21. Juni 2010
Das Studium zum Facharzt für Nuklearmedizin dauert nach dem Grundstudium fünf Jahre. Ein Nuklearmediziner kann sich in vielen Bereichen weiterbilden.
Zu Beginn steht das Grundstudium der Medizin, das zwölf Semester und drei Monate dauert. Es endet mit einer Prüfung, deren Bestehen die Voraussetzung für die ärztliche Approbation ist. Anschließend kann der Arzt ein Facharztstudium beginnen. Das Studium zum Facharzt für Nuklearmedizin dauert fünf Jahre und endet erneut mit einer Prüfung. In dieser fünfjährigen Weiterbildung muss der angehende Nuklearmediziner auch im Krankenhaus und in der Radiologie arbeiten und einen Kurs zum Thema Strahlenschutz besuchen. Voraussetzung für ein Bestehen der Prüfung ist eine bestimmte Anzahl an selbstständig durchgeführten nuklearmedizinischen Untersuchungen und Behandlungen.
Jeder Facharzt kann auch in zwei Bereichen der Medizin studieren. Einige Nuklearmediziner studieren beispielsweise auch im Bereich der Radiologie und sind dann Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin.
Die meisten Ärzte promovieren und erhalten dadurch einen Doktortitel.
Nuklearmediziner können im Rahmen von Weiterbildungen verschiedene Zusatzbezeichnungen wie z.B. Sozialmedizin oder Umweltmedizin erreichen und dann z.B. Facharzt für Nuklearmedizin mit der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin sein.
Ausgebildete Nuklearmediziner können regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen z.B. über spezielle Kinderuntersuchungen oder über die neuesten Untersuchungsmethoden teilnehmen.
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