Erste Hilfe

Lebensrettende Sofortmaßnahmen, die bis zum Eintreffen von professioneller Hilfe durchgeführt werden

Die Erste Hilfe umfasst alle Maßnahmen, die helfen, das Leben von erkrankten oder verletzten Personen zu retten. Darunter fällt neben der medizinischen Erstversorgung auch die Benachrichtigung des Rettungsdienstes und die Absicherung der Unfallstelle.

Erste-Hilfe-Puppe, bei der eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt wird
Artifical respiration demonstration © Roman Milert - www.fotolia.de

Erste Hilfe umfasst die Maßnahmen, die von jedem durchgeführt werden können, um ein menschliches Leben zu retten sowie Gesundheitsschäden zu mindern oder abzuwenden - das sollte so lange geschehen, bis professionelle Hilfe in Form eines Arztes oder des Rettungsdiensts eintrifft.

Rettungskette

Bei der Erste-Hilfe-Leistung sollte nach einer bestimmten so genannten Rettungskette vorgegangen werden:

  1. Eigenschutz und Absicherung
  2. Notruf
  3. Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  4. Weitere Erste Hilfe
  5. Behandlung durch den Rettungsdienst
  6. Krankenhausaufnahme

An erster Stelle stehen Eigenschutz und Absicherung, das heißt:

  • Helfer und Verletzter müssen aus der Gefahrenzone entfernt werden
  • die Unfallstelle muss abgesichert werden.

Dann wird der Notruf abgesetzt: hierbei ist es wichtig zu sagen

  • was, wo und wie passierte sowie
  • welche Verletzungen vorliegen,

damit möglichst schnell die beste Hilfe geschickt werden kann.

Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind dann von großer Bedeutung:

  • Atmung und Herzschlag müssen überprüft werden,

dann werden je nach Erfordernis

unternommen.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte muss unbedingt weiter Erste Hilfe geleistet werden:

  • Betreuung des Verletzten
  • Wundversorgung
  • Ruhigstellung von Weichteilschädigungen
  • fachgerechte Lagerung

und weitere Maßnahmen. Dann empfiehlt es sich, den Rettungsdienst zur Unfallstelle zu lotsen, falls diese an einer unübersichtlichen Stelle gelegen ist.

Die Fachkräfte übernehmen dann die Weiterversorgung des Patienten, die Nähe des Helfers ist dann aber vor allem bei Angehörigen auch für den psychischen Zustand noch wichtig: eine Begleitperson gibt oftmals Sicherheit und beruhigt den Patienten.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 12.02.2009
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