28. Februar 2011
Bäume als faszinierendes Objekt vieler Fotografen, Verliebten, sowie als Inspiration zahlreicher Dichter, werden in der Naturheilkunde in einer vielfältigen Art und Weise zur Unterstützung bei Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Wirksam und sanft zugleich, präsentieren sich die kleinen und großen Bäume als kraftvolles Mittel, damit man sich rasch besser fühlt.
Im ersten Teil zeigten der Ahorn, die Birke und die Eiche ihre Wirkkraft bei Beschwerden und Erkrankungen, die den Menschen immer wieder plagen. Nun offenbaren sich die wundersamen heilunterstützenden Kräfte des Holunders, des Wachholders und der Walnuss.

Der Holunder ist die immunstärkende Waffe schlechthin. Sowohl vorbeugend als auch bei bestehenden Erkältungen oder auch Ohrenschmerzen entwickeln sich die Wirkstoffe mehr als positiv beim Menschen. Entzündungshemmend und Schweißtreibend lassen sie das Fieber sinken und lindern bestehende Schmerzen. Bei Erkältungsbeschwerden empfiehlt es sich Blüten des Holunders aus dem Reformhaus zu holen, jeweils 2 Esslöffel mit heißem Wasser zu übergießen und nach fünf Minuten möglichst heiß zu trinken. Mehrmals angewendet und mit Bettruhe kombiniert verbessert sich der Gesundheitszustand relativ schnell. Mit Holunderblüten gefüllte Leinensäckchen, die in heißes Wasser gelegt, anschließend ausgedrückt und auf das kranke Ohr platziert werden, helfen bei Ohrenschmerzen auf ganz natürliche Weise.
Der Wacholder ist eine der reinsten Powerpflanzen, wenn einen eine leidige Erkältung oder auch Bronchitis plagt. Diese Pflanze enthält eine große Zahl an Wirkstoffen, die sich mehr als positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Neben Flavonoiden, dem Bitterstoff Juniperin und Harzen finden sich vor allem auch wohltuende ätherische Öle im Wachholder. Als präventive Maßnahme kann man einige Tropfen eines Wacholderöles in die Aromalampe geben. Bestehen bereits Beschwerden, dann sollte man einige Wacholderbeeren in eine tiefe Schüssel geben, diese mit heißem Wasser übergießen und für einige Minuten mit einem Handtuch über dem Kopf inhalieren. Je nachdem wie stark die Erkältung ist, sollte man das Inhalieren mehrmals über den Tag verteilt wiederholen.
Die Walnuss ist ein starker Gegner bei Ekzemen, Ausschlägen, Herpes oder auch Akne. In den Blättern der Walnuss sind bestimmte Gerbstoffe enthalten, die das Blut reinigen, dabei helfen die Leber, Nieren, Darm, Blase und auch die Haut von Giftstoffen zu reinigen und dadurch die Selbstheilungskräfte der Haut zu aktivieren. Empfehlenswert ist es einen Tee aus Walnussblättern im Rahmen einer Art Kur zu trinken, die sich zwischen drei und maximal sechs Wochen bewegen sollte. Hierzu erhält man in der Apotheke die Walnussblätter, die man mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen sollte. Möglichst warm und in kleinen Schlucken trinken. Die Wirkung zeigt sich bereits nach relativ kurzer Zeit.
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