29. März 2010
Zittern hat viele Ursachen. Es können verschiedenartige Erkrankungen dahinter stecken.
Wenn sich der Mensch lange Zeit draußen in der Kälte oder im Haus in einem kühlen Raum aufhält, so friert er. Dies äußert sich durch das Zittern, wenn sich dabei die Muskeln zusammenziehen.
Zittern kann ausgelöst werden, wenn der menschliche Körper abhängig von einer Droge ist und diese nicht wieder rechtzeitig zugeführt wird. Beispiel: Ist ein Mensch abhängig vom Alkohol, so reagiert der Körper mit Entzugssymptomen wie Zittern, wenn zu wenig Alkohol konsumiert wird. Gleiches gilt auch für Tabletten oder Drogen wie z.B. Heroin.
Medikamente zur Behandlung von psychischen Erkrankungen können als Nebenwirkung ebenfalls unkontrollierbares Zittern auslösen.
Menschen, die zu viel Kaffee trinken, bemerken oftmals auch ein Zittern ihrer Hände.
Auch gestresste Menschen können zittern. Zudem kann Zittern auch durch große Angst ausgelöst werden.
Krankheiten können ebenfalls die Ursache des Zitterns sein. Produziert der Körper zu viele Schilddrüsenhormone, so kommt es zu einer Schilddrüsenüberfunktion, der so genannten Hyperthyreose. Auch diese äußert sich u.a. durch Zittern. Patienten, die unter der Multiplen Sklerose oder unter Parkinson leiden, zittern ebenfalls.
Psychisch kranke Patienten, die z.B. in bestimmten Situationen in Panik geraten, zittern dann ebenso.
Eine Form des Zitterns kann auch vererbt werden. Die Ursache dafür ist bisher noch nicht erforscht. Deshalb ist es für den behandelnden Arzt im Rahmen seiner Diagnostik wichtig zu wissen, ob in der Familie entsprechende Krankheiten vorkommen.
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