Eine Verletzung am Kopf durch Unfälle oder organische Ausfälle kann zu starker Schläfrigkeit und Bewusstseinsstörung führen. Im Komazustand ist der Patient nicht mehr aufzuwecken und reagiert nur eingeschränkt oder gar nicht auf Reize aus der Umwelt. Verschiedene Skalen ermitteln die Komatiefe.
Als Koma bezeichnet man eine tiefe Form der Bewusstlosigkeit. Diese Bewusstseinsstörung tritt vor allem durch Kopfverletzungen oder Ausfälle von Organen ein.
Dabei kann die von einem Koma betroffene Person nicht mehr aufgeweckt werden. Reaktionen auf die Umwelt erfolgen nur erheblich eingeschränkt oder gar nicht mehr. Durch verschiedene Messskalen wird die Tiefe eines Komas festgestellt.
Das Wort Koma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Tiefschlaf. Ein Koma ist die schwerste Form von Bewusstlosigkeit. Die betroffene Person kann dabei nicht einmal durch Schmerzreize aus der Bewusstlosigkeit geholt werden.
Ein Koma gilt nicht als Krankheit, sondern als Symptom. In der Regel liegen bei einem Koma schwerwiegende Störungen der Großhirnfunktionen vor, die auch lebensgefährlich sein können. Die Entwicklung eines Komas hängt von der auslösenden Erkrankung und der medizinischen Versorgung ab.
Ursachen für ein Koma können ein Schlaganfall, eine Gehirnhautentzündung (Meningitis), eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), ein Schädel-Hirn-Trauma, ein epileptischer Anfall, Hirnblutungen, Vergiftungen oder ein Gehirntumor sein. Aber auch Stoffwechselstörungen wie Über- oder Unterzuckerung, Sauerstoffmangel, Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz können ein metabolisches Koma auslösen.
Eine Sonderform bildet das künstliche Koma, das medizinisch erwünscht ist und durch Medikamente herbeigeführt wird.
Die Tiefe eines Komas wird in vier Schweregrade eingeteilt. Bei einem Koma 1. Grades ist die Pupillenbewegung noch intakt, es finden eine gezielte Abwehr gegen Schmerz und Augenbewegungen nach Stimulierung des Gleichgewichtsorgans statt. Bei Grad 2 kommt es zu Massenbewegungen und Schielen der Augen.
Bei einem Koma 3. Grades findet keine Abwehr mehr statt. Es kommt nur noch zu Fluchtreflexen und die Reaktionen der Pupillen sind abgeschwächt. Bei Grad 4 findet schließlich überhaupt keine Schmerzreaktion mehr statt. Auch die Pupillen zeigen keinerlei Reaktion mehr.
Um ein Koma zu behandeln, muss eine Therapie gegen die Ursache der Bewusstlosigkeit durchgeführt werden.
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Letzte Antwort: Heute 18:04 von Prof. Dr. Ing. Daniel Becker

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