpersonal (z.B. das zuständige E-Werk) und Rettungsdienst verständigen, denn erst wenn die Spannungsfreiheit garantiert ist, kann mit der Versorgung des Verletzten begonnen werden.

Erste Hilfe und ärztliche Behandlung

Auch wenn der Betroffene unverletzt erscheint und bei Bewusstsein ist, sollte in jedem Fall der Notarzt verständigt werden. Denn Rhythmusstörungen können trotz scheinbarer Unversehrtheit auch noch im Nachhinein auftreten.

Ist der Betroffene bewusstlos, müssen die Atmung sowie die Herz-Kreislauffunktion sichergestellt werden. Unter Umständen muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erfolgen. Bei Kammerflimmern wird vom medizinischen Personal eine Defibrillation durchgeführt.

Brandverletzungen müssen gekühlt und mit einer sterilen Wundauflage abgedeckt werden. Außerdem muss der Betroffene auf mögliche Gewebe-Nekrosen oder die Entstehung einer Blutvergiftung (Sepsis) beobachtet werden.

Besteht der Verdacht auf eine mögliche Herzschädigung, wird der Betroffene in eine Notaufnahme gebracht und beobachtet. Die Herztätigkeit wird dabei mit einem Elektrokardiogramm (EKG) kontrolliert. Bei möglichen Nierenschäden werden Natriumchlorid-Infusionen verabreicht, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Hilfe bei Stromunfällen

Bei Stromunfällen zuhause ist es wichtig die Sicherung zu entfernen und den Notarzt herbeizuholen

Kleiner Junge mit verrusten Haaren und Gesicht, hält Kabelenden in Händen, Stromschlag
electrocuted © Perrush - www.fotolia.de

Unfälle im Haushalt sind keine Seltenheit. Besonders Unfälle mit beschädigten oder nicht isolierten Stromkabeln können sehr gefährlich werden. Wichtig ist daher zu wissen, wie man sich in einer solchen Notsituation verhält.

Stromkreis muss gestoppt werden

Kommt jemand mit Strom in Berührung, besteht die Gefahr, dass er von der Quelle nicht mehr los kommt. Dies liegt daran, dass auch die Muskeln in unserem Körper über Stromimpulse gesteuert werden. Da die Beugemuskeln in der Hand stärker sind als die Streckmuskeln, greift das Opfer bei Kontakt mit Strom reflexartig zu.

Als Beistehender ist es äußerst wichtig, den Stromkreis sofort zu unterbrechen, indem der Stecker gezogen oder die Sicherung heraus genommen wird. Bei elektrischen Arbeiten sollte immer zuerst die Sicherung entfernt werden, um kein Risiko einzugehen.

Bei Stromschlägen den Notarzt informieren

Kleinere Stromschläge im Bereich von bis zu 230 Volt hinterlassen meist keine gesundheitlichen Probleme. Ist der Strom allerdings stärker, kann es zur Bewusstlosigkeit oder sogar zu Atemstillstand kommen. In diesem Fall ist sofort ein Notarzt zu rufen.

Wenn der Blitz einschlägt: Erste Hilfe ist wichtig

In den letzten Wochen kamen in Deutschland mehrere Menschen durch Blitze ums Leben. Die häufigste Todesursache ist dabei ein Herzstillstand. Wird ein Mensch vom Blitz getroffen, entspricht dies einem sehr starken Stromschlag und die meisten Opfer verlieren sofort das Bewusstsein.

Werden innerhalb von fünf Minuten Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, sind die Überlebenschancen des Opfers groß: Wichtig ist vor allem eine schnelle Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Damit das Herz wieder zu schlagen beginnt, muss der Helfer das Brustbein mit dem Handballen etwa 100x pro Minute ca. 5-6 Zentimeter tief eindrücken. Für Helfer besteht keine Gefahr durch Berührung des Opfers.

