Geschmacksstörungen

Die Dysgeusie kann zum Ausfall der Geschmackswahrnehmung (Ageusie) führen

Schmeckstörungen entstehen häufig aufgrund verschiedener Erkrankungen, doch auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann zu einer Dysgeusie führen. Diese Störungen werden je nach Anzeichen in qualitativ und quantitativ unterteilt. Fällt der Geschmackssinn teilweise oder sogar völlig aus, so spricht man von einer Ageusie.

Arzt guckt jungem Mann in den Mund
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Geschmacksstörungen können bei verschiedenen Krankheiten als Symptom auftreten. Die Patienten

und im schlimmsten Fall können sie

  • keine Geschmacksunterschiede der Nahrung mehr feststellen.

Einige Patienten

  • können auch nur bestimmte Geschmacksstoffe wie süß oder bitter nicht mehr schmecken.

Teilweise ist die Geschmacksstörung auch

so dass die Patienten nichts mehr schmecken und auch nichts mehr oder nur noch eingeschränkt riechen können.

Ursachen

Bei einigen Patienten

  • ist eine Geschmacksstörung angeboren.

Meistens ist die Geschmacksstörung jedoch auf eine Krankheit oder Verletzung zurückzuführen. Einige Krankheiten wie zum Beispiel

oder auch

können dazu führen, dass die Geschmacksknospen geschädigt werden. Patienten, die einen bösartigen Tumor im Bereich von Kopf oder Hals haben und deshalb

können ebenfalls dadurch an einer Geschmacksstörung leiden. Operative Eingriffe wie

  • eine komplizierte Zahnbehandlung
  • eine Operation am Ohr oder
  • eine operative Entfernung von Lymphknoten am Hals

können eine Schädigung bestimmter Hirnnerven zur Folge haben. Diese wiederum sind für den Geschmackssinn verantwortlich, so dass der Patient bei einer Schädigung nicht oder nur noch unzureichend schmecken kann. Auch

  • eine Schädelbasisfraktur

kann zu Geschmacksstörungen führen. Auch bei

können Geschmacksstörungen als Folge auftreten.

Diagnose und Behandlung

Im Rahmen der Diagnostik werden unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Zuerst untersucht der Arzt den Mund- und Rachenraum sowie die Nase nach Auffälligkeiten. Anschließend können

  • diverse Geschmackstests

durchgeführt werden. Die Tests sagen aus, was der Patient noch schmecken kann und wie intensiv der Geschmack jeweils ist. Je nach Art des Untersuchungsergebnisses kann auch

notwendig werden. Auch weiterführende Untersuchungen wie zum Beispiel

können in einigen Fällen sinnvoll sein.

Teilweise bilden sich die Geschmacksstörungen ohne ärztliche Behandlung von selbst zurück. In anderen Fällen können die Ärzte

  • Medikamente verordnen oder auch ein Medikament in die Mundhöhle sprühen.

Liegt der Geschmacksstörung eine Krankheit zugrunde, so muss diese therapiert werden, um auch die Geschmacksstörung zu beheben oder zumindest zu lindern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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