16. September 2009
Ob man Beikost selbst kochen will oder schon fertig; beide Varianten haben Vor- und Nachteile.
Die Gläschenkost unterliegt laut Hersteller strengsten Kontrollen und soll frei von Schadstoffen sein. Und natürlich sind sie einfach praktisch, im Vorrat eingekauft sind sie immer griffbereit und ruckzuck im Babykostwärmer erwärmt. So hat das Kind schnell etwas zu essen, manchmal muss es ja schnell gehen, denn wenn die Kleinen Hunger haben können sie quengelig und weinerlich werden. Ideal ist die Gläschenkost natürlich auch für unterwegs. Die Gläschenkost ist nach Altersstufen klassifiziert, dies gibt eine leicht überschaubare Richtlinie vor. Allerdings sollte man trotzdem auf dem Etikett die Inhaltsstoffe genau überprüfen. Auf Gewürze und Zucker, auch in Form von Honig oder Fruchtzucker kann verzichtet werden. Die kleinen Kinder sind noch mit einfachen Geschmacksrichtungen zufrieden und außerdem ist es für sie ungesund.
Die Gläschenkost garantiert zwar eine immer gleich bleibende Qualität, aber auch eine immer gleich bleibende Geschmacksnote. Das abwechslungsreiche Geschmackserlebnis, welches das selber kochen bietet, bleibt da vorenthalten. Allerdings können die Gläschen, gerade in den Wintermonaten, wenn man nicht auf saisonales günstiges Obst und Gemüse zurückgreifen kann, unter Umständen billiger sein. Die industriell gefertigte Nahrung hat natürlich einen langen Weg hinter sich, bis sie zum Baby gelangt, und kann deshalb nie so wertvolle Nährstoffe haben wie eine frisch zubereitete Mahlzeit.
Die Babykost selbst zubereiten ist natürlich viel arbeitsintensiver und je nach verwendeten Zutaten unter Umständen auch kostspieliger. Man sollte selbstverständlich nur Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau nehmen, welches nicht chemisch behandelt wurde und relativ frei von Schadstoffen ist. Wenn man in den Sommermonaten und saisonales Obst und Gemüse kauft, kann man auch bei der eigenen Herstellung, vor allem, wenn man auf Vorrat kocht und kleine Portionen einfriert, dann doch Geld sparen. Nicht zuletzt kann die Mama all ihre Liebe in die Auswahl der Zutaten und die Zubereitung stecken und schließlich weiß man dann auch, was wirklich drin ist. Bei der frischen und eigenen Herstellung bleiben die Nährstoffe besser erhalten und das Kind hat immer neue und andere Geschmackserlebnisse. Selbst gekocht schmeckt letztendlich immer noch am besten und ist qualitativ hochwertiger als ein vorgefertigtes Produkt.
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