Szintigraphie

Zur Diagnose von Organ-Erkrankungen

Die Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung und dient der Diagnose von vielen Organ-Erkrankungen. Die Anreicherung der Radionuklide in den Organen gibt Aufschluß auf eine Erkrankung.

3D Ansicht menschlicher Körper, Wirbelsäule mit rotem Kreis markiert
wirbelsäule mit schmerzen © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Szintigraphie

Eine Szintigraphie ist eine Überprüfung von Organen auf Tumore oder Geschwülste mit Hilfe von einem speziellen Röntgenverfahren. Störungen der Schilddrüse mit Verdacht auf Geschwülste können durch eine Szintigraphie geklärt werden.

Anwendungsbereiche

Eine sogenannte Knochenszintigraphie wird bei Tumorpatienten durchgeführt. Hier soll durch die Aufnahmen geklärt werden, ob sich Knochenmetastasen gebildet haben. Dies wird bei Krebspatienten sowohl vorbeugend durchgeführt als auch, wenn zum Beispiel Knochenschmerzen auftreten.

Durchführung

Zur Untersuchung muss vorab ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt werden. Da dieses Mittel eine bestimmte Zeit benötigt, um in dem zu untersuchenden Organ oder im ganzen Knochengerüst anzukommen und sich zu verteilen, muss man für die Szintigraphie immer viel Zeit, sogar mehrere Stunden, einplanen.

Die Untersuchung selbst wird in einem minimal bekleideten bzw. zum Teil nackten Zustand durchgeführt. Je nach Anforderung wird nur eine Aufnahme gemacht oder der ganze Körper wird in einzelnen Teilen "fotografiert" bzw. röntgentechnisch aufgenommen.

Gerade die Knochenszintigraphie ist sehr aufwändig, denn man muss sich hier vorstellen, dass Knochenbereich für Knochenbereich bildlich festgehalten wird, also

etc. Die Aufnahmen werden in einen Computer übertragen und am Monitor sichtbar gemacht. Bereits hier können erste Ergebnisse eingesehen werden.

Ein ggf. farbiger Ausdruck zeigt dann deutlich, wo eventuelle Signale aufgetaucht sind. Der Arzt kann anhand dieser Untersuchungsergebnisse eine genaue Diagnose erstellen.

Die Szintigraphie ist völlig schmerzfrei und das Kontrastmittel hat keinerlei Nebenwirkungen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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