16. September 2009
Babyschwimmen ist mehr als eine Modeerscheinung, es fördert die gesamte Entwicklung des Kindes und macht Eltern und Baby obendrein noch Spaß.
Für das Babyschwimmen müssen gewisse Rahmenbedingungen gegeben sein, das Wasser muss Trinkwasserqualität haben. Die Wassertemperatur sollte zwischen 32° und 34° Grad betragen und auch die Raumtemperatur muss mindestens 30° Grad haben. Auch die Umkleideräume für die Kleinen müssen ausreichend beheizt sein, damit das Kind nicht auskühlt. Damit die Eltern bequem im Becken stehen können, darf das Wasser nicht tiefer als 1,40 m sein. In der Regel sollte man mit dem Babyschwimmen in etwa ab dem vierten Lebensmonat des Kindes beginnen. Die Babys verfügen über einen Atemschutzreflex, den man auch als Tauchreflex bezeichnet, dieser verhindert, dass Wasser in die Lunge dringen kann und die Babys damit völlig gefahrlos tauchen können. Dieser Reflex verliert sich aber wieder zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat, deshalb muss man vorher mit dem Babyschwimmen anfangen.
Natürlich sollte das Kind vorher ärztlich untersucht und auf die Eignung zum Babyschwimmen hin überprüft werden. Das Baby sollte das Babyschwimmen genießen und sich dem nassen Element vertrauensvoll übergeben. Wenn man merkt, dass das Kind Angst hat oder sich wehrt, darf man es auf keinen Fall überfordern oder zwingen. Babyschwimmen sollte mit einer spielerischen Leichtigkeit geschehen und dem Wohle und der Gesundheit des Kindes dienen. Auch eine falsch verstandene Ansicht der Frühförderung kommt dem Kind nicht zugute. Das Babyschwimmen soll zwischen Eltern und Kind vor allen Dingen auch das Vertrauen fördern und deshalb haben Druck und Zwang dort keinen Platz. Der Aufenthalt im Wasser sollte sich für das Kind auf maximal dreißig Minuten beschränken. Ein idealer Zeitpunkt für das Badevergnügen ist zwischen den Mahlzeiten.
Kinder sind unterschiedlich und haben ihren eigenen Charakter, was für das eine Kind gut ist muss noch lange nicht für ein anderes Kind stimmen. Akzeptiert man die Einmaligkeit des Babys und seine Vorlieben und Abneigungen, kommt man seiner Persönlichkeitsentwicklung entgegen. Manche Babys lieben Babyschwimmen und für andere hingegen ist es eher eine Qual. Dann sollte man auf das Babyschwimmen besser verzichten und andere Alternativen des gemeinsamen Erlebens und Aktivitäten suchen, die beiden, Eltern und Baby, Spaß machen.
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03.11.11 | |
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15.10.11 | |
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18.06.11 | |
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