21. Dezember 2009
Es gibt verschiedene Arten von Muskelschmerzen. Die Therapie hängt von der jeweiligen Ursache der Beschwerden ab.
Muskelschmerzen können an vielen Stellen des menschlichen Körpers auftreten. Je nach Art der Krankheit spürt der Patient sie nur an einer Stelle oder auch gleichzeitig an mehreren. Handelt es sich um einen neu aufgetretenen Schmerz, so spricht der Mediziner von einem akuten Muskelschmerz. Dauern die Beschwerden hingegen bereits längere Zeit an, liegt ein chronischer Muskelschmerz vor. Je nach zugrunde liegender Ursache fühlt sich der Muskelschmerz wie ein Druck, ein Brennen oder auch wie ein Stich an.
Patienten mit Muskelschmerzen können sich meist nicht mehr uneingeschränkt bewegen. Sie können zum Beispiel nicht mehr richtig auftreten oder den Arm heben. Die erste Anlaufstelle für Patienten mit Muskelschmerzen ist meist der Hausarzt. Je nach Art der zugrunde liegenden Krankheit erfolgt die Überweisung zum Orthopäden. Der Arzt fragt den Patienten, seit wann die Schmerzen bestehen und bei welchen Bewegungen diese auftreten. Anschließend untersucht er die schmerzende Stelle.
Abhängig von der diagnostizierten Krankheit kann der Arzt ein Schmerzmittel verordnen, um dem Patienten die Beschwerden zu erleichtern. Dieses Schmerzmittel kann als Tablette eingenommen werden oder auch direkt um die schmerzende Stelle injiziert werden (quaddeln). In vielen Fällen empfindet es der Patient auch als angenehm, wenn die schmerzende Stelle gekühlt wird. Dazu eignen sich zum Beispiel spezielle Kältepacks, die in ein Tuch gewickelt werden und dann auf die schmerzende Stelle aufgelegt werden. Bestehen die Beschwerden bereits seit längerer Zeit, empfehlen die Ärzte hingegen meist Wärme zur Behandlung der Schmerzen. Dazu eignen sich zum Beispiel Wärmeanwendungen beim Physiotherapeuten wie zum Beispiel Fango oder auch Bäder, die zu Hause durchgeführt werden können. Als Badezusatz können spezielle Kräuter verwendet werden, die zum Beispiel entzündungshemmend wirken. Auch der Gang in die Sauna kann Linderung verschaffen.
Häufig ist es auch nötig, den schmerzenden Bereich zu schonen, da sich sonst weitere Erkrankungen entwickeln können. Dazu wird oft ein Verband angelegt.
Vielen Patienten hilft auch die Akupunktur zur Behandlung oder Linderung ihrer Muskelschmerzen. Der Therapeut sticht hier hauchfeine Nadeln in bestimmte Punkte des menschlichen Körpers. Diese Therapiemethode stammt aus der Chinesischen Medizin und kann vielen Patienten besonders mit chronischen Muskelschmerzen helfen.
Auch Krankengymnastik hilft gegen die Muskelschmerzen. Zusätzlich ist auch die Stärkung der Rückenmuskulatur zum Beispiel in einem Fitnessstudio empfehlenswert.
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