Wadenkrämpfe

Gefäß-, Nerven- oder Stoffwechselerkrankungen, sowie Magnesiummangel können den Wadenkrampf auslösen

Der Wadenkrampf ist ein unwillkürliches Zusammenziehen der Wadenmuskulatur, ohne dass sich diese von alleine wieder entspannt. Wadenkrämpfe treten meistens plötzlich auf, verursachen heftige Schmerzen und führen zur Verhärtung des Wadenmuskels.

Bleiche Frau mit schwarzer Hose hält mit linker Hand ihre linke Wade (Wadenkrampf)
woman holding sore leg muscle © KSR - www.fotolia.de

Ein Wadenkrampf ist eine anhaltende und daher schmerzhafte Kontraktion des Wadenmuskels.

Auftreten

Dies kann

  • bei Überanspruchung der entsprechenden Muskulatur

der Fall sein. Bestes Beispiel hierfür ist ein auftretender Wadenkrampf bei der Ausübung eines Sportes. Gewissenhaftes Aufwärmen und Dehnen vor dem Sporttreiben kann die Gefahr eines Wadenkrampfes erheblich reduzieren. Wadenkrämpfe können den Einzelnen jedoch auch

ereilen. Der Betroffene wacht meist vor Schmerzen bei einem Wadenkrampf auf. Dieses Phänomen hat wohl jeder Mensch schon einmal erlebt, denn nächtliche Wadenkrämpfe sind keine Seltenheit.

Behandlung

Bestes akutes Hilfsmittel in dem Fall eines Wadenkrampfes ist stets

  • das Dehnen der entsprechenden Muskulatur.

Treten Wadenkrämpfe häufiger auf, sollte ein Facharzt konsultiert werden. Nicht selten sind solche Krämpfe Anzeichen für eine Störung vom Magnesiumhaushalt des Körpers.

Der Betroffene kann zunächst durch

  • die Einnahme magnesiumhaltiger Getränke sowie
  • einer ausreichenden Zufuhr von Kochsalz

selber dafür sorgen, dass sich das Auftreten von Wadenkrämpfen reduziert. Bei anhaltendem Auftreten von Krämpfen der Wadenmuskulatur sollte jedoch in Absprache mit einem Arzt eine geeignete Therapie in Angriff genommen werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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