28. Januar 2010
Neuroleptika werden erfolgreich gegen psychische Krankheiten eingesetzt. Sie weisen allerdings zahlreiche Nebenwirkungen auf.
Neuroleptika können eine Vielzahl von Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht zwangsläufig auftreten müssen. Zu diesen unerwünschten Nebeneffekten gehören z.B. Frühdyskinesien. Dabei kommt es zu unwillkürlichen Bewegungen mit Blick-, Schlund- und Zungenkrämpfen. Auch Spätdyskinesien, die erst nach jahrelanger Behandlung auftreten sind möglich.
Ebenfalls zu den Nebenwirkungen gehören vegetative Störungen wie Mundtrockenheit, erhöhter Speichelfluss, Senkung des Blutdrucks, erhöhte Leberwerte, Veränderung des Blutbilds, sexuelle Potenzstörungen, depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Verwirrtheit, Zunahme von Gewicht, Konzentrationsprobleme und Krampfanfälle. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Bewegungsunruhe, Müdigkeit, Hormonstörungen, Verlangsamung und Versteifung der Bewegungsabläufe, Herzrhythmusstörungen, Zittern sowie Nieren- und Leberfunktionsstörungen.
Bei der Einnahme von Neuroleptika muss zudem bedacht werden, dass koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Tee die Wirkung der Medikamente abschwächen können. Die gleichzeitige Einnahme von Beruhigungsmitteln oder Alkohol kann hingegen eine gefährliche Verstärkung der Wirkung zur Folge haben.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
28.05.12 | |
![]() | NEUROLEPTIKA |
21.02.12 | |
![]() | NEUROLEPTIKA |
09.02.12 | |
![]() | NEUROLEPTIKA |
28.01.12 | |
![]() | NEUROLEPTIKA |
16.01.12 | |
![]() | NEUROLEPTIKA |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Neuroleptika Forum