Sollte es durch den Blitzeinschlag zu Verbrennungen gekommen sein, sollten die Brandwunden zur Kühlung mit Wasser übergossen und anschließend mit einem Brandwundentuch bedeckt werden. Wichtiger sind jedoch die Wiederbelebungsmaßnahmen.

Weiterhin ist natürlich auch darauf zu achten, dass sich Opfer und Helfer an einem sicheren Ort befinden und nicht auf freiem Feld zum Ziel für weitere Blitzeinschläge werden.

Lebensgefahr - Wenn Kinder Steckdosen entdecken

Der Körper wird bei Kontakt mit dem Strom zum Stromleiter - worauf man in diesem Fall achten muss

Baby fasst mit Finger in die Steckdose mit Kindersicherung
gefährlich © Nicole Effinger - www.fotolia.de

Kinder sind von Natur aus neugierig, wollen die Welt mit eigenen Augen und vor allem mit Händen und Füßen entdecken. Gefährlich wird das, wenn Kinder etwa Stromkabel oder Steckdosen entdecken und erforschen wollen.

Bei Wegziehen des Kindes kann man sich selbst verletzen

Kommt ein Kind direkt mit dem Strom in Kontakt, wird der Körper zum Stromleiter. Das bedeutet häufig Lebensgefahr. Man tendiert dann schnell dazu, das Kind anzufassen, um es wegzuziehen. Doch genau das ist einer der größten Fehler in dieser Situation. Viel ratsamer ist es, den Stromkreis erst einmal zu unterbrechen, also entweder den Stecker zu ziehen, oder die Hauptsicherung auszuschalten.

Ebenso effektiv ist es, das Kind mit einem hölzernen, ledernen oder gummiartigen Gegenstand von der Stromquelle wegzustoßen. Danach sollte sofort überprüft werden, ob das Kind atmet und das Herz gleichmäßig schlägt. Durch Strom ist es nämlich besonders verletzlich.

Weil auch Stunden nach dem Stromkontakt noch Herzrhythmusstörungen auftreten können, ist es am besten, das Kind zur Überwachung in ein Krankenhaus zu bringen.

Vorbeugung

Jeder weiß, was elektrischer Strom ist. Jeder kennt ihn, wobei vielen die Gefahren im Umgang damit nicht so geläufig oder bewusst sind.

Der Bürger nutzt im Alltag den so genannten Haushaltsstrom. Der kommt durch die Herstellung des Stromkontaktes aus der Steckdose und wird über den Leiter, das umgangssprachliche Stromkabel, zum Endgerät weitergeführt.

Damit das gefahr- und reibungslos funktioniert, darf der Strom keine Gelegenheit haben, einen anderen Weg zu nehmen. Um Stromschlägen oder Elektro-Unfällen vorzubeugen, gibt es einige Vorsorgemaßnahmen.

Fi-Schalter

Während eine Haushaltssicherung die Haushaltsgeräte schützt, ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der FI-Schalter oder RCD, ein Personen- und Körperschutz. Der FI-Schalter wird in den Wohnungsverteiler zusammen mit Zählern und Sicherungen montiert. Für Neubauten ist die Installation von FI-Schaltern eine gesetzliche Vorgabe, bei Altbauten wird ein Nachrüsten angeraten.

Funktionsweise

Die Funktionsweise ist schnell erklärt. Bei einem funktionierenden Elektrogerät sind der ein- und ausfließende Strom identisch, also gleichhoch. Wenn ein nicht ausreichend isoliertes Gerät berührt wird, fließt Strom durch den menschlichen Körper hin zum Erdboden.

Das ist der Fehlerstrom, der den Stromschlag auslöst. Dadurch entsteht eine Differenz zwischen dem ein- und dem ausfließenden Strom, der Differenzstrom. Den registriert der FI-Schalter.

Über ein Relais wird der betreffende Stromkreis im Sekundenbruchteil ausgeschaltet. Der Stromschlag war für den Gerätebenutzer möglicherweise spürbar, aber ohne gesundheitliche Folgen. Dennoch sollten Stromschläge vermieden bis hin zu ausgeklammert werden.

