Eisprung
Die Ovulation oder der Follikelsprung ist die Zeit der höchsten Empfängnisbereitschaft der Frau
Der Eisprung ist die Phase im weiblichen Zyklus, in der die unbefruchtete Eizelle aus dem Eierstock gestoßen wird. Das Ei wandert dann über den Eileiter in Richtung Gebärmutter und kann während dieser Zeit von den Samenzellen befruchtet werden.
Der Eisprung findet etwa vierzehn Tage nach der letzten Menstruation im Körper der Frau statt. Vor dem Eisprung wird von den Eierstöcken vermehrt ein Hormon gebildet: das Hormon Östrogen. Dieses bewirkt die Bildung eines weißlichen Schleimes im Gebärmutterhals. Dieser Schleim ist auch in der Scheide bzw. auf dem Toilettenpapier zu sehen. Der Schleim bewirkt, dass die Spermien leichter in die Gebärmutter gelangen und liefert zusätzlich auch Nährstoffe für die Spermien. Dieser Schleim ist bei den meisten Frauen an mehreren Tagen ihres Menstruationszyklus zu sehen. Der Schleim zeigt der Frau, dass ihre Tage nun fruchtbar sind und der Eisprung kurz bevorsteht. In den letzten beiden Tagen, an denen der Schleim produziert wird, ist die Frau am fruchtbarsten. Das bedeutet: Findet an diesen Tagen sexueller Kontakt mit einem Mann statt, besteht die Möglichkeit für die Frau schwanger zu werden. Zusätzlich zur Schleimbildung sinkt während des Eisprungs auch die Körpertemperatur für kurze Zeit ab und steigt nach dem Eisprung wieder an. Einige Frauen verspüren um den Eisprung herum Schmerzen im rechten oder linken Unterbauch. Das ist meist die Stelle, an der sich der Eierstock befindet. Der Eisprung ist für einige Frauen auch mit ganz leichten Blutungen verbunden. Wer schwanger werden möchte, sollte die Tage des Eisprungs "ausnutzen", wer nicht schwanger werden möchte, sollte an diesen Tagen unbedingt verhüten, zum Beispiel durch ein Kondom.
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