26. November 2009
Menschen mit Halluzinationen sehen und hören verschiedene Dinge. Oftmals ist eine Behandlung möglich.
Patienten, die unter Halluzinationen leiden, hören und sehen Dinge, die es nicht gibt. Sie hören Stimmen oder auch Geräusche wie zum Beispiel Schritte oder das Quietschen einer Türe. Halluzinationen können sich auch dadurch äußern, dass der Betroffene Menschen sieht, die nicht da sind. Viele Patienten fühlen sich durch diese Menschen auch verfolgt und haben große Angst davor. Teilweise haben die Patienten auch die Vorstellung, diese Person würde sie anfassen.
Eine Halluzination kann sich auch auf die Weise äußern, dass ein Betroffener das Gefühl hat, die Eingeweide in seinem Kopf würden sich bewegen.
Von einer Halluzination spricht man auch dann, wenn ein Betroffener Dinge schmeckt, die nicht vorhanden sind. Dies ist zum Beispiel bei Patienten der Fall, die Angst haben, dass sie jemand vergiften möchte.
Halluzinationen werden gehört, gesehen und geschmeckt und können sich auch auf den eigenen Körper beziehen.
Häufig steckt hinter den Halluzinationen eine psychische Krankheit. Die Behandlung erfolgt dann bei einem Psychologen oder Psychiater. Einige Patienten leiden auch im Alkohol- oder Drogenrausch unter Halluzinationen. Auch diese Patienten werden meist in psychiatrischen Krankenhäusern behandelt.
Bei Alkoholikern oder Drogenabhängigen verschwinden die Halluzinationen von selbst wieder, wenn Alkohol oder Drogen nicht mehr konsumiert werden. Stark abhängige Patienten müssen dazu jedoch eine langfristige Entwöhnungsbehandlung durchführen, um von ihrer Droge wegzukommen.
Psychisch Kranke erhalten von ihrem Arzt Medikamente gegen ihre Erkrankung, meist so genannte Antidepressiva. Patienten, die sich durch ihre Halluzinationen selbst gefährden oder auch andere Menschen in Gefahr bringen können, werden meist in speziellen Fachkliniken stationär behandelt. Gleiches gilt auch, wenn eine ambulante Therapie nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.
Patienten, die sehr hohes Fieber haben, können ebenfalls unter Halluzinationen leiden. Die Wahnvorstellungen verschwinden dann jedoch von selbst wieder, wenn das Fieber gesenkt wird. Dies kann zum Beispiel durch Wadenwickel erreicht werden. Dem Patienten werden dazu die Unterschenkel mit Tüchern umwickelt, die zuvor in lauwarmes Wasser getaucht wurden. Zur Fiebersenkung eignen sich auch entsprechende Medikamente, die in Form von Tabletten, Zäpfchen oder einem Saft erhältlich sind.
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