27. Januar 2010
Reizbarkeit ist meist begleitet von vielen weiteren Symptomen. Die Reizbarkeit kann das Symptom verschiedenster Krankheiten sein.
Viele Krankheiten äußern sich u.a. durch eine Reizbarkeit. Der Patient ist von allem und jedem genervt und verliert sehr schnell die Geduld. Leicht reizbare Menschen schreien ihr Gegenüber ohne erkennbaren Grund an, da sie Wut in sich tragen.
Diese Reizbarkeit wird – je nach Art der zugrunde liegenden Krankheit - von vielen weiteren Symptomen begleitet. Frauen im Wechseljahresalter können neben der Reizbarkeit unter Hitzewallungen und erhöhtem Puls sowie einer unregelmäßigen Monatsblutung leiden. Andere Patienten wiederum sind neben ihrer Reizbarkeit äußerst aggressiv und depressiv. Wenn der Patient nachts zu wenig geschlafen hat, bemerkt er neben der Reizbarkeit meist auch, dass er friert und sich schlechter konzentrieren kann.
Wenn ein Mensch merkt, dass er leicht reizbar ist, richtet sich die Behandlung nach den evtl. bestehenden weiteren Symptomen. Nicht immer muss auch ein Arzt aufgesucht werden.
Ist man äußerst reizbar, wenn man nachts zu wenig Schlaf bekommen hat, so stellt dies normalerweise kein medizinisches Problem dar. Man sollte nach einer kurzen Nacht früh ins Bett gehen und sich ausschlafen. Bereits am nächsten Tag sind die Reizbarkeit sowie die Begleitsymptome der Übermüdung normalerweise wieder verschwunden. Bestehen die Schlafstörungen bereits seit längerer Zeit, so können auch diverse Entspannungsübungen helfen, abends und nachts besser zur Ruhe zu kommen. Pflanzliche Präparate können einen erholsamen Nachtschlaf zusätzlich unterstützen.
Tritt die Reizbarkeit in Verbindung mit den Wechseljahren auf, so kann eine Ernährungsumstellung Wunder bewirken. Auch hier gibt es diverse Präparate aus der Naturheilkunde, die den Frauen die Zeit der Hormonumstellung erleichtern können. Helfen diese Mittel nicht, so sollte der Frauenarzt um Rat gefragt werden. Je nach Hormonspiegel der Patientin kann der Gynäkologe auch Hormone in Form von Tabletten verordnen, um das Ungleichgewicht im Körper wieder herzustellen.
Ist ein Patient zusätzlich zur Reizbarkeit noch depressiv, so sollte er einen Psychologen oder Psychotherapeuten aufsuchen. Im Rahmen einer Gesprächstherapie geht man hier der Krankheit auf den Grund. Die Therapien finden sowohl im Rahmen einer Gruppentherapie als auch als Einzeltherapie statt. Neben den Therapien kann der Arzt auch Medikamente gegen die Depression verordnen, so genannte Antidepressiva.
Jeder Mensch hat manchmal einen schlechten Tag und ist dann leicht reizbar. Dies stellt jedoch keine Krankheit dar. Bewegung an der frischen Luft, ein warmes Bad oder ein Ausflug können hier die Gereiztheit leicht verschwinden lassen.
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