5. Juni 2009
Der Wacholder ist durch seine besondere Form leicht zu erkennen.
Den Wacholder nennt man mit botanischem Namen Juniperus und er gehört zu der Familie der Zypressengewächse. Volkstümlich bezeichnet man ihn auch als Feuerbaum, Heidewacholder, Jachelbeerstauch, Knirkbusch, Krametbaum, Kranawitten, Quekholder, Reckholder, Wachandel, Weckhalter, Wachulder, Wachtelbeerstrauch und Weihrauchbaum. Der Wacholder kann eine Wuchshöhe bis sieben Meter erreichen und der immergrüne Baum ragt in der Regel zumeist säulenartig in die Höhe. Die rötlich braune Rinde verströmt einen aromatischen Duft. Die Zweige sind geflügelt und die nadelförmigen Blätter liegen eng an den Zweigen an. Sie sind wechselständig und quirlenförmig angeordnet. Der Wacholder trägt kleine Zapfen und schwarzblaue beerenförmige Zapfen, die Wacholderbeeren. Der anspruchslose Wacholder ist sehr anpassungsfähig und kommt oft auf trockenen, nährstoffreichen Böden vor wie in der Heide oder in der Steppe. Er ist eine Licht und Wärme liebende Pflanze. Es gibt viele verschiedene Wacholderarten, der einzig in Deutschland vorkommende Wacholder ist der Gemeine Wacholder. Der Wacholder steht auf der Liste der bedrohten Arten und in einigen europäischen Ländern unter Naturschutz. Wacholder ist in den Alpen und in Nordeuropa bis Mitteleuropa beheimatet. Im Jahr 2002 war der Wacholder der "Baum des Jahres".
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