Leckere (und kalorienarme) Ideen fürs Butterbrot (Smörrebröd) und die Zubereitung von Stockbrot

Sie essen morgens nur ein Brötchen mit Marmelade, mittags ein Sandwich und abends Toast mit Wurst und Käse und nehmen trotzdem nicht ab? Das kann mitunter daran liegen, dass Sie das falsche Brot plus ungesunden Belag wählen. Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht.

Für viele Menschen zählt das klassische Butterbrot zu den langweiligen Speisen - doch dies kann man mit einfachen Mitteln schmackhaft aufpeppen

Das richtige Brot als Grundlage

Brötchen aus Weißmehl sind grundsätzlich nicht so gesund wie die Vollkornvariante. Das liegt aber nicht an der hohen Kalorienzahl, sondern eher daran, dass helle Brötchen nicht lange satt machen. So kann es zu Heißhungerattacken kommen. Außerdem isst man von hellem Gebäck meist mehr als von dunklem.

Wer abnehmen (oder zumindest das Gewicht halten) möchte, sollte deshalb lieber zu Vollkornbrot greifen. Dieses macht lange satt und enthält viele wichtige Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit anregen und unterstützen.

Auch Knäckebrot ist eine Alternative zu hellen Brötchen. Es hat weniger Kalorien und kann köstlich belegt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besorgt sich am besten einen Brotbackautomat. Mit diesem praktischen Gerät können Sie Ihre eigenen gesunden Brotvarianten backen und den Teig mit Nüssen, Sesam, Kürbiskernen und anderen gesunden Inhaltsstoffen verfeinern.

Der richtige Belag für gesunden Genuss

Beim Belag kommt es vor allem darauf an, dass dieser möglichst wenig Fett und Zucker enthält. Wer morgens ein Brötchen dick mit Butter und Marmelade beschmiert, darf sich nicht wundern, wenn er auf lange Sicht gesehen zunimmt.

Natürlich ist es erlaubt, hin und wieder einen leckeren Schokolade-Haselnuss-Aufstrich oder Wurst zu genießen. Gesünder sind jedoch leichte Fruchtaufstriche, die wenig Zucker enthalten. Auch magerer Schinken passt wunderbar auf eine Scheibe Vollkornbrot.

Den Belag kann man mit frischen Kräutern oder Gemüsestreifen verfeinern. Wenn Sie Lust auf Käse haben, dann sollten Sie darauf achten, mageren Käse zu verwenden. In Kombination mit Hüttenkäse oder Quark ergibt sich ein leichter Snack, der mit frischer Kresse oder anderen Keimlingen auch noch würzig schmeckt.

Leckere Aufstriche

Es muss nicht immer Butter sein. Mit wenigen Handgriffen können selbst Laien herrliche Aufstriche selbst machen. Als Grundlage dient beispielsweise Magerquark. Diesen können Sie mit

verfeinern und anschließend dippen. Auch aus Avocado kann man einen tollen Aufstrich zubereiten. Dafür schabt man die reife Avocado aus der Schale, verfeinert sie mit frisch gepresstem Zitronensaft, Cayennepfeffer oder Chiliflocken und würzt mit Pfeffer und Salz.

Wer möchte, kann auch noch gewürfelte Tomaten und Paprika dazumischen. Auch aus Magerquark, gewürfeltem Schinken und in feine Ringe geschnittenem Lauch lässt sich ein erfrischender und gleichzeitig gesunder Aufstrich herstellen.

Belegte Brötchen sind lecker und können auch kalorienarm gestaltet werden
Belegte Brötchen sind lecker und können auch kalorienarm gestaltet werden

Auch süß kann gesund sein

Eine Alternative zu zuckerhältigen Aufstrichen ist beispielsweise Quark mit Bananenscheiben oder zerkleinerten Erdbeeren. Sie können den Quark auch mit etwas Zimt oder Kakaopulver bestreuen und haben so im Nu einen gesunden und dennoch süß schmeckenden Belag fürs Brötchen.

Fisch

Verschiedene Fischsorten auf dem Brötchen
Verschiedene Fischsorten auf dem Brötchen

Wie wäre es beispielsweise mit einer gerösteten Scheibe Roggenbrot mit feinem Räucherlachs? Dieser enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf den Organismus auswirken. Räucherlachs kann man in jedem Feinkostladen und auch in Supermärkten kaufen.

