5. November 2009
Von Gelenkschmerzen können Patienten jeden Alters betroffen sein. Um die Beschwerden zu lindern, stehen viele verschiedene Therapien zur Auswahl.
Sowohl junge als auch alte Menschen können von Gelenkbeschwerden betroffen sein. Je nach Ursache treten die Schmerzen nur hin und wieder auf oder bestehen ständig. Auch der Schmerz ist unterschiedlich. Manche Patienten spüren einen ziehenden Schmerz, andere einen dumpfen oder stechenden. Die Schmerzen können auch bewegungsabhängig sein.
Die Gelenkschmerzen können an allen Gelenken des menschlichen Körpers auftreten. Dazu zählen zum Beispiel die Hüftgelenke, die Kniegelenke, die Zehengelenke, die Fußgelenke, die Handgelenke usw. Wenn ein Patient starke Gelenkschmerzen hat, kann er häufig nicht mehr richtig gehen, die Hand bewegen, die Hüfte beugen usw. Das betroffene Gelenk kann auch geschwollen und die Haut gerötet sein.
Wenn bestimmte Gelenkschmerzen nicht behandelt werden, kann dies zur Folge haben, dass das Gelenk versteift und folglich nicht mehr bewegt werden kann.
Viele Patienten haben besonders morgens große Schmerzen und Probleme dabei, das betroffene Gelenk zu bewegen. Im Laufe des Tages bessern sich die Beschwerden dann wieder. Bei Beschwerden im Handgelenk oder den Fingern haben die Patienten Schwierigkeiten beim Greifen, Tippen, Schreiben etc., so dass sie häufig ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Wie die Behandlung der Gelenkschmerzen aussieht, hängt von der zugrunde liegenden Krankheit ab.
Häufig werden Medikamente verabreicht, die die Entzündung des Gelenkes reduzieren und somit auch die Schmerzen lindern. Die Medikamente gibt es in Form von Tabletten, Zäpfchen oder Tropfen. Auch Salben, die direkt auf das schmerzende Gelenk aufgetragen werden, verschaffen Linderung. Eine Heilung ist durch diese Präparate jedoch in der Regel nicht möglich, da sie die Ursache nicht beseitigen können.
In vielen Fällen helfen auch Krankengymnastik sowie Wärme- oder Kältebehandlungen. Auch mit Akupunktur oder Akupressur werden gute Ergebnisse erzielt. Selten kann auch eine bakterielle Infektion die Ursache der Gelenkschmerzen sein. In diesem Fall verordnet der behandelnde Arzt ein Antibiotikum.
Wenn die konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und keinen Erfolg gebracht haben, muss meist operiert werden. Bei Knie- oder Hüftgelenksbeschwerden kann es notwendig sein, ein künstliches Knie- bzw. Hüftgelenk einzusetzen. Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt muss der Patient dann eine mehrwöchige Rehabilitationsbehandlung in einer speziellen Fachklinik durchführen.
Grundsätzlich ist es hilfreich, sich regelmäßig zu bewegen. Mäßige Bewegung, die täglich stattfindet, ist dabei sinnvoller als sich nur einmal im Monat auszupowern.
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