Gesundheit durch die Kraft der Bäume

Naturaufnahme Bäume auf grüner Wiese, Sonneneinstrahlung

Die positiven Auswirkungen der Wirkstoffe von Bäumen auf die menschliche Gesundheit

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  • von Paradisi-Redaktion

Der Baum wurde bereits in der Geschichte bei Adam und Eva beim Namen genannt. Nicht, weil er sie vergiftet hätte, sondern sie zum verführerischen und gesunden Griff zum Apfel verleitet hat. Bäume faszinieren, können sich sehr beruhigend auf die Psyche auswirken und verleiten so manches verliebte Pärchen dazu ihre Namen in die Rinde zu ritzen. Bäume haben Bestand und vor allem Wirkstoffe, die bei vielen Erkrankungen und Beschwerden lindernde Wirkungen entfalten.

Ahorn

Die Flavonoide und Gerbstoffe, die im Ahorn zu finden sind, wirken beim Menschen abschwellend und

Ein Geheimnis, dass bereits die ägyptischen Priester bei vielen Beschwerden anwendeten.

Anwendung

Wird man unterwegs gestochen oder staut sich das Gewebewasser unter den Augen, dann kann man

  • einige der Ahornblätter zwischen den Händen verreiben und über den Stich streichen bzw.
  • die Blätter auf die geschlossenen Augen legen.

Gegen die Müdigkeit der Füße helfen dagegen einige der Ahornblätter, wenn man diese in den Socken unter die Fußsohlen legt.

Birke

Birkenzweig
Birkenzweig in der Heilkunde

Die Birke kann bei Nieren- und Blasenbeschwerden äußerst effektiv eingesetzt werden. Durch die enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe, sowie reichlich Mineralstoffe, werden die Nieren und die Blase zu einer verstärkten Aktivität angeregt, was sich beispielsweise sehr positiv bei angestautem Gewebewasser auswirkt.

Anwendung

Besonders einfach in der Handhabung, aber stark in der Wirkung, ist es, sich einen Tee aus Birkenblättern aufzubrühen.

  • Zwei Esslöffel der Birkenblätter mit kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen und diesen Tee in kleinen Schlucken dreimal täglich trinken.

Dies aktiviert nicht nur den Harndrang, sondern transportiert damit auch vorhandene Schlacken aus dem Gewebe.

Eiche

Die Eiche beinhaltet Wirkstoffe, die sich bei

als sehr hilfreich zeigen. Die besonders in der Rinde der Eiche enthaltenen Gerbstoffe verhelfen der Schleimhaut und der Haut dazu sich zu verdichten und bewirken durch diesen Effekt ein Zusammenziehen der Gefäße, was sich als entzündungshemmende Wirkung zeigt.

Anwendung

Ein rasches Rezept: In der Apotheke sollte man sich getrocknete Eichenrinde holen.

  1. Davon werden etwa zwei Esslöffel mit 500 ml Wasser für zwanzig Minuten gekocht.
  2. Anschließend sollte man diesen Sud gut filtern und mehrmals am Tag damit den Hals gurgeln und den Mund ausspülen.

Holunder

Holunder
Holunder in der Naturheilkunde

Der Holunder ist die immunstärkende Waffe schlechthin. Sowohl vorbeugend als auch bei bestehenden Erkältungen oder auch Ohrenschmerzen entwickeln sich die Wirkstoffe mehr als positiv beim Menschen. Entzündungshemmend und schweißtreibend lassen sie

Anwendung

Bei Erkältungsbeschwerden empfiehlt es sich,

  1. Blüten des Holunders aus dem Reformhaus zu holen,
  2. jeweils 2 Esslöffel mit heißem Wasser zu übergießen und
  3. nach fünf Minuten möglichst heiß zu trinken.

Mehrmals angewendet und mit Bettruhe kombiniert, verbessert sich der Gesundheitszustand relativ schnell.

Mit Holunderblüten gefüllte Leinensäckchen, die in heißes Wasser gelegt, anschließend ausgedrückt und auf das kranke Ohr platziert werden, helfen bei Ohrenschmerzen auf ganz natürliche Weise.

Wacholder

Der Wacholder ist eine der reinsten Powerpflanzen, wenn einen eine leidige Erkältung oder auch Bronchitis plagt. Diese Pflanze enthält eine große Zahl an Wirkstoffen, die sich mehr als positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Neben

  • Flavonoiden
  • dem Bitterstoff Juniperin und
  • Harzen

finden sich vor allem auch wohltuende ätherische Öle im Wachholder.

Anwendung

  • Als präventive Maßnahme kann man einige Tropfen eines Wacholderöles in die Aromalampe geben.
  • Bestehen bereits Beschwerden, dann sollte man einige Wacholderbeeren in eine tiefe Schüssel geben, diese mit heißem Wasser übergießen und für einige Minuten mit einem Handtuch über dem Kopf inhalieren.

Je nachdem, wie stark die Erkältung ist, sollte man das Inhalieren mehrmals über den Tag verteilt wiederholen.

Walnuss

Die Walnuss ist ein starker Gegner bei

In den Blättern der Walnuss sind bestimmte Gerbstoffe enthalten, die

  • das Blut reinigen
  • dabei helfen, die Leber, Nieren, Darm, Blase und auch die Haut von Giftstoffen zu reinigen und dadurch
  • die Selbstheilungskräfte der Haut zu aktivieren.

Anwendung

Empfehlenswert ist es, einen Tee aus Walnussblättern im Rahmen einer Art Kur zu trinken, die sich zwischen drei und maximal sechs Wochen bewegen sollte. Hierzu erhält man in der Apotheke die Walnussblätter, die man mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen sollte. Möglichst warm und in kleinen Schlucken trinken. Die Wirkung zeigt sich bereits nach relativ kurzer Zeit.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: wood © Andrzej Włodarczyk - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: nature © Oleg Kapustin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: blühender holunder © Anne Katrin Figge - www.fotolia.de

Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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