Auch geräucherte Makrele und Forelle sind eine Alternative zu herkömmlichen Brotbelägen. Achtung: Am besten nur dünn belegen, da es sich hierbei um fettreiche Fische handelt. Dennoch enthalten sie viele wichtige Inhaltsstoffe, die auch noch gesund sind.

Sprossen und Keimlinge

Wer einmal Lust auf einen Brotbelag der anderen Art hat, der sollte sich einen so genannten Keimapparat zulegen. Diesen bekommt man im Reformladen, in Bioläden und sogar in manchen Baumärkten.

Das dazugehörige Saatgut kann man ebenfalls in diesen Läden kaufen. Hierbei hat man die Wahl zwischen leicht scharfen Radieschensamen, leckeren Alfalfa-Samen und klassischer Kresse.

Natürlich gibt es auch verschiedene Saatmischungen, mit denen man neben Salat auch Brot verfeinern kann. Die meisten Sprossen können roh verzehrt werden und schmecken in Kombination mit Hüttenkäse oder Quark ganz toll. Einige Paprikastreifen oder fein gehobelte Gurkenspäne runden das Angebot ab.

Wie Sie sehen, ist es gar nicht schwer, vom klassischen Butterbrot loszukommen. Man muss lediglich offen für Neues sein und seine Phantasie spielen lassen. Auch gesunde Beläge und Aufstriche können hervorragend schmecken.

Sprossen schmecken gut und sind erst noch kalorienarm
Sprossen schmecken gut und sind erst noch kalorienarm

Auch wenn das so genannte Smörrebröd unterm Strich ebenfalls als Butterbrot bezeichnet werden kann, sind entsprechende Rezepte oftmals etwas aufwändiger gestaltet...

Smörrebröd-Rezepte für jeden Geschmack

Smörrebröd bedeutet auf Deutsch so viel wie "Butterbrot" oder "Schmierbrot". In Dänemark stellt es traditionell ein Mittagessen dar.

Dafür werden dünne Brotscheiben verwendet aus Weiß-, Roggen- oder Mischbrot. Diese werden sehr dünn mit Butter bestrichen, üppig mit den verschiedensten Zutaten belegt und dann kunstreich garniert.

Bei der Kombination der Zutaten kann man der kulinarischen Kreativität freien Lauf lassen. Viele unterschiedliche Variationen sind möglich. Es gibt aber auch klassische Rezepte, die vorgeschrieben belegt werden.

Es gibt Smörrebröd mit warmem und kaltem Belag. In der Regel wird in Restaurants und bei Veranstaltungen Smörrebröd mit Messer und Gabel gegessen, seltener auch aus der Hand.

Smörrebröd mit Garnelen

Garnelen auf dem Smörrebröd

Zutaten

  • 6 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 kl. Bund Schnittlauch
  • 150g Crème fraîche
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Saft einer ausgepressten Zitrone
  • 300g Eismeer-Garnelen
  • 3 Radieschen
  • Butter
  • 6 Salatblätter (Kopfsalat)
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Zuerst werden die Brotscheiben diagonal durchgeschnitten und mit Butter beschmiert. Anschließend legt man ein halbes Salatblatt darauf. Der Schnittlauch wird gewaschen und trocken geschüttelt, um ihn dann in kleine Röllchen zu schneiden. Zwei Esslöffel davon legt man zum Garnieren beiseite.

Créme fraîche, Joghurt und Zitronensaft werden verrührt und dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Garnelen und der Schnittlauch werden untergehoben. Die Radieschen waschen und trocken tupfen und dann in dünne Scheiben schneiden.

Nun gibt man den Garnelensalat auf die Brote und garniert mit dem restlichen Schnittlauch und den Radieschen.

Smörrebröd mit Räucherlachs

Zutaten

  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Scheiben Schwarzbrot
  • 8 Scheiben Räucherlachs
  • 2 EL Senf
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 125g Créme fraîche
  • 1 kl. Bund Dill
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Die Dillspitzen zum Garnieren

Zubereitung

Zuerst wird die Salatgurke geputzt, geschält und der Länge nach geviertelt. Dann werden die Kerne entfernt und die Gurke in kleine Würfel geschnitten. Dann wird sie mit Créme fraîche, Honig und Senf gemischt.

