Ohnmacht
Plötzlicher Bewusstseinsverlust
Die Ohnmacht ist ein Bewusstseinsverlust. Die Herzfrequenz nimmt ab und die Blutgefäße erweitern sich, dadurch kommt es zu einem Abfall des Blutdrucks. Als Folge wird der Betroffene ohnmächtig.
Die Ohnmacht unterscheidet sich von der Bewusstlosigkeit durch ihre Dauer, denn sie beruht auf einer kurzfristigen Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und darf nicht länger als eine Minute anhalten. Oft gehen einer Ohnmacht Kreislaufstörungen, ein Schwindelgefühl, schwarze Flecken vor den Augen und Übelkeit voraus. Jemand, der kurz davor ist, in Ohnmacht zu fallen, sagt nicht, "Mir ist schlecht", sondern "Mir wird schlecht", denn Schwindelgefühle und Übelkeit kommen meistens sehr plötzlich. Ein Zeichen für die Anwesenden, den Betroffenen möglichst schnell auf dem Boden oder auf ein Sofa zu lagern, die Beine hochzulegen, damit das Blut zurück in Richtung Gehirn fließen kann und etwas Wasser in kleinen Schlucken zu verabreichen, wenn der Ohnmächtige wieder erwacht ist. Die Ursachen für eine Ohnmacht sind vielfältig. Eine Überdosis an Alkohol oder Drogen, die dann weitere Maßnahmen erfordern, psychische Gründe wie starke Angst oder eine übermäßige Belastung des Kreislaufs durch das Wachstum bei Jugendlichen sind mögliche Auslöser.
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