Patienten mit geröteten Augen bemerken zusätzlich verschiedene Symptome. In vielen Fällen ist eine augenärztliche Behandlung zwingend notwendig.
Je nach Erkrankung können sowohl beide Augen als auch nur ein Auge gerötet sein. Meist ist dann der weiße Bereich des Auges rot gefärbt. Teilweise bemerken die Patienten auch starken Juckreiz am betroffenen geröteten Auge. Je nach zugrunde liegender Krankheit kann das Auge auch schmerzen. Patienten mit einem geröteten Auge sehen teilweise auf diesem auch schlechter als auf dem gesunden Auge.
Häufig ist eine Rötung des Auges auch damit verbunden, dass das Auge stark tränt, brennt und/oder trocken ist.
Patienten, die Kontaktlinsenträger sind, bemerken häufig die geröteten Augen auch nur dann, wenn sie die Kontaktlinse tragen. Wird eine Brille verwendet, geht die Rötung wieder zurück.
Häufig stehen gerötete Augen auch im Zusammenhang mit einer Allergie. Der Patient leidet dann unter starkem Niesen, Hautjucken, tränenden Augen und weiteren allergischen Symptomen.
Je nachdem, welche ursächliche Krankheit vermutet wird, erfolgt die Behandlung beim Augenarzt, einem Hautarzt oder dem Hausarzt.
Die Erstdiagnostik findet meist beim Hausarzt statt. Liegt eine Augenerkrankung vor, erfolgt in der Regel die Überweisung zu einem Augenarzt. Bei einer vermuteten Allergie wird der Patient zum Hautarzt überwiesen.
Entsteht die Rötung im Auge durch eine bakterielle Infektion, so verordnet der Arzt antibiotische Augentropfen. Diese Tropfen enthalten ein Antibiotikum, das die Bakterien bekämpfen kann. Die Tropfen werden direkt in das gerötete Auge gegeben. Zuvor wird ein Abstrich aus dem Auge entnommen, um feststellen zu können, um welche Art von Krankheitserreger es sich genau handelt. Der Abstrich wird im Labor unter dem Mikroskop untersucht.
Sind die Augen zu trocken und daher gerötet, kann der Augenarzt spezielle Augentropfen verschreiben, die das Auge durch eine Tränenersatzflüssigkeit feuchter machen.
Ist ein Patient allergisch, so können kurzzeitig auch Augentropfen mit Kortison verwendet werden. Zusätzlich kann der Patient Medikamente gegen seine Allergie einnehmen.
In schwerwiegenden Fällen muss die Behandlung auch im Krankenhaus erfolgen. Hier werden teilweise im halbstündlichen Abstand spezielle Augentropfen verabreicht.
Patienten, die die geröteten Augen nur beim Tragen von Kontaktlinsen bemerken, spüren häufig eine wesentliche Besserung, wenn sie statt den Kontaktlinsen eine Brille tragen. Teilweise entsteht auch eine Besserung der Beschwerden, wenn das Kontaktlinsenpflegemittel gewechselt wird.
Liegt die Ursache der geröteten Augen in einer Entzündung des Tränensackes, muss dieser meist gespült werden, um ihn wieder durchgängig zu machen. Selten ist dazu auch ein operativer Eingriff in einer Augenklinik notwendig.
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25.04.13 | |
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02.04.13 | |
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15.03.13 | |
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11.03.13 | |
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29.11.12 | |
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