Zwei Drittel der tödlichen Rauchgasvergiftungen passieren während des Schlafes. Ein paar der Atemgifte (Kohlenmonoxid und Kohlendioxid), die im Brandrauch enthalten sind, sind geruchlos und werden beim Schlafen meist nicht wahrgenommen. Bei einer Rauchvergiftung werden Atemwege und Lunge gereizt. Es kommt zu Schwindel, Atemnot und schließlich zur Bewusstlosigkeit. Um sich vor einer Rauchgasintoxikation zu schützen, ist es ratsam, sich einen Brandmelder zuzulegen.
Patienten, die unter einer Rauchvergiftung leiden, haben sich meist in Räumen befunden, in denen es brannte und dadurch eine Rauchentwicklung entstand.
In diesem Rauch befinden sich Gifte, die bei Betreten des Raumes ohne entsprechende Schutzkleidung eingeatmet werden. Eine Rauchvergiftung kann man sich zudem auch von defekten Öfen oder beim Einatmen von Autoabgasen in einer Garage zuziehen.
Eine Rauchvergiftung äußert sich durch starke Atemnot, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen. Oft haben die Patienten das Gefühl, sie würden ersticken. Der Patient verliert nach und nach das Bewusstsein, bis er bewusstlos ist. Zuvor ist den meisten Patienten übel, sie krampfen und fühlen sich äußerst müde. Auffällig ist auch eine bläuliche Hautfarbe.
Patienten, die unter einer Rauchvergiftung leiden, befinden sich häufig in einem lebensbedrohlichen Zustand, der sofort ärztlich behandelt werden muss.
Trifft der Notarzt umgehend ein und behandelt den Patienten, so kann eine Rauchvergiftung meist gut therapiert werden. Die Patienten werden dazu in vielen Fällen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Eine schwere Rauchvergiftung kann für den Patienten tödlich enden.
Patienten, die unter einem Kreislaufstillstand als Folge der Rauchvergiftung leiden, werden als Erste-Hilfe-Maßnahme durch die Herz-Lungen-Massage versucht wiederzubeleben. Besteht ein Atemstillstand, so erfolgt eine Atemspende durch die Ersthelfer oder den Notarzt.
Viele Patienten, die eine Rauchvergiftung haben, müssen künstlich beatmet werden. Sie werden dazu über einen Schlauch, der in die Luftröhre gelegt wird, durch eine Maschine beatmet. Über die Beatmungsmaschine erhalten die Patienten reinen Sauerstoff zugeführt.
Im Rahmen der Therapie wird den Patienten meist ein Spray verabreicht, das Kortison enthält und von den Patienten eingeatmet werden muss.
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