Mundtrockenheit

Häufiges Befeuchten des Mundes sowie Kauen kann den Speichelfluß fördern und die Xerostomie lindern

Die Mundtrockenheit ist ein Gefühl von Trockenheit im Mundraum, das meistens durch eine fehlende oder verminderte Produktion von Speichel durch die Speicheldrüsen entsteht. Zahlreiche Medikamente können solch eine Funktionsstörung als Nebenwirkung haben.

Junge Frau trinkt aus Glas mit Wasser
Refreshing water © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Die Mundtrockenheit (Xerostomie) macht sich als Erstes durch

  • einen trockenen Mund

bemerkbar.

  • Die Produktion des Speichels ist verringert oder ganz abgestellt.

Es kommt zur

Ursachen

Die Mundtrockenheit kann viele Ursachen haben, zum Beispiel

Aber auch durch

kann der Flüssigkeitshaushalt im Mund empfindlich gestört werden. Ist dies länger der Fall, kann es zu Schleimhautgeschwüren, Mundpilz und Karies kommen.

Behandlung

Um die Ursachen erst mal alleine zu bekämpfen, kann man zum Beispiel

da sie den Speichelfluss anregen, der durch das Kauen noch zusätzlich gefördert wird. Das geht auch mit

sehr gut. Zucker sollte wegen der erhöhten Kariesgefahr ohnehin gemieden werden. Ferner gibt es

  • ein Präparat, das den Speichelfluss wieder in Schwung bringt,

allerdings mit möglichen Nebenwirkungen. Wenn aber alles nichts mehr hilft, zum Beispiel bei einer operationsbedingten Zerstörung der Drüsen, gibt es

  • Arzneimittel, die natürlichen Speichel imitieren.

Bei Bedarf oder mehrmals täglich wird er in den Mund geträufelt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Mundtrockenheit

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