Weide

Rinde gegen Kopfschmerzen

Die Weidenrinde enthält Salicylsäure und hilft bei fieberhaften Erkrankungen und Kopfschmerzen. Bei Asthma bronchiale ist von der Weidenrinde abzuraten.

Nahaufnahme Silberweide unter blauem Himmel
Silberweide - Salix alba © lofik - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Weide

Systematische Einteilung

  • Kerneudikotyledonen
  • Rosiden
  • Eurosiden I
  • Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
  • Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
  • Unterfamilie:
  • Gattung: Weiden

Arten

Die Weide gehört zur Familie der Weidengewächse. Sie können unterschiedlich groß werden. Zu den Arten, die in Europa heimisch sind, zählen mitunter:

  • die Silber-Weide
  • die Lorbeer-Weide
  • die Korb-Weide
  • die Ohr-Weide
  • die Arktische Weide
  • die Heidelbeer-Weide und
  • die Kahle Weide.

Medizinische Verwendung

Die Weide gehört auch zu den Heilpflanzen. In der Naturheilkunde werden die Blätter und die Rinde verwendet.

Anwendungsgebiete

Diese werden zur Behandlung von

verwendet.

Wirkung

Die Weide wirkt

  • harntreibend
  • entzündungshemmend und
  • schmerzstillend.

Anwendungsart

Die Weide kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Innerlich wird die Weide als

  • Tinktur oder
  • Tee

verwendet. Für einen Weidenrindentee wird kochendes Wasser über die Rinde gegossen und der Tee anschließend in kleinen Schlucken getrunken. Die Tinktur wird ebenfalls aus der Rinde zubereitet. Sowohl der Tee als auch die Tinktur helfen gegen Fieber und Rheuma. Tee und Tinktur können auch äußerlich angewendet werden.

Als

hilft die Weide gegen Hühneraugen und Hornhaut.

Die Weidenrinde ist ein gutes Schmerzmittel. Bis die Wirkung einsetzt, dauert es jedoch einige Zeit. Die Rinde wird daher eher für chronische als für akute Schmerzen eingesetzt. Weidenrinde ist auch in einigen

  • Fertigarzneimitteln

gegen Schmerzen oder Fieber enthalten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Weide

Weide in der Natur

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Weidengewächse gibt es unzählige Arten. Die meisten sind in den nördlichen Zonen beheimatet und mögen vor allem feuchte Standorte.

Weide in der Naturheilkunde

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Die Wiede ist vor allem als Schmerzmittel bekannt. Auch außerhalb von Bachblütenphilosophie und Homöopathie ist die Weide schon oft faszinierend.

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