Stromkreis unterbrechen

Bei dem geringsten Anzeichen einer Stromspannung oder einer Störung muss der Stromkreislauf unterbrochen werden. Das geschieht durch ein Herausziehen des Steckers aus der Steckdose. Beim Benutzen einer Steckleiste mit Kippschalter ist die Situation mit einem Kippen, also dem Ausschalten, gelöst.

Eine Steckleiste mit Kippschalter ist auch deswegen absolut sicher, weil der Stromkreislauf zeitgleich zu allen anderen angeschlossenen Geräten ebenfalls unterbrochen wird. Das kann, je nach Größe der Steckleiste, für sechs bis acht Geräte zutreffen.

Wasser und Strom

Gerät und Körper des Nutzers müssen trocken sein. Das ist die Ausgangsbasis. Sollte das nicht notwendig sein, wird in der Bedienungsanleitung ausdrücklich auf eine Verwendung bei Nässe aufmerksam gemacht.

Wasser leitet den Strom gut und schnell. Auch Füße oder Beine müssen salztrocken sein, wenn ein Elektrogerät bedient wird. Elektrische Geräte, wie z.B. ein Föhn, sollten nicht in die Nähe von Wasser gelangen.

Reperaturen dem Fachmann überlassen

Der Heimwerker sollte auf das Reparieren von Elektrogeräten verzichten und das dem fachlichen Serviceteam überlassen. Heutzutage sind die meisten Elektrogeräte aus Modulen zusammengesetzt.

Einmal demontiert, ist es kaum möglich, sie eins zu eins wieder zu montieren. Das Gerät wird nicht wieder so, wie es vorher war. Daraus entstehende Defekte oder Gefahren kann der Laie nicht abschätzen.

Leistungspflicht des Versicherers

Im Versicherungsfalle ist es für eine Leistungspflicht des Versicherers außerdem entscheidend, von wem das den Schaden auslösende defekte Elektrogerät repariert worden ist. Die vom Hersteller vorgegebenen Sicherheitseinrichtungen an dem Elektrogerät müssen beachtet, sie dürfen nicht verändert werden.

Losgelöst von dem dadurch möglichen Stromschlag wird bei finanziellen Folgen und Regressansprüchen immer nach der Ursache recherchiert. Ein Verhaltensfehler kann zum Verlust des ansonsten unstrittigen Schadensersatzanspruches führen.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

Wer kleine Kinder hat, sollte darauf achten, dass die Steckdosen mit Kindersicherungen versehen werden. Bei einem Gewitter sollte so schnell wie möglich ein sicherer Unterstand aufgesucht werden. Offene herumliegende Kabel dürfen keinesfalls berührt werden.

Bei Gewitter sicher unterwegs

Bei einem Aufenthalt im Freien hilt das Beachten einiger Regeln bei Gewitter

Eisenbahnschienen bei Nacht, Blitze am dunklen Himmel
Eisenbahnschienen © Claudia Perez Leal - www.fotolia.de

Wer das Unglück hat, bei solch starken Gewittern wie es in den letzten Wochen öfters der Fall war, unterwegs zu sein, sollte ein paar Regeln beachten, um nicht von einem Blitz getroffen zu werden, denn 100%ig geschützt ist man nur Zuhause oder in einem Auto.

Kontakt mit Wasser und Strom vermeiden

Man sollte nicht in der Nähe einer Hauswand oder anderen erhöhten Gegenständen wie Masten oder Bäumen stehen, denn bei geringer Entfernung könnte der Blitz auf den Menschen überspringen. Generell sollte man während einem Gewitter bei dem es blitzt nicht in Berührung mit Gegenständen aus Metall kommen, denn diese leiten bekanntlich den Strom. Genauso verhält es sich mit Wasser: vom Schwimmen ist bei einem Gewitter also strengstens abzuraten.

Tipps im Freien

Wer sich auf freiem Feld befindet sollte beim Stehen die Beine möglichst geschlossen halten, denn wenn der Blitz bei einem Menschen einschlägt, der mit gespreizten Beinen steht, kann zwischen den Gliedmaßen eine lebensbedrohliche Spannung entstehen.

