15. Oktober 2009
Beim Erröten erweitern sich die Blutgefäße. Krankhaftes Erröten wird Erythrophobie genannt.
Wenn Menschen erröten, ist die Haut im Bereich des Gesichtes stärker durchblutet und wird auf diese Weise rot und wärmer als die übrige Haut. Dieser Vorgang läuft im menschlichen Körper ab, egal ob das Erröten krankhaft bedingt ist oder eine normale Reaktion des Körpers ist.
Die Krankheit, die als Hauptsymptom das Erröten aufweist, nennt der Mediziner Erythrophobie. Die Erythrophobie wird von den Ärzten zu den so genannten spezifischen Phobien gezählt. Bei dieser Krankheit haben die Patienten große Angst vor dem Erröten und meiden häufig Situationen, in denen sie rot werden könnten. Sie steigern sich in das Erröten hinein, so dass das Gesicht aus diesem Grunde stärker durchblutet wird. Es entsteht ein Teufelskreis, der sich nur durch eine Therapie durchbrechen lässt.
Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, es allen Menschen recht machen wollen und von allen geliebt werden wollen, neigen besonders zu dieser psychischen Krankheit bzw. dem Erröten.
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