Der Dill wird gewaschen, trocken geschüttelt, gezupft und gehackt, um ihn dann unterzumischen. Das Ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Dann verteilt man die Masse auf den Brotscheiben, die diagonal durchgeschnitten wurden. Jetzt wird mit dem Lachs belegt und mit den zurückbehaltenen Dillspitzen garniert.

Räucherlachs als beliebte Zutat fürs Smörrebröd
Räucherlachs als beliebte Zutat fürs Smörrebröd

Smörrebröd mit Leberpastete und Spiegelei

Zutaten

  • 4 Weißbrotscheiben
  • 4 dicke Scheiben Leberpastete
  • 4 Eier
  • 1 kl. Zwiebel

Zubereitung

Die Zwiebel wird geschält und in dünne Ringe geschnitten, diese brät man in Butter kross an. Die Eier werden als Spiegelei zubereitet. Dann legt man die Leberpastete auf die Brotscheiben, das Spiegelei darauf und garniert mit den Zwiebeln.

Wer auch in Sachen Brot eine besondere Alternative sucht, könnte möglicherweise beim Stockbrot fündig werden...

Stockbrot backen - Teigherstellung und Zubereitung

Das Stockbrot gehört zum Lagerfeuer dazu wie die Würstchen, die Gitarre und abends die warmen Decken. Bei uns erfahren Sie, wie man diesen Klassiker zubereitet.

Besonders die Kinder finden es faszinierend, wenn sie mit Freunden ums Lagerfeuer sitzen; sie halten ihre langen Stecken mit Teig über das Feuer und können schon wenige Minuten später knuspriges warmes Brot essen. Hat man kein richtiges Lagerfeuer, so kann man Stockbrot übrigens auch über dem Holzkohlegrill zubereiten.

Zutaten und Zubereitung

Zuerst muss der Teig geknetet werden. Dazu benötigt man

und bereitet aus diesen Zutaten einen Hefeteig zu. Ist der Teig fertig, so muss er noch an einem warmen Ort gehen, ehe man ihn weiter verarbeiten kann.

Bezüglich des Brotteiges kann man durchaus auch variieren. So geben frische Kräuter wie Schnittlauch, Oregano oder Thymian einen besonders guten Geschmack. Auch getrocknete Chilischoten kann man in den Brotteig kneten.

Selbst süßes Brot kann über dem Lagerfeuer backen. Dazu stellt man einen süßen Hefeteig her und wickelt diesen um die Äste.

Stöcke suchen und vorbereiten

Stockbrot auf dem offenen Feuer zu backen macht Jung und Alt grossen Spass
Stockbrot auf dem offenen Feuer zu backen macht Jung und Alt grossen Spass

Bevor man aber mit der Teigherstellung beginnt, sollte man Äste für die Zubereitung des Stockbrots suchen. Wichtig ist, dass diese von ungiftigen Bäumen stammen und dass man die Rinde entfernt, bevor man den Teig herumwickelt. Gut geeignet sind zum Beispiel die Äste von Haselnussbäumen.

Ein Ende des Astes wird mit dem Messer angespitzt. Sobald der Brotteig fertig ist, kann er aufgestochen oder aufgerollt werden.

Dazu formt man z.B. kleine Kugeln und piekst diese auf den Ast auf. Alternativ kann man den Teig auch um den Ast wickeln.

Nun kann man die Äste über das Feuer halten. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man das Brot immer wieder dreht. Nur so wird es von allen Seiten knusprig braun.

Je weniger Teig man um den Ast wickelt bzw. je kleiner die Kugeln sind, die man aufspießt, desto schneller kann man sein Stockbrot essen. Möchte man den Brotteig nicht direkt auf den Stock wickeln, so kann man diesen zuerst auch mit Alufolie umwickeln und dann den Brotteig darüber wickeln.

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Quellenangaben
  • Gesunder Start © Carmen Steiner - www.fotolia.de
  • Mit Lachs © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de
  • nordseekrabben im brötchen © Anne Katrin Figge - www.fotolia.de
  • heavy breakfast © Andrey Kiselev - www.fotolia.de
  • Fischplatte © Heino Pattschull - www.fotolia.de
  • Sprossen und Keime © Christian Jung - www.fotolia.de
  • Couple fried sausages on bonfire © vadymvdrobot - www.fotolia.de

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