Noch besser ist jedoch, wenn man sich auf den Boden hockt und beide Beine fest mit den Armen umklammert, sich also möglichst klein macht, denn Blitze schlagen meist in die höchsten Objekte ein.

Stromschlag in den eigenen vier Wänden: Hier wird es gefährlich

Stecker vom Stromkabel mit Blitzen
Electric plug connector © Brian Jackson - www.fotolia.de

Die meisten Unfälle ereignen sich im häuslichen Bereich. Dazu gehören auch Stromschläge, die vor allem Amateuerhandwerker leicht treffen.

Der berühmte Föhn, der in die Badewanne fällt, ist dagegen eher selten. Und sollte es doch einmal passieren, ist es heute auch kein Grund zur Panik mehr, denn moderne Badewannen sind geerdet und in Haartrocknern ist ein Schutz eingebaut, der den Strom automatisch abschaltet und die Sicherung rauswirft.

Die meisten Stromunfälle passieren in Haushalten, in denen Niederspannung (230 Volt) herrscht und Stromstärken zwischen 50 und 100 Milliampere. Gefahrenquellen sind heute vor allem Geräte wie der Toaster, in dem mit der Gabel nach einer festklebenden Toastschreibe gestochert wird, oder die Kaffeemaschine, die bei einem Reparaturversuch in ihre Bestandteile zerlegt wird, ohne dass vorher der Stecker gezogen wurde.

In der Regel sind diese Stromschläge jedoch harmlos - der Betroffene bekommt "eine gewischt" und es ist vorüber. Gefährlich wird es lediglich, wenn die Spannung länger auf den Körper einwirkt oder wenn es sich um eine Hochspannungsleitung handelt, die zu Verbrennungen führen kann.

Wer Herzrasen, Atemnot oder ein Engegefühl in der Brust verspürt, sollte unbedingt den Rettungsdienst rufen um einen möglichen Herzstillstand zu vermeiden.

Kuriose Stromunfälle

Im Baumhaus vom Blitz erschlagen

Zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren haben in Österreich in Bad Hofgastein Zuflucht vor einem Gewitter in einem Baumhaus gesucht, aber in diesen Baum schlug ein Blitz ein und einer von den beiden wurde dabei getötet.

Der zweite Junge konnte wiederbelebt werden und wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Schwarzbach geflogen.

Kuba - Mann überlebt fünfmal einen Blitzschlag

Kubaner wurde beim ersten Bliztschlag ohnmächtig, den fünften merkte er kaum noch

Eisenbahnschienen bei Nacht, Blitze am dunklen Himmel
Eisenbahnschienen © Claudia Perez Leal - www.fotolia.de

Wenn jemand vom Blitz getroffen wird, besteht meist nur eine geringe Überlebenschance. Hört man sich aber die Geschichte eines kubanischen Bauers an, möchte man meinen so ein Blitzschlag hätte garnicht so viel Power wie immer behauptet wird, denn er wurde bereits fünf Mal vom Blitz getroffen und lebt immernoch.

Von Mal zu Mal weniger Beschwerden

Das erste Mal traf Jorge Márquez der Blitz im Jahr 1982, als er gerade auf seinem Traktor saß. Damals verlor er dabei noch sein Bewusstsein und hatte mit starken Schmerzen zu kämpfen, weil der Blitzschlag seine beiden Trommelfelle platzen ließ und ihm Verbrennungen am Oberkörper bescherte. Sogar seine Zahnfüllungen machten sich selbstständig und fielen raus.

Im Jahr 1887 wurde Márquez sogar zweimal vom Blitz getroffen und während er beim ersten Mal wieder bewusstlos wurde, war er beim zweiten Einschlag voll da und konnte alles miterleben, nur die Schmerzen waren in etwa genauso stark.

Bei den letzten beiden Blitzschlägen in den Jahren 1988 und 1991 war sein Körper dann offensichtlich schon so sehr daran gewöhnt, dass er kaum unangenehme Folgen verspürte. Er verlor weder sein Bewusstsein noch hatte er starke Schmerzen. Dennoch fordert er das Schicksal nicht heraus und hofft, dass der letzte Blitzschlag auch der allerletzte gewesen ist.

16-jähriger kommt Hochspannungsleitung zu nahe und überlebt 15000 Volt

Ein 16-jähriger ist am Bahnhof Schwerte auf einen Waggon geklettert und kam dabei der Hochspannungsleitung zu nahe. Es entstand ein Lichtbogen. Der Junge bekam einen Stromschlag mit 15000 Volt Stärke. Er fiel vom Waggon und blieb reglos im Gleisbett liegen.

Unten standen vier Freunde zwischen 13 und 18 Jahren. Alle vier wurden vom Lichtbogen geblendet und erlitten leichte Augenverletzungen. Außerdem standen sie unter Schock. Der 16-jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Er hat schwere Verbrennungen, ist aber außer Lebensgefahr. Der Bahnhof Schwerte wurde aufgrund dieses Vorfalls eineinhalb Stunden gesperrt. Ein Bundespolizist sagte, dass man einen Stromschlag bekommen kann, wenn man sich einer Hochspannungsleitung auf 1,5 Meter nähert. Der Junge hatte die Leitung nicht berührt.

Mann bereits sechsmal vom Blitz getroffen

Melvin Roberts aus Seneca (USA) überlebt sechsten Blitzeinschlag

Grafik menschlicher schwarzer Kopf mit Blitzen
mind storm 3 © chrisharvey - www.fotolia.de

Es gibt das Sprichwort, dass ein Blitz niemals zweimal an der gleichen Stelle einschlägt. Darüber kann Melvin Roberts aus Seneca im US-Bundesstaat South Carolina jedoch nur schmunzeln.

Sechsfach vom Blitz getroffen

Der 58-Jährige ist nach eigenen Angaben bereits sechsmal vom Blitz getroffen worden. Das letzte Mal erwischte es Roberts am vergangenen Montag. Er sah, dass ein Gewitter im Anzug war. Daher wollte er noch schnell seinen Rasenmäher in Sicherheit bringen. Dies erzählte er dem Regionalsender WYFF4.

Doch anscheinend war er nicht schnell genug. Nachbarn fanden ihn später bewusstlos auf dem Rasen liegen und riefen daher den Notarzt.

Blessuren

Melvin Roberts hat an seinem Körper einige Narben und Schrammen, die nach eigener Aussage von den Blitzeinschlägen stammen. So befinden sich an einem Knöchel Brandblasen, die der letzte Einschlag hinterlassen haben soll. Warum ihn der Blitz so oft erwischt hat, konnte der 58-Jährige nicht erklären.

Die Chancen, zweimal von einem Blitzeinschlag betroffen zu sein, beträgt 1:9 Millionen. Vielleicht liege es daran, so Roberts, dass er bereits zum fünften Mal verheiratet ist. Ob nach dem letzten Einschlag nun die sechste Ehe ins Haus steht, wollte der Amerikaner jedoch nicht bestätigen.

Kurios – Sechsmal schlug der Blitz ein

Was für jeden Menschen eine Horrorvorstellung ist, hat für den Kubaner Jorge Márquez beinahe so etwas wie einen Gewöhnungseffekt: Er wurde vom Blitz getroffen. Doch das nicht nur einmal, was schlimm genug wäre. Nein! Der Bauer hat bereits sechs Treffer überlebt. In der Zeit von 1982 bis heute erwischten ihn die Blitze. Warum es immer wieder ihn trifft, ist nicht bekannt. Der 62 jährige erzählt, dass er bereits Verbrennungen hatte. Ihm seien die Zahnfüllungen herausgefallen und er konnte zeitweise seine rechte Hand nicht benutzen, weil sie gelähmt war. Außerdem platzten bei einem Blitzschlag seine Trommelfelle.

Bevor er stirbt, wüsste Jorge Márquez gerne, warum er Blitze so anzieht. Darum wünscht er sich, eingehender untersucht zu werden. Angst hat er übrigens immer noch vor Gewittern. Wenn es anfängt zu regnen, erklärt er, betet er und bittet um die Hilfe Gottes.

Ellerbek: Hund pinkelt an einen Laternenmast und bekommt einen Stromschlag

Hund: Schwarzer Labrador liegt auf Gras mit Herbstblättern
truffe d'automne © cynoclub - www.fotolia.de

In Ellerbek hatte man kürzlich insgesamt 220 neue LED-Laternen aufstellen lassen. Bei einer der Leuchten am Hermann-Reumann-Weg war jedoch offenbar ein Produktionsfehler unterlaufen.

Als Simone Rösler eines morgens mit ihrem Hund "Rocky" spazieren ging und der an genau dieser Laterne sein Bein hob, um sich zu erleichtern, bekam Rocky plötzlich einen Stromschlag, heulte laut auf und zitterte anschließend am ganzen Körper. Als ihr Ehemann den Laternenmast schließlich mit seinem Messgerät untersuchte, stellte er fest, dass auf ihm 230 Volt lagen. Das Ehepaar rief sofort die Polizei. Daraufhin wurden alle 650 Laternen der Stadt ausgeschaltet und überprüft, doch lediglich die am Hermann-Reumann-Weg war fehlerhaft.

Als Entschädigung bekamen die Röslers einen großen Strauß Blumen vom Bürgermeister höchstpersönlich. Rocky wurde mit leckeren Würstchen besänftigt.

Thailand: Urlauber im Pool durch Stromschlag gestorben

Falsche Verdrahtung von zwei Lampen führte für Urlauber zum Tod

Großer Swimmingpool mit Holzliegen, umgeben von Bäumen und Sträuchern
Chaise longue and swimming pool © Fenghua He - www.fotolia.de

In einem thailändischen Pool auf der Insel Phuket ist es wieder einmal zu einem Unfall mit schlimmen Folgen gekommen. Der Urlauber bekam einen heftigen Stromschlag, als er das Metallgeländer des Pools angefasst hat und starb kurz darauf. Nachdem ein Mitarbeiter des Hotels zur Hilfe eilte, bekam dieser auch einen Schlag und erlitt zum Glück nur einen Schock.

Gehäuft Unglücke in Hotelpools

Laut der thailändischen Polizei waren nahe des Geländers zwei Lampen nicht richtig verdrahtet, wodurch das Geländer unter Spannung gesetzt wurde. Obwohl die Staatsanwaltschaft noch keine Anklage erhoben hat, sollte der Besitzer des Hotels laut den Behörden auf jeden Fall zur Verantwortung gezogen werden.

Das Unglück geschah, als der 47-jährige Russe Mitte letzter Woche aus dem Pool steigen wollte und sich an dem Geländer festhielt. Erst vergangenen Monat mussten über 30 Menschen ärztlich behandelt werden, als es zu einem Chlorunfall in einem thailändischen Pool gekommen war. In diesem Fall hatte die Zufuhr des Chlors zum Pool ein kleines Leck, was fatale Folgen haben kann.

Stromschlag glimpflich ausgegangen - Junge mit 15.000 Volt getroffen

Ein 16 Jahre alter Junge aus Heilbronn wurde vergangene Woche von einem Blitz mit 15.000 Volt getroffen und überlebt.

Der Junge hatte aus jugendlichem Leichtsinn heraus die Idee an einem Bahnhof einen Waggon zu besteigen und von dort aus mit seinem Regenschirm die Stromleitung zu berühren. Dabei kam es zu einem Stromschlag und der Junge wurde auf den Boden geworfen und ins Krankenhaus gebracht.

Der Junge hatte richtiges Glück, denn gewöhnlich ist so ein Stromschlag tödlich. Bleibende Schäden sind nach Aussagen der Ärzte nicht zu erwarten.

Gefährlicher Schlaf - Mann von Blitz getroffen

Er hatte sich für den Abend vorgenommen, die Raumstation der NASA ISS zu beobachten. Cheval Silver entschied sich dann aber, das Spektakel gemeinsam mit seiner fünfjährigen Enkelin lieber im Haus vor dem Fernseher anzuschauen, weil ein Unwetter angekündigt wurde.

Es dauerte nicht lang und der Mann schlummerte vor dem Fernseher selig ein. Durch einen Schmerz, der in seiner Schulter auftrat und eine Explosion wurde Silver aus dem Schlaf gerissen. Der Blitz hatte in seine Schulter eingeschlagen, fuhr aus dem Fuß wieder heraus und setzte auf diese Weise das Sofa in Brand. Der Mann versuchte seine Enkelin zu schnappen und flüchten, aber diese schrie nur, weil der Opa brannte. Glück im Unglück - Cheval Silver hat den Schicksalsschlag überlebt.

Junger Pariser uriniert im Vollrausch auf ein Zugdach und erleidet einen schweren Stromschlag

Alkohol kann Ihrer Gesundheit schweren Schaden zufügen. Das steht zwar nicht auf Bier- und Weinflaschen, ist aber trotzdem richtig, wie ein Fall aus Paris zeigt.

In der Nacht zum Freitag sind zwei junge Männer im Vollrausch auf das Dach eines Pariser Vortstadtzuges geklettert. Der 25-Jährige hatte dann eine zweifelhafte, aber auch nachvollziehbare Idee: Er urinierte auf das Zugdach. Dabei erlitt er einen schweren Stromschlag, dessen Lichtbogen ihn am Gesicht und den Armen schwere Verbrennungen zufügte.

Momentan liegt der junge Mann in einem Pariser Krankenhaus. Hofffentlich hat er aus dem Vorfall etwas gelernt.

Im Übermut auf Zugdach gestiegen: Junger Mann erhält tödlichen Stromschlag

Nahaufnahme Zweigung Schienengleise
Weiche © syresZERO - www.fotolia.de

In Konstanz hat eine Gruppe von Jugendlichen bis weit nach Mitternacht auf dem Bahnhof gefeiert. Dabei hatte ein 21-jähriger eine übermütige Idee: Er kletterte auf den Triebwagen eines Zugs, der im Bahnhof stand. Die Kletteraktion wurde von seinen Freunden beobachtet.

Sie sahen fassungslos, dass der 21-jährige von der 15.000-Volt-Oberleitung einen tödlichen Stromschlag erhielt. Die Freunde alarmierten die Rettung, die allerdings nichts mehr für den jungen Mann tun konnte. Wie es hieß, hätte eine Person nach einer Explosion Feuer gefangen.

Hilfe kam leider zu spät

Die Rettungskräfte konnten erst zu dem jungen Mann, als der Notfallmanager der Bahn dort den Strom abgedreht und die Fahrleitung geerdet hatte. Erst dann konnten sich die Helfer um den jungen Mann kümmern, der bereits tot war. Nach Zeugenaussagen wollte der 21-jährige auch seine drei Freunde dazu überreden, mit ihm gemeinsam auf dem Zugdach ein Bier zu trinken. Doch die 17- und 18-jährigen blieben glücklicherweise unten.

Im letzten Jahr gab es ähnliche Fälle. So starb eine 17-jährige Stuttgarterin, die auf dem Dach eines Zugs mit ihren Freundinnen ein Foto aufnehmen wollte. Am zweiten Weihnachtsfeiertag starb ein Berliner Junge, als er auf einem Güterbahnhof spielte.

Grundinformationen zum Stromschlag

  • Stromschlag - Ursachen, Symptome, Behandlung und Schutzmaßnahmen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Plugging-In © Marc Dietrich - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: herzinfarkt © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Electric plug connector © Brian Jackson - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: electrocuted © Perrush - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Strom © PhotoSG - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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