5. Oktober 2009
Um rasch eine mögliche Infektion mit dem HI-Virus abzuklären, kann ein HIV-Schnelltest verwendet werden. Dieser weist keinerlei Risiken oder Komplikationen für die Testperson auf.
Wird aus bestimmten Gründen ein HIV-Schnelltest durchgeführt, muss dem Patienten eine Blutprobe entnommen werden. Das benötigte Blut wird dem Patienten entweder an der Fingerkuppe oder am Ohrläppchen abgezapft. Das entnommene Blut wird dann auf einen Teststreifen gegeben. Schon nach etwa 15 – 20 Minuten kann das Testergebnis abgelesen werden. Für den Fall, dass nur der rote Kontrollstreifen zu sehen ist, ist das Resultat negativ und es liegt keine HIV-Infektion vor. Wenn jedoch neben dem Kontrollstreifen noch ein roter Patientenstreifen erkennbar ist, handelt es sich um einen positives Resultat und es liegt höchstwahrscheinlich eine Infektion mit HIV vor.
Der Nachteil eines HIV-Schnelltests ist jedoch, dass er keine hundertprozentige Sicherheit über das Resultat gewährleisten kann. Daher müssen in jedem Fall noch weitere Tests zur Absicherung des Ergebnisses gemacht werden.
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