Augenoptiker

Der Optiker passt Brillengläser optimal auf die Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit des Kunden an

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  • von Paradisi-Redaktion
Optikerin repariert Brillenbügel
Repair of ear arm © Max Tactic - www.fotolia.de

Ein Augenoptiker misst und korrigiert bei seinen Kunden mit individuell angepassten Hilfsgeräten die bestehende Fehlsichtigkeit. Des Weiteren führt er in seinem Geschäft meist eine Vielzahl an Brillenfassungen, Brillengläsern und weiteren Sehhilfen.

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Augenoptiker befassen sich mit dem Anfertigen und dem Anpassen von Brillengläsern und dem Einsetzen der Brillengläser in Brillenfassungen, sowie mit dem Anpassen von Kontaktlinsen.

Ihre Aufgabe ist es, ihren Kunden zu einem besseren und langfristig gesünderen Sehverhalten zu verhelfen. Augenoptiker verhelfen ihren Kunden zu allen möglichen Arten von Sehhilfen und Sehinstrumenten, und passen diese auf die individuellen Gegebenheiten an. Dabei wird die Augenoptik als Handwerk betrachtet, das sich einer wissenschaftlichen Grundlage bedient.

Die Ausbildung zum Augenoptiker erfordert eine dreijährige Lehrzeit wie alle anderen Handwerksberufe auch. Ihre Eingangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife, jedoch wählen meist Abiturienten diesen Berufsweg. Die Ausbildung erfolgt im Dualen System, abwechselnd in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zu den Inhalten zählen handwerkliche Tätigkeiten wie Schleifen, Montieren von Brillengläsern in Fassungen, Reparaturen, etc. Aber auch organisatorische Tätigkeiten wie die Auftragsabwicklung und Betriebsführung werden erlernt.

Einen sehr wichtigen Teil der Ausbildung nimmt auch die Thematik rund um den Kundenkontakt ein. Hier lernt der Auszubildende, Verkaufsgespräche zu führen und Reklamationen professionell zu behandeln. Wer sich als Augenoptiker selbstständig machen möchte, der benötigt zusätzlich zur abgeschlossenen Berufsausbildung noch den Meisterbrief. Erst mit ihm kann er einen Betrieb führen und seinerseits Lehrlinge ausbilden.

Zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung können Intensivkurse besucht werden, die die nötigen Inhalte in etwas mehr als einem halben Jahr vermitteln. Traditionelle Meisterschulen legen jedoch Wert auf ein breites Wissen und dauern daher zwischen einem und zwei Jahren. Der über Meisterschulen erworbene Abschluss lautet "Staatlich Geprüfter Augenoptiker" und stellt ein gewisses Qualitätsmerkmal dar.

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Grundinformationen zum Augenoptiker

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