Ausscheidungs-Urographie

Röntgenuntersuchung des Harnsystems

Mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung und eines Kontrastmittels wird bei einer Ausscheidungs-Urographie das gesamte Harnsystem von den Nieren über die Nierenbecken bis hin zur Harnröhre dargestellt.

Grafik männlicher Körper mit Nieren, Nebennieren und Blase
männlicher körper mit urinsystem © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Ausscheidungs-Urographie

Bei der Ausscheidungsurographie werden die ableitenden Harnwege geröntgt.

Dazu wird ein Kontrastmittel verwendet, mit dessen Hilfe das gesamte Harnsystem ausgehend von den

sichtbar gemacht wird.

Auf dem Röntgenbild erkennt der Arzt dann einen Kontras; Nieren und Harnwege erscheinen weiß, weil das Kontrastmittel die Röntgenstrahlung im Harnsystem absorbiert.

Anwendungsbereiche

In der Regel verwendet der Urologe dieses Verfahren, um Erkrankungen der Harnwege besser zu erkennen. Das kann bei

die häufiger auftreten, sein, sowie bei

Durchführung

Vor der Untersuchung darf der Patient mindestens drei Stunden nicht essen und trinken, gegebenenfalls muss auch ein Abführmittel eingenommen werden.

Das Kontrastmittel wird über eine Vene in den Unterarm gespritzt, über das Blut gelangt es in die Nieren und in die Harnwege. In Abständen von fünf, zehn und 20 Minuten werden dann entsprechende Röntgenaufnahmen gemacht.

Gelegentlich kommt es vor, dass auch noch 24 Stunden später erneut geröntgt wird, immer in Abhängigkeit davon, was der Arzt diagnostizieren möchte.

Wichtig bei Allergien gegen das Kontrastmittel

Patienten, die allergisch auf Kontrastmittel reagieren, sollten den Arzt darüber in Kenntnis setzen.

Besonders gefährdet sind auch Patienten, die eine Schilddrüsenüberfunktion haben, denn das im Kontrastmittel verwendete Jod kann dann zu Komplikationen führen.

Alternativ können einige der Untersuchungen auch im Rahmen einer Blasenspiegelung erfolgen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinfos zur Ausscheidungs-Urographie

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