Tantra

Die Lehre von der Entfaltung der Liebe im Menschen durch die unterschiedlichsten Spielarten

Tantra ist eine altindische Liebes- und Bewusstseinsschule, die die bewusste Auseinandersetzung mit dem Körper, der Sexualität, der Intimität, der Seele, dem Frau- und Mannsein, der Beziehung, der Liebe, der Sinnlichkeit und der Spiritualität umfasst.

Älteres Paar sitzt auf Steg, nackte Füße über Wasser am Gebirgssee
Couple sitting at the sea © falkjohann - www.fotolia.de

Tantra bezeichnet eine Form des Buddhismus und Hinduismus, welche als esoterisch beschrieben werden kann. Die in Indien entstandene Lehre entstand ca. im 2. Jahrhundert, eine komplette Ausprägung wurde jedoch erst fünf- bis siebenhundert Jahre später erreicht.

Im Buddhismus wird die Lehre auch als Tantrayana bezeichnet. Abgeleitet wurde der Begriff Tantra bzw. Tantrayana von der Sanskritwurzel tan, in Deutsch kann der Begriff mit "ausdehnen" erklärt werden.

Das Prinzip des Tantra

Falls eine Person Tantra betreibt, sollte diese mit der Zeit in der Lage sein, ein allumfassendes Wissen aufzubauen oder dieses zumindest auszubreiten. Tantra basiert auf der Annahme, dass sich im menschlichen Körper Energiebahnen und -zentren befinden. Diese können durch eine Schärfung des Bewusstseins erfasst und geleitet bzw. kontrolliert werden.

Weil nicht nur der menschliche Körper Energie beinhaltet, sondern die gesamte Umgebung des Menschen ebenfalls aus Energieflüssen besteht, kann sich der Mensch mit diesen verbinden und auf das dort gelagerte Wissen zurückgreifen.

Meister, Schüler, Elemente und Ziele

Tantra wird in der Regel durch einen Meister gelehrt, welcher unter anderem auch als Guru bezeichnet wird; der Schüler ist der Cela. Tantra besitzt größtenteils eine spirituelle Variante; eines der Hauptelemente ist

  • die Einbeziehung der Sexualität.

Das Universum wird durch das männliche Symbol Shiva und das weibliche Symbol Shakti gebildet. Bei der Lehre Tantra wird oftmals mit Mandalas und Yantra gearbeitet, damit

  • der geistige Horizont erweitert werden kann.

Ein weiteres Ziel ist es,

  • beim Menschen mehr Selbsterkenntnis zu erreichen und
  • ihm mehr Lebensfreude zu schenken.
  • Die eigene Wahrnehmung soll geschult,
  • Blockaden im Körper sollen gelöst werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Tantra

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