3. Dezember 2009
Wenn ein Patient sich im Koma befindet, ist dies ein sehr ernstzunehmendes Symptom. Die Behandlung richtet sich nach der ursächlichen Erkrankung.
Patienten, die im Koma liegen, sind nicht ansprechbar und reagieren auch nicht auf Schmerzreize. Sie sind bewusstlos und haben die Augen entweder offen oder geschlossen. Patienten mit offenen Augen liegen im so genannten "Wachkoma". Bei einigen schwerwiegenden Erkrankungen versetzen die Ärzte den Patienten gezielt in einen komatösen Zustand. Auf diese Weise kann die Krankheit des Patienten häufig leichter heilen.
Komatöse Patienten werden immer im Krankenhaus behandelt. Einzige Ausnahme sind Patienten im Wachkoma. Nach einer gewissen Zeit im Akutkrankenhaus werden diese häufig in spezielle Pflegeheime verlegt, in denen sie gepflegt und versorgt werden. Einige Patienten wachen –teils nach vielen Jahren- aus dem Wachkoma wieder auf. Andere wiederum sterben an einer Infektion, wie zum Beispiel einer Lungenentzündung.
Um einen Patienten im Koma zu behandeln, muss die Grunderkrankung therapiert werden. Im Rahmen der Diagnostik werden daher verschiedene Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, Computer- oder Magnetresonanztomografien, Blutuntersuchungen, Urinuntersuchungen und viele körperliche Untersuchungen durchgeführt. Der Patient wird aufgrund seines Zustandes auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt und in der Regel durch einen Schlauch künstlich beatmet und ernährt.
Patienten, die aufgrund ihrer Zuckererkrankung in das so genannte diabetische Koma fallen, erhalten meist Insulin gespritzt. In jedem Fall muss der Zuckerwert im Blut wieder auf ein normales Maß gebracht werden, damit der Patient aus dem Koma erwacht. Anschließend wird der Blutzucker des Betroffenen neu eingestellt, damit der Patient nicht erneut in ein Koma fallen kann.
Versagen Organe des Menschen, so kann auch dies der Auslöser für das Koma sein. Die Ärzte müssen dann die Funktion dieser Organe wieder herstellen oder zum Beispiel die Nieren entfernen. Meist benötigen diese Patienten dann ein Spenderorgan, um weiterleben zu